Niedermurach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedermurach
Niedermurach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedermurach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 27′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberviechtach
Höhe: 423 m ü. NHN
Fläche: 29,96 km2
Einwohner: 1238 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92545
Vorwahl: 09671
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 148
Gemeindegliederung: 18 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bezirksamtstr. 5
92526 Oberviechtach
Webpräsenz: www.niedermurach.de
Bürgermeister: Martin Prey
Lage der Gemeinde Niedermurach im Landkreis Schwandorf
AltendorfBodenwöhrBruck in der OberpfalzBurglengenfeldDieterskirchenFensterbachGleiritschGuteneckMaxhütte-HaidhofNabburgNeukirchen-BalbiniNeunburg vorm WaldNiedermurachNittenauOberviechtachPfreimdSchmidgadenSchönseeSchwandorfSchwarzachSchwarzenfeldSchwarzhofenStadlernSteinberg am SeeStullnTeublitzTeunzThansteinTrausnitzWackersdorfWeidingWernberg-KöblitzWinklarnWolferloheBayernLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis RegensburgLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis ChamTschechienLandkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Niedermurach (2014)

Niedermurach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedermurach liegt in der Region Oberpfalz-Nord.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Niedermurach besteht neben dem Hauptort aus folgenden 17 Ortsteilen[2]:

Es gibt die Gemarkungen Pertolzhofen, Niedermurach, Nottersdorf, Rottendorf, Voggendorf und Wagnern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Murach wurde zum ersten Male im Jahre 1110 erwähnt. Der Ort war Teil der Kurpfalz und seit 1777 des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Murach deren Sitz Schloss Niedermurach war. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinden Nottersdorf und Wagnern eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Pertolzhofen und Rottendorf hinzu.[3] Gleichzeitig erfolgte die Auflösung des Landkreises Oberviechtach. Die Gemeinde Niedermurach gehört seitdem zum neu gebildeten Landkreis Schwandorf, der bis zum 1. Mai 1973 Landkreis Schwandorf in Bayern hieß.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1449 Einwohner
  • 1970: 1425 Einwohner
  • 1987: 1366 Einwohner
  • 1991: 1375 Einwohner
  • 1995: 1369 Einwohner
  • 2000: 1366 Einwohner
  • 2005: 1337 Einwohner
  • 2010: 1293 Einwohner
  • 2015: 1254 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat Niedermurach (16.03.2014)
    
Insgesamt 11 Sitze
  • ABN: 5
  • WGP: 4
  • FWN: 1
  • BUR: 1

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ABN1 WGP2 FWN3 BUR4
5 Sitze 4 Sitze 1 Sitz 2 Sitze

1 Aktive Bürger Niedermurach und Umgebung     2 Wählergemeinschaft Pertolzhofen und Umland   
3 Freie Wählergemeinschaft Nottersdorf und Umland     4 Bürgerunion Rottendorf und Umgebung

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946–1972: Josef Niederalt
  • 1972–1996: Konrad Zeitler
  • 1996–2014: Rainer Eiser (WGP)
  • 2014– : Martin Prey (ABN)[4]

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014 1,2 Millionen Euro.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten; vorne in Rot ein silberner Zickzackbalken; hinten fünfmal gespalten von Silber und Blau.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 80 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 26 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 443. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 93 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1747 ha, davon waren 1240 ha Ackerfläche und 505 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Niedermurach lag an der heute stillgelegten Bahnstrecke Nabburg–Schönsee.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • 25 Kindergartenplätze mit 46 Kindern im Kindergarten St. Marien in Pertolzhofen
  • Eine Volksschule mit vier Lehrern und 71 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit Niedermurach in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/005824&attr=OBJ&val=1054
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 544.
  4. https://www.vg-oberviechtach.de/index.phtml?La=1&sNavID=1741.107&mNavID=1741.7&object=tx,1741.509.1&kat=&kuo=1&text=&sub=0

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niedermurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien