Niederrheinischer Höhenzug

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Niederrheinische(r) Höhen(zug)
Der Dürsberg in der Sonsbecker Schweiz bei Sonsbeck (mit Aussichtsturm)

Der Dürsberg in der Sonsbecker Schweiz bei Sonsbeck (mit Aussichtsturm)

Höchster Gipfel Klever Berg (106 m ü. NN)
Lage DeutschlandDeutschland Deutschland
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Niederrheinische(r) Höhen(zug) (Nordrhein-Westfalen)
Niederrheinische(r) Höhen(zug)
Koordinaten 51° 38′ N, 6° 22′ OKoordinaten: 51° 38′ N, 6° 22′ O
Typ Stauchendmoräne aus der Saale-Kaltzeit mit angelagerten Sanderterrassen
Gestein Sand/Kies/Schotter der Rheinterrasse mit Einlagerungen von Schluffen, Tonen und Geschiebemergel
Alter des Gesteins gestaucht vor ca. 250.000 Jahren
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Der Niederrheinische Höhenzug ist ein Höhenzug, der sich mit mehreren Unterbrechungen in einem weiten Bogen zwischen dem Tal des Rheines im Osten und dem der Niers im Westen durch das Niederrheinische Tiefland von Krefeld bis nach Nimwegen zieht. Die Landschaftseinheit wird auch Niederrheinische Höhen genannt. Der Höhenzug, der sich stellenweise bis auf mehr als 100 m Höhe über dem Meeresspiegel und damit mehr als 60 m über die umliegenden Niederterrassen des Ur-Rheines erhebt, wurde in der vorletzten Eiszeit, der Saale-Kaltzeit, durch die Eisränder der von Nordosten kommenden Gletscher geformt.[1]

Geologischer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung / Erdgeschichtliche Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Niederrheinische Höhenzug entstand in der Endphase des Mittelpleistozäns auf dem Höhepunkt der Saale-Kaltzeit vor etwa einer Viertelmillion Jahren. In dieser Phase wurde, ausgehend von Skandinavien, ganz Nordeuropa von Inlandeis bedeckt. In mehreren Schüben (Stadialen) drang das Eis über Norddeutschland und das Nordseebecken nach Südwesten vor und erreichte in der Zeit der maximalen Ausbreitung, im Drenthe-Stadial, über die Westfälische Bucht auch die Niederrheinische Tiefebene und die Niederlande. Der südwestlichste Vorstoß reichte in den Niederlanden bis hinter Amersfoort (Gelderse Vallei, Gelderland) und wird daher auch Amersfoort-Stadium genannt.

Im Bereich des Niederrheines können für das Drenthe-Stadial zwei leicht versetzte Eisrandlagen (Staffeln) unterschieden werden: Das Stadium des maximalen Eisvorstoßes wird durch die Krefelder Staffel markiert, welche nach ihrem südlichsten Ende, der Stadt Neuss, auch Neusser Staffel genannt wird. Etwas weiter östlich liegt die schwächer ausgebildete Kamper Staffel, benannt nach ihrem südlichen Ende, dem Kamper Berg bzw. dem darauf erbauten Kloster Kamp. Letztere wird auch Mintarder Staffel genannt, da das Eis in diesem Stadium bis Mintard in das Tal der Ruhr vordrang und hier eine deutlich ausgeprägte Stauchmoräne hinterließ.[2][3][4] Nicht zweifelsfrei geklärt ist, ob die Kamper Staffel die jüngere oder die ältere ist, das heißt ob das Eis der Krefelder Staffel die Kamper Randlage überfuhr und teilweise überformte oder ob die Kamper Staffel hinter der Krefelder Staffel zurückblieb und später durch Schmelzwässer und den Rhein erodiert wurde. Wahrscheinlicher ist letzteres.[4]

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen zeigt der Höhenzug in seiner Morphologie die typischen Merkmale der Glazialen Serie. Der Niederrheinische Höhenzug ist charakterisiert durch eine relativ steile Kante an der Nord- und Ostseite und eine sanfter abfallende Süd- und Westseite.

