Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover (Eigenbezeichnung: Landesmuseum Hannover Das WeltenMuseum) befindet sich in Hannover direkt am Maschpark gegenüber dem Neuen Rathaus. Es umfasst fünf hochkarätige Sammlungen: Eine Gemälde-, Graphik- und Skulpturensammlung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert sowie bedeutende Exponate aus der Archäologie und der Natur- und Völkerkunde, des Weiteren ein Münzkabinett. In den zur Naturkunde gehörenden WasserWelten finden sich zudem über 200 verschiedene Wassertierarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen.

Niedersächsisches Landesmuseum in Hannover

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Provinzialmuseum Hannover um 1900, noch mit großer Kuppel;
Foto von Karl Friedrich Wunder
Das Niedersächsische Landesmuseum 2013 aus der Luft gesehen
Lichtinstallation „Farbdepesche“ von Daniel Hausig, hier in den Farben des Union Jack im Vorfeld der Niedersächsischen Landesausstellung 2014 zur Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover

Vorläufer des Museums ist das am 23. Februar 1856 in Gegenwart von König Georg V. eingeweihte Museum für Kunst und Wissenschaft.[1] Das Gebäude wird heute als Künstlerhaus Hannover weiter genutzt. Die Initiative zum Bau ging von der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover gemeinsam mit dem Historischen Verein von Niedersachsen und dem Verein für öffentliche Kunstsammlungen Mitte des 19. Jahrhunderts aus, die ihre umfangreichen Sammlungen zusammenführen und der Öffentlichkeit zugänglich machen wollten.

Das Museum wurde in den Folgejahren in Museum der Provinz Hannover und dann in Provinzialmuseum umbenannt. Das Haus mit seinen umfangreichen Sammlungen litt schnell unter Platzmangel und da 1895 keine baulichen Erweiterungen mehr möglich waren, wurde 1902 ein Neubau am Rand des Maschparks erstellt. Hubert Stier entwarf das repräsentative Museumsgebäude im Stil der Neorenaissance. Den Relieffries „Hauptmomente in der Entwicklung der Menschheit“ am Gebäude schuf der Bildhauer Georg Herting gemeinsam mit Karl Gundelach und Georg Küsthardt. 1933 erhielt das Museum den Namen Landesmuseum und 1950 die heutige Bezeichnung Niedersächsisches Landesmuseum Hannover.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Sammlungen ausgelagert.[2] Durch die Luftangriffe auf Hannover wurde die Kuppel über dem mittleren Risalit zerstört. Von 1995 bis 2000 erfolgten umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudeinneren. Die Wiedereröffnung fand im Zuge der Expo 2000 am 13. Mai 2000 statt. Seit 2014 werden die Sammlungen als WeltenMuseum neu gestaltet.

Museumsdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neues Ausstellungskonzept: Das WeltenMuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Landesmuseum verwirklicht schrittweise ein neues Ausstellungskonzept. Dadurch wird das Landesmuseum zum WeltenMuseum. Der Architektur des Hauses folgend, findet eine Einteilung in drei Stockwerke statt, die von unten nach oben wie folgt bezeichnet werden: »NaturWelten«, »MenschenWelten« und »KunstWelten«. Der Umbau im Erdgeschoss in den »NaturWelten« wurde 2014 abgeschlossen. Von den »WasserWelten« gelangt der Besucher zu den »Land- und KüstenWelten« und anschließend zu den »LuftWelten«, wo Vögel und deren Vorfahren, die Dinosaurier, präsentiert werden. Mit den „NaturWelten“ schuf das Landesmuseum eine in Norddeutschland derzeit einzigartige Verbindung von Vivarium und Naturkunde, von aktuellen und vergangenen Lebensräumen.

In den »MenschenWelten« präsentieren sich ab Oktober 2015 Archäologie und Völkerkunde: Der Bogen spannt sich von der Evolution der Menschen, über die Kulturentwicklung Niedersachsens bis hin zur Entdeckung, Eroberung und Veränderung der Welt.

Die Archäologische Sammlung beherbergt zahllose Objekte aus dem heutigen Niedersachsen und angrenzenden Regionen. Neben vielen Gegenständen des täglichen Lebens finden sich außergewöhnliche Goldobjekte, der älteste hölzerne Pflug oder der Rote Franz, eine fast 1800 Jahre alte Moorleiche.

Mit dem Perspektivwechsel um 1500 reist der Besucher von der Alten in die Neue Welt. Besondere Schwerpunkte setzen etwa Bestände aus Südamerika oder Objekte aus der Südsee-Expedition von James Cook. Das indonesische Gamelanorchester aus dem 18. Jahrhundert wird regelmäßig bespielt.

Die Landesgalerie zeigt in den »KunstWelten« Bilder und Skulpturen vom Mittelalter bis zu den Impressionisten, darunter eine der größten Sammlungen mittelalterlicher Kunst Deutschlands mit bedeutenden Altarwerken und Skulpturen. Ein besonderer Höhepunkt sind die deutschen Impressionisten