Niedersächsisches Kultusministerium

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Niedersächsisches Kultusministerium
Coat of arms of Lower Saxony.svg
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1946
Hauptsitz Hannover, Niedersachsen
Behördenleitung Kultusminister Grant Hendrik Tonne
Website http://www.mk.niedersachsen.de
Niedersächsisches Kultusministerium

Das Niedersächsische Kultusministerium (MK)[1] ist eines von neun Ministerien des Landes Niedersachsen.[2] Es hat seinen Sitz am Schiffgraben in der Niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.[3] Geleitet wird das Ministerium seit 2017 von Grant Hendrik Tonne (SPD), Staatssekretärin ist seit August 2015 Erika Huxhold, zuvor bekleidete Peter Bräth diesen Posten.[4]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Geschäftsbereich des Niedersächsischen Kultusministeriums umfasst insbesondere folgende Angelegenheiten:[5]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niedersächsische Kultusministerium ist neben dem Ministerbüro und dem Referat 01 (Parlaments- und Kabinettsangelegenheiten, allgemeine Koordinierung) in vier Abteilungen untergliedert:[6]

  • Abteilung 1: Zentrale Aufgaben
  • Abteilung 2: Schulformübergreifende Angelegenheiten und Innovationen, Kirchen
  • Abteilung 3: Allgemein bildende Schulen, Kindertagesstätten
  • Abteilung 4: Berufliche Bildung

Zum Geschäftsbereich des Kultusministeriums gehören die Niedersächsische Landesschulbehörde und das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung.[7]

Dienstgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst wurde das Kultusministerium in einem ehemaligen Privathaus in der Hohenzollernstraße untergebracht.[8][9] Bereits 1948 erfolgte ein Umzug an den jetzigen Standort am Schiffgraben.[10] Neben dem Hauptgebäude am Schiffgraben nutzt das Kultusministerium weitere Dienstgebäude in der Hedwigstraße, der Bertastraße und in der Marienstraße.

Ursprünglich sollte im sogenannten Warmbüchenviertel zwischen Schiffgraben, Hedwigstraße, Warmbüchenstraße und Warmbüchenkamp das neue Regierungsviertel entstehen.[11] Heute befindet sich am Schiffgraben neben dem Kultusministerium das Niedersächsische Finanzministerium.

Bisherige Minister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (2009)

Das niedersächsische Kultusministeramt bekleideten bislang:[12]

Amtszeit Minister Partei
1946–1948 Adolf Grimme SPD
1948–1955 Richard Voigt SPD
26.05.1955–11.06.1955 Leonhard Schlüter FDP
1955–1956 Richard Tantzen FDP
1956–1959 Richard Langeheine CDU
1959–1963 Richard Voigt SPD
1963–1965 Hans Mühlenfeld FDP
1965–1970 Richard Langeheine CDU
1970–1974 Peter von Oertzen SPD
1974–1976 Ernst Gottfried Mahrenholz SPD
1976–1982 Werner Remmers CDU
1982–1987 Georg-Berndt Oschatz CDU
1987–1988 Wolfgang Knies CDU
1988–1990 Horst Horrmann CDU
1990–1998 Rolf Wernstedt SPD
1998–2003 Renate Jürgens-Pieper SPD
2003–2008 Bernd Busemann CDU
2008–2010 Elisabeth Heister-Neumann CDU
2010–2013 Bernd Althusmann CDU
2013–2017 Frauke Heiligenstadt SPD
seit 2017 Grant Hendrik Tonne SPD

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niedersächsisches Kultusministerium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsverteilung der Niedersächsischen Landesregierung - Anlage 1: Geschäftsverteilung der Niedersächsischen Landesregierung. 17. Juli 2012; abgerufen am 31. Dezember 2012.
  2. Portal Niedersachsen der Niedersächsischen Staatskanzlei: Die Niedersächsische Landesregierung. Abgerufen am 18. März 2012.
  3. Kontakt. Niedersächsisches Kultusministerium; abgerufen am 18. März 2012.
  4. Pressemitteilung zum Staatssekretärswechsel. Niedersächsisches Kultusministerium; abgerufen am 13. Juli 2015.
  5. Geschäftsverteilung der Niedersächsischen Landesregierung - Anlage 1: Geschäftsverteilung der Niedersächsischen Landesregierung. 17. Juli 2012; abgerufen am 31. Dezember 2012.
  6. Aufbau des Niedersächsischen Kultusministeriums. Niedersächsisches Kultusministerium; abgerufen am 15. März 2012.
  7. Einrichtungen und Behörden. Niedersächsisches Kultusministerium; abgerufen am 18. März 2012.
  8. Waldemar R. Röhrbein: Geschichte der Stadt Hannover. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Hrsg.: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein. Band 2. Hannover 1994, ISBN 3-87706-364-0, S. 670 (online [abgerufen am 6. Januar 2013]).
  9. Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.): Hannover Chronik: Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hannover 1991, ISBN 3-87706-319-5, S. 216 (online [abgerufen am 6. Januar 2013]).
  10. Friedrich Lindau: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität. 2. Auflage. Hannover 2001, ISBN 3-87706-659-3, S. 157 (online [abgerufen am 6. Januar 2013]).
  11. Friedrich Lindau: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität. 2. Auflage. Hannover 2001, ISBN 3-87706-659-3, S. 157 (online [abgerufen am 6. Januar 2013]).
  12. Die Niedersächsischen Kultusminister seit 1946. Niedersächsisches Kultusministerium; abgerufen am 18. März 2012.