Die steile Nord-Ost-Seite ist eine typische Stauchendmoräne. Die von Norden und Osten vordringenden Eismassen der am Rand mehr als 100 Meter hohen Gletscher pressten durch ihr hohes Gewicht die gefrorenen oberen Schichten des Untergrundes (bestehend vor allem aus Sand-, Kies- und Schotterablagerungen des Rheinbettes) zusammen, schoben diese auf den gleitfähigen tieferen Schichten (bestehend aus Schluffen und Tonen) vor sich her und stauchten das Material an der Vorderkante zu einem Wall.[5] Der Wall besteht daher überwiegend aus dem oberflächennahen Material der Mittelterrasse des Rheines mit eingelagerten Resten tiefergelegener pleistozäner und tertiärer Schichten. Es finden sich im Stauchwall auch Reste von Geschiebemergel, größere Geschiebebrocken und einzelne Findlinge[6], die das Inlandeis auf dem Weg von Skandinavien aufnahm und bis an den Niederrhein transportierte.[1]

Die flache Süd-West-Seite besteht hauptsächlich aus angelagerten Sanderterrassen und -kegeln mit Ablagerungen von Fließerde und äolischen Sedimenten, insbesondere Löss. Die Terrassen sind an vielen Stellen in südwestlicher Richtung von Rinnen und Mulden durchzogen, die in periglazialen Phasen der Saale- und Weichsel-Eiszeit durch das Abfließen von Schmelzwasser entstanden sind und die heute Trockentäler bilden.[7][8]

Nur an wenigen Stellen sind auf der Nord- und Ostseite des Stauchwalles, dort wo ehemals das Gletschereis lag, die typischen Grundmoränen und Zungenbecken (Loben) der glazialen Serie erkennbar. Zumeist wurde dieser Bereich nach der Saale-Eiszeit, als sich der Ur-Rhein im Laufe der Wechsel von Warm- und Kaltzeiten schrittweise nach Osten verlagerte, vom Fluss vollständig erodiert und durch jüngere Sedimente überlagert. An mehreren Stellen wurde der Stauchwall von Armen des verwilderten Rheines durchbrochen und abgetragen.

Verlauf und Abschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topografische Karte mit Beschriftung der Hauptabschnitte und angrenzenden größeren Ortschaften
Der Aussichtsturm auf dem Klever Berg, der höchsten Erhebung des Niederrheinischen Höhenzuges (106 m)

Der Niederrheinische Höhenzug lässt sich von Südosten nach Nordwesten in mehrere Hauptabschnitte unterteilen, die durch Einschnitte abgegrenzt sind, die bis auf die Niederterrasse des Rheines herabreichen:

Der Höhenzug (genauer gesagt die Neusser/Krefelder Staffel) ist schwach bereits etwa ab Neuss auszumachen. Im Bereich von Neuss über Meerbusch bis Krefeld wurde der Endmoränenwall aber durch den Rhein so weit erodiert, dass er heute nur noch stellenweise als flacher Geestrücken erkennbar ist.

Erstmals deutlicher in Erscheinung tritt der Höhenzug nördlich von Krefeld mit dem sehr markanten Hülser Berg (63 m). Nördlich davon folgt ein Einschnitt, heute durchflossen vom Siebenhäuser Abzugsgraben. Im Bereich östlich des Hülser Berges wurde der Stauchwall durch überfahrendes Eis und durch den Rhein so stark erodiert, dass nur noch der Egelsberg (46 m) als relativ flacher Inselberg stehen blieb.

Den zweiten Hauptabschnitt bildet der Schaephuyser Höhenzug, der sich von Tönisberg, westlich an Schaephuysen und Rheurdt vorbei, bis zum Oermter Berg erstreckt. Höchster Berg hier ist der Saelhuyser Berg mit 80 m. Westlich des Schaephuyser Höhenzuges, der nach Osten steil abfällt, schließt sich die flache Aldekerker Platte, ein Rest der Hauptterrasse, an. Die Schaephuyser Höhen enden im Norden an einem breiten Einschnitt zwischen Issum und Kamp-Lintfort, markiert durch den historischen Kanal Fossa Eugeniana. Durch diesen Einschnitt kreuzen heute mehrere kleine Fließgewässer den Höhenzug Richtung Westen (d.h. ins Einzugsgebiet von Niers und Maas), darunter die Nenneper und Issumer Fleuth.

Östlich des Schaephuyser Höhenzuges liegen, als südliches Ende der in diesem Bereich weitgehend erodierten Kamper/Mintarder Staffel, in einem weiten Bogen westlich um Kamp-Lintfort einige vereinzelte Inselberge, als höchster davon der Rayener Berg mit 63 m.

Nördlich des Fossa-Eugeniana-Einschnittes folgt als nächster Hauptabschnitt die flache, plateauartige Bönninghardt, die nur im Bereich des Höhenrandes einige markante Hochpunkte aufweist: In der südöstlichen Ecke, am Rand der Leucht, werden Höhen bis 54 m erreicht. Der höchste Punkt der Bönninghardt ist aber der Haagsche Berg ganz im Norden mit 58 m. Nördlich der Bönninghardt, bei Sonsbeck, wird der Niederrheinische Höhenzug wiederum durch einen flachen Einschnitt unterbrochen.

Den nächsten Hauptabschnitt bildet der Xantener Stauchwallbogen, der durch den Xantener Lobus geformt wurde.[9][6] Dieser Bogen zieht sich im Uhrzeigersinn von Xanten, nördlich an Sonsbeck vorbei, zwischen Labbeck und Balberg hindurch, bis Marienbaum. Er beginnt im Osten, bei Xanten, mit der Hees und dem Fürstenberg (75 m). Westlich liegt ein flacher Einschnitt (NSG Grenzdyck mit Bach Hohe Ley), danach folgt im Süden des Bogens die Sonsbecker Schweiz. Höchster Berg ist hier der Dürsberg (87 m). Der westliche Teil wird auch Balberger oder Labbecker Höhenrücken genannt; er bestehend aus dem Tüschenwald im Südwesten und dem Uedemer Hochwald (Höhe bis 75 m) im Nordwesten.[10][8] Nach Westen hin wird der Xantener Bogen durch den Uedemer Bruch begrenzt.

Auf der anderen Seite des Uedemer Bruches setzt sich der Niederrheinische Höhenzug mit den Pfalzdorfer Höhen fort, die sich über die niederländische Grenze hinweg bis nach Nijmegen erstrecken. Diese plateauartige Hochebene wird auf deutschem Gebiet im Osten auch Gocher Heide, im mittleren Bereich Pfalzdorfer Lössplateau und im Westen Reichswald genannt. Markante Erhebungen liegen wiederum in Bereich des Höhenrandes, der insbesondere im Norden und Osten als Stauchwall ausgeprägt ist. Im Süden und Osten, von Goch über Uedem bis Kalkar, erstreckt sich der Pfalzdorfer Höhenrand[7], der im Osten Höhen bis 60 m erreicht.[11] Die Hügelkette am Nordrand, zwischen Kalkar und Bedburg-Hau, wird Bedburg-Moyländer Höhenzug genannt.[7][8]

Am nordwestlichen Ende dieses Abschnittes liegt ein markanter, doppelter (ω-förmiger) Stauchwallbogen, der durch zwei Gletscherzungen geformt wurde:[12] Der Kranenburger Lobus formte den Kranenburger Höhenrand, der sich von Kleve südlich um Kranenburg herumzieht.[11][13] Etwas südlich davon liegen die Reichwaldhöhen. Der höchste Punkt in diesem Abschnitt und gleichzeitig die höchste Erhebung des gesamten Niederrheinischen Höhenzuges ist der Klever Berg mit 106 m, gekrönt durch einen Aussichtsturm (siehe Bild). Westlich, bereits größtenteils auf niederländischem Gebiet, schließt sich ein zweites Zungenbecken an, welches durch den Groesbeeker Lobus geformt wurde: Der Stauchwall beginnt bei Kranenburg und zieht sich südlich um Groesbeek herum bis nach Berg en Dal und Nijmegen.[12][14] Der südliche und westliche Teil des Bogens wird Zeven Heuvelen (Sieben Hügel) genannt. Bei Nijmegen, wo der Rhein am Gelderse Poort (dem Tor zum Gelderland) die Stauchwallkette durchbricht und sich in Nederrijn und Waal aufteilt, endet der Niederrheinische Höhenzug.

Nördlich des Rhein-Einschnittes trennt sich der Höhenzug deutlich in mindestens zwei Eisrandlagen auf: Die westliche Linie (Amersfoort-Stadium, Fortsetzung der Neusser/Krefelder Staffel) bildet der Utrechter Hügelrücken, der bei Rhenen beginnt und sich westlich des Gelderse Vallei (Geldrischen Tales), zwischen Utrecht und Amersfoort hindurch, Richtung Nordwesten über Hilversum bis nach Bussum am IJsselmeer zieht. Der östliche Teil (Fortsetzung u.a. der Kamper/Mintarder Staffel) zieht sich von Arnheim auf der Ostseite des Gelderse Vallei Richtung Nord-Nordosten durch die Östliche Veluwe (Hoge Veluwe) westlich an Apeldoorn vorbei über Zwolle bis in die Region Drente. Zu dieser Staffel gehört auch der Bergherbos (Bergher Wald) im Montferland nördlich von Emmerich und der Paasberg bei Terborg.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Windmühle Hohe Mühle auf dem Katzenberg bei Uedem, heute Aussichtsturm

Wegen des trockenen und sandig-kiesigen Untergrundes ist der Niederrheinische Höhenzug zumeist – mit Ausnahme einiger flacher Zonen mit hohen Lößanteilen – wenig für eine landwirtschaftliche Nutzung geeignet. Zumeist ist der Rücken bewaldet. An einigen Stellen finden sich Sand- und Kiesgruben.

Wegen der exponierten Höhenlage und der daraus resultierenden günstigen Windverhältnisse war der Rücken des Niederrheinischen Höhenzuges in der Vergangenheit ein bevorzugter Standort für Windmühlen. Heute finden sich aus demselben Grund einige moderne Windkraftanlagen an seinen Flanken. Daneben dient der Höhenzug als Aufstellungsort für diverse andere Bauwerke, für die ein erhöhter Standort von Vorteil ist: Sendemasten und Antennenanlagen, Hochbehälter, Feuerwachtürme, etc.

In neuerer Zeit wurde der Höhenzug von den anliegenden Kommunen auch für Naherholung und für den Tourismus entdeckt. Einige Bereiche sind durch ein Wander- und Radwegenetz erschlossen. An mehreren besonders exponierten Stellen, die eine besonders gute Fernsicht bieten, wurden Aussichtstürme errichtet.

Liste von Bergen und Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptabschnitt Teilabschnitt (nächstgelegener Ort) Berg / Erhebung Höhe[15] Koordinaten[15] Bemerkungen / Quellen
Pfalzdorfer Höhen
Ketelwald
Zeven Heuvelen
(niederländischer Teil des Groesbeeker
Lobus
, bei Groesbeek / Nijmegen)
Duivelsberg
(Wylerberg)
000000000000075.900000000075,9 !551.8184845505.945106551° 49′ N, 005° 57′ O
Boterberg 000000000000046.000000000046 !551.8309245505.909486551° 50′ N, 005° 55′ O ganz in der Nähe liegen auch noch Stollenberg und Ravenberg
Muntberg 000000000000082.000000000082 !551.7935415505.897083551° 48′ N, 005° 54′ O
Hooge Hoenderberg 000000000000061.000000000061 !551.7792055505.903006551° 47′ N, 005° 54′ O
Wolfsberg !551.7718235505.914292551° 46′ N, 005° 55′ O
Mookerschans
(Mookerheide)
000000000000075.000000000075 !551.7510255505.900688551° 45′ N, 005° 54′ O
Sint Jansberg
(Kiekberg)
000000000000079.000000000079 !551.7468815505.919957551° 45′ N, 005° 55′ O
Reichswaldhöhen / deutscher Teil des Groesbeeker Lobus
(bei Grafwegen)
N.N. 000000000000074.000000000074 !551.7434935505.959423551° 45′ N, 005° 58′ O nahe dem Feuerwachturm; unweit liegt der bekannte Findling "Goldenes Kalb"
Jan 000000000000066.000000000066 !551.7419525505.959225551° 45′ N, 005° 58′ O
Jäje 000000000000054.000000000054[16] !551.7399455505.960984551° 44′ N, 005° 58′ O ("Sohn von Jan")[16]
Hunsköbel 000000000000062.000000000062[16] !551.7510255505.969718551° 45′ N, 005° 58′ O
Hertenkop 000000000000050.000000000050[16] !551.7548255505.977678551° 45′ N, 005° 59′ O
Freudenberg
(Freilenberg)
000000000000071.000000000071 !551.7568705505.982914551° 45′ N, 005° 59′ O
Reichswaldhöhen / Kranenburger Lobus
(südlich von Kranenburg bis Kleve)
Drüller Berg (Drölsenberg) 000000000000076.000000000076 !551.7696195505.997462551° 46′ N, 006° 00′ O
Vossenhögt 000000000000053.000000000053[16] !551.7692875506.003063551° 46′ N, 006° 00′ O
Brandenberg 000000000000090.000000000090 !551.7689555506.008878551° 46′ N, 006° 01′ O
Pölhögt 000000000000060.000000000060[16] !551.7613865506.009715551° 46′ N, 006° 01′ O
Frasselter Berg 000000000000040.000000000040+ !551.7756215506.030979551° 47′ N, 006° 02′ O
Heyberg 000000000000040.000000000040+ !551.7665125506.029123551° 46′ N, 006° 02′ O Standort Windkraftanlage
Lentsenberg 000000000000085.000000000085 !551.7578265506.015594551° 45′ N, 006° 01′ O
Himmelsleiter 000000000000080.000000000080+ !551.7580125506.017075551° 45′ N, 006° 01′ O
Beginenberg 000000000000076.000000000076[16] !551.7637235506.014843551° 46′ N, 006° 01′ O
Hauberg 000000000000068.000000000068 !551.7477575506.021709551° 45′ N, 006° 01′ O
Rauwenberg 000000000000070.000000000070[16] !551.7462165506.047201551° 45′ N, 006° 03′ O
Godlofsenberg 000000000000081.000000000081 !551.7503085506.049261551° 45′ N, 006° 03′ O
Geldenberg 000000000000089.000000000089 !551.7504685506.053424551° 45′ N, 006° 03′ O mit Feuerwachturm
Königsstuhl 000000000000064.000000000064[16] !551.7515305506.062522551° 45′ N, 006° 04′ O
Pölsberg 000000000000078.000000000078[16] !551.7547185506.062093551° 45′ N, 006° 04′ O
Neun-Uhren-Berg
(Negenurenberg)
000000000000087.000000000087 !551.7666185506.069689551° 46′ N, 006° 04′ O
Treppkesberg
(Trepkesberg)
000000000000084.000000000084 !551.7679465506.071577551° 46′ N, 006° 04′ O
Rosenbordenberg 000000000000081.000000000081[16] !551.7662735506.078057551° 46′ N, 006° 05′ O
Grote Högt 000000000000070.000000000070[16] !551.7741075506.087327551° 46′ N, 006° 05′ O
Stoppelberg 000000000000092.000000000092 !551.7697795506.075954551° 46′ N, 006° 05′ O
Wolfsberg 000000000000046.000000000046 !551.7782235506.060205551° 47′ N, 006° 04′ O ehemals Sandgrube, heute Naturschutzgebiet
Hingstberg 000000000000033.300000000033,3 !551.7830025506.065912551° 47′ N, 006° 04′ O ehemals Sandgrube, heute Naturschutzgebiet
Mönnikenberg 000000000000065.000000000065[16] !551.7660605506.087756551° 46′ N, 006° 05′ O
Rupenberg 000000000000096.000000000096[16][17] !551.7716385506.089087551° 46′ N, 006° 05′ O
Köhlerberg 000000000000074.000000000074[16] !551.7759665506.090610551° 47′ N, 006° 05′ O
Maselberg 000000000000052.500000000052,5 !551.7792055506.082306551° 47′ N, 006° 05′ O
Vossberg 000000000000046.000000000046 !551.7887895506.081405551° 47′ N, 006° 05′ O
Spielberg 000000000000053.600000000053,6 !551.7978945506.093979551° 48′ N, 006° 06′ O Standort Kriegerdenkmal
Klever Berg 000000000000106.0000000000106[18] !551.7886575506.115394551° 47′ N, 006° 07′ O mit Aussichtsturm
Sternberg 000000000000086.000000000086 !551.7918425506.124148551° 48′ N, 006° 07′ O Standort Kriegerdenkmal
Bedburg-Moyländer Höhen
(von Kleve über Bedburg-Hau und Moyland bis Kalkar)
Schollenberg 000000000000034.900000000034,9 !551.7571895506.214185551° 45′ N, 006° 13′ O
Eselsberg 000000000000041.000000000041 !551.7504685506.198821551° 45′ N, 006° 12′ O ehemals Standort Bockwindmühle Schneppenbaumer Mühle (1926 abgerissen)
Sternberg
(bei Schneppenbaum)
000000000000043.000000000043 !551.7542475506.216481551° 45′ N, 006° 13′ O
Kalkarberg 000000000000046.700000000046,7 !551.7272415506.282420551° 44′ N, 006° 17′ O Standort Kaserne mit Sendeanlagen
Monreberg 000000000000068.300000000068,3 !551.7208045506.299291551° 43′ N, 006° 18′ O Standort Sendemasten und Wasserhochbehälter
Pierenberg 000000000000057.600000000057,6 !551.7132035506.303020551° 43′ N, 006° 18′ O
Pfalzdorfer Höhenrand
(von Kalkar über Uedem bis Goch)
Totenhügel 000000000000053.000000000053+ !551.6991615506.303062551° 42′ N, 006° 18′ O Standort Kiesgrube
Paulsberg 000000000000055.000000000055 !551.6815235506.307204551° 41′ N, 006° 18′ O Militärgebiet
Katzenberg 000000000000054.000000000054 !551.6711055506.289952551° 40′ N, 006° 17′ O Standort der Windmühle Hohe Mühle, heute Aussichtsturm (Bild)
Rother Berg 000000000000048.500000000048,5 !551.6607375506.283064551° 40′ N, 006° 17′ O Standort Sendemasten, Kaserne
Klutenberg 000000000000040.100000000040,1 !551.6542685506.281304551° 39′ N, 006° 17′ O
Gochfortzberg 000000000000045.200000000045,2 !551.6469985506.292248551° 39′ N, 006° 18′ O
Kalvariberg 000000000000034.000000000034 !551.7135225506.105051551° 43′ N, 006° 06′ O
Xantener Lobus Balberger/Labbecker Höhen,
(Sonsbecker Schweiz, Tüschenwald, Uedemer Hochwald, zwischen Sonsbeck, Labbeck und Marienbaum)
N.N. (im Uedemer Hochwald) 000000000000072.000000000072 !551.6782105506.367908551° 41′ N, 006° 22′ O nahe dem Fernmeldeturm
Hufscher Berg 000000000000046.000000000046 !551.6591935506.361985551° 40′ N, 006° 22′ O
Die Hau 000000000000073.000000000073 !551.6555995506.346536551° 39′ N, 006° 21′ O
Steinhügel 000000000000079.200000000079,2 !551.6453615506.350087551° 39′ N, 006° 21′ O
N.N. (im nördlichen Tüschenwald bei Wessels) 000000000000086.900000000086,9 !551.6435365506.356428551° 39′ N, 006° 21′ O Standort Sendeturm
Balberg
(Balberger Höhe)
000000000000087.400000000087,4 !551.6362265506.363938551° 38′ N, 006° 22′ O
Op den Hövel 000000000000085.900000000085,9 !551.6251315506.397541551° 38′ N, 006° 24′ O
Auf dem Berg 000000000000078.800000000078,8 !551.6235995506.405652551° 37′ N, 006° 24′ O
Krobsberg 000000000000075.700000000075,7 !551.6253305506.371255551° 38′ N, 006° 22′ O
Dürsberg 000000000000079.000000000079 !551.6245445506.385632551° 37′ N, 006° 23′ O Mit Aussichtsturm. Etwa 0,5 km nordwestlich des Dürsberges liegt eine namenlose Anhöhe mit 80,9 m Höhe.
Die Wendeltreppe 000000000000060.000000000060+ !551.6215345506.383743551° 37′ N, 006° 23′ O
Sandberg 000000000000048.900000000048,9 !551.6186165506.412497551° 37′ N, 006° 25′ O ehemalige Sandgrube
Die Hees / Maikamer
(bei Xanten)
Fürstenberg
(auch: Ob Tolls Berg)
000000000000075.000000000075[19] !551.6465995506.468694551° 39′ N, 006° 28′ O Standort römisches Legionslager Castra Vetera, Ostflanke heute Naturschutzgebiet
Heesberg 000000000000072.600000000072,6 !551.6436335506.442929551° 39′ N, 006° 27′ O Standort Feuerwachturm, Sendemast
Wolfsberg 000000000000074.800000000074,8 !551.6361595506.446142551° 38′ N, 006° 27′ O
Dachsberg 000000000000056.000000000056 !551.6477445506.460583551° 39′ N, 006° 28′ O
Drei-Bäumchen-Berg 000000000000075.500000000075,5 !551.6329035506.461189551° 38′ N, 006° 28′ O Standort Sendeturm (Richtfunkschaltstelle der Luftwaffe); drei als Naturdenkmal geschützte Findlinge
Bönninghardt Stebbigsberg 000000000000033.200000000033,2 !551.5905635506.414299551° 35′ N, 006° 25′ O
Schmitteberg 000000000000035.000000000035+ !551.5900295506.421552551° 35′ N, 006° 25′ O weitere flache Hügel in der Nähe: Bramenberg, Brückenberg, Legeberg
Paßenberg
(Passberg)
000000000000035.000000000035 !551.5917625506.430135551° 36′ N, 006° 26′ O ehemals Sand-/Kiesgrube
Haagscher Berg 000000000000057.800000000057,8 !551.5873905506.454167551° 35′ N, 006° 27′ O
Mühlenhöhe Alpen 000000000000057.200000000057,2 !551.5758295506.502029551° 35′ N, 006° 30′ O Standort Altes Kastell und Alte Mühle
Die Leucht 000000000000053.000000000053+ !551.5498585506.514378551° 33′ N, 006° 31′ O
Inselberge bei Kamp-Lintfort Niersenberg 000000000000037.900000000037,9 !551.5105855506.525793551° 31′ N, 006° 32′ O
Kamper Berg (auch: Hoher Busch) 000000000000035.800000000035,8 !551.5106925506.513412551° 31′ N, 006° 31′ O Standort Kloster Kamp
Dachsberg 000000000000054.800000000054,8 !551.4947715506.503649551° 30′ N, 006° 30′ O
Rayener Berg 000000000000063.000000000063[20] !551.4710795506.529055551° 28′ N, 006° 32′ O Standort Windmühle; Naturschutzgebiet
Gülixberg 000000000000043.500000000043,5 !551.4572165506.536608551° 27′ N, 006° 32′ O
Schaephuysener Höhen
(von Oermten über Schaephuysen bis Tönisberg)
Oermter Berg (Oermtschen Berg) 000000000000068.100000000068,1 !551.4794455506.465561551° 29′ N, 006° 28′ O Windpark auf der Westflanke
Warzberg 000000000000064.000000000064 !551.4687665506.459360551° 28′ N, 006° 28′ O
Mühlenberg
(bei Rheurdt)
000000000000069.500000000069,5 !551.4644895506.458523551° 28′ N, 006° 28′ O Standort Sendemast auf der Ostflanke
Schardenberg /
Finkenberg
000000000000077.000000000077 !551.4541675506.464961551° 27′ N, 006° 28′ O
Saelhuyser Berg 000000000000080.300000000080,3 !551.4460475506.469542551° 27′ N, 006° 28′ O Standort Wasser-Hochbehälter
Mühlenberg
(bei Schaephuysen)
000000000000065.800000000065,8 !551.4379055506.474016551° 26′ N, 006° 28′ O Standort ehemalige Windmühle St. Michael-Turm
Hahnenberg 000000000000069.200000000069,2 !551.4335445506.473114551° 26′ N, 006° 28′ O
Windberg 000000000000069.700000000069,7 !551.4277655506.473587551° 26′ N, 006° 28′ O Standort Funkkontrollmessstelle der Bundesnetzagentur
Mühlenberg
(bei Haag)
000000000000063.600000000063,6 !551.4200055506.479101551° 25′ N, 006° 29′ O heute steht hier keine Mühle mehr
Wartsberg 000000000000068.000000000068 !551.4165525506.479530551° 25′ N, 006° 29′ O
Tönisberger Höhen
(Tönisberg, Hattmanns-Berg)
000000000000055.000000000055+ !551.4056315506.507683551° 24′ N, 006° 30′ O Standort der Tönisberger Mühle, Sendemast und Schacht Niederberg IV
Wolfsberg 000000000000055.000000000055+ !551.4055005506.521000551° 24′ N, 006° 31′ O
Inselberge bei Krefeld Hülser Berg 000000000000063.000000000063 !551.3864735506.538303551° 23′ N, 006° 32′ O mit Aussichtsturm
Egelsberg 000000000000047.000000000047 !551.3862725506.584158551° 23′ N, 006° 35′ O Standort der Egelsbergmühle

Anmerkungen:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Heine et al.: Beiträge zum Quartär der nördlichen Rheinlande. Ferd. Dümmlers, Bonn 1983 (Volltext als PDF).
  • Helmut Siebertz: Sedimentologische Zuordnung saalezeitlicher Gletscherablagerungen zu mehreren Vorstößen am unteren Niederrhein. In: Eiszeitalter & Gegenwart – Quaternary Science Journal. Vol. 33, Nr. 1. DEUQUA – Deutsche Quartärvereinigung e.V., Hannover 1983, S. 119–132 (Volltext als PDF).
  • Helmut Siebertz: Die Stellung der Stauchwälle von Kleve-Kranenburg im Rahmen der saalezeitlichen Gletschervorstöße am Niederrhein. In: Eiszeitalter & Gegenwart – Quaternary Science Journal. Vol. 34, Nr. 1. DEUQUA – Deutsche Quartärvereinigung e.V., Hannover 1984, S. 163–178 (Volltext als PDF).
  • Thomas Litt et al.: Stratigraphische Begriffe für das Quartär des norddeutschen Vereisungsgebietes. In: Eiszeitalter & Gegenwart – Quaternary Science Journal. Vol. 56, Nr. 1/2. DEUQUA – Deutsche Quartärvereinigung e.V., Hannover 1984, S. 7–65 (Volltext als PDF).
  • GeoLog 2001. Der Geologische Dienst berichtet. insbes. Abschnitt Sibirisches Klima am Niederrhein. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen – Landesbetrieb, Krefeld 2001 (Volltext als PDF).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederrheinischer Höhenzug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Landschaftssteckbrief 57401 Niederrheinische Höhen. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 3. Juli 2012.
  2. Heine, 1983 (siehe Literatur)
  3. Sieberts, 1983 (siehe Literatur)
  4. a b Karlheinz Kaiser, Rudolf Schütrumpf: Zur Gliederung mittel- und jungpleistozäner Schichten in der Niederrheinischen Bucht. In: Eiszeitalter & Gegenwart – Quaternary Science Journal. Vol. 11, Nr. 1. DEUQUA – Deutsche Quartärvereinigung e.V., Hannover 1960, S. 166–185 (Volltext als PDF).
  5. Der Niederrhein - Eine europäische Landschaft. Seminarbericht 2009. NaturFreunde Deutschlands, abgerufen am 3. Juli 2012 (PDF; 2,9 MB).
  6. a b Eckhard Speetzen: Der Findling von Keppeln. Abgerufen am 3. Juli 2012 (PDF; 151 kB).
  7. a b c Landschaftsplan Gocher Heide. Kreis Kleve, abgerufen am 3. Juli 2012.
  8. a b c Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen. Abschnitt 6: Kulturlandschaften in NRW. Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 3. Juli 2012 (PDF; 7,6 MB).
  9. Lage: Die Landschaft. Heimat- und Verkehrsverein Sonsbeck, abgerufen am 3. Juli 2012.
  10. Landschaftsplan Uedem. Kreis Kleve, abgerufen am 3. Juli 2012.
  11. a b Untersuchung zu Windenergie im Gemeindegebiet Kranenburg. Gemeinde Kranenburg, abgerufen am 3. Juli 2012.
  12. a b Die Entstehung der Stauchmoräne durch das Landeis. Geopaden - Op de stuwwal bij Mook, abgerufen am 3. Juli 2012.
  13. Bericht über die Möglichkeit einer GEO-Parkanlage im Reichswald. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus. Gemeinde Kranenburg, abgerufen am 3. Juli 2012 (PDF; 362 kB).
  14. Geologie Stuwwal. Radboud Universiteit Nijmegen, abgerufen am 3. Juli 2012.
  15. a b Höhe und Lage laut amtlicher Karten gemäß TIM-online (Topographische Informationsmanagement des nordrhein-westfälischen Landesvermessungsamtes). Höhen mit nachgestelltem "+" basieren nur auf Höhenlinien.
  16. a b c d e f g h i j k l m n o Name, Lage und Höhe laut Markierungsstein vor Ort, siehe z.B. Fotos von Ton Peters. Abgerufen am 9. August 2012.m oder Fotos von Manfred Driever. Panoramio, abgerufen am 9. August 2012.
  17. Höhe laut Grundkarte hier nur ca. 86 m
  18. Höhe laut Grundkarte, in anderen Quellen nur mit 99 m angegeben
  19. Höhe laut Deutscher Grundkarte nur 71,6 m
  20. Höhe laut Grundkarte nur 57,5 m
  21. Erdkunde-Exkursion LK/GK 2007/2008. Gymnasium St. Wolfhelm, Schwalmtal, abgerufen am 3. Juli 2012 (PDF; 15,4 MB).
  22. Geologie im Raum Hinsbeck. Abgerufen am 3. Juli 2012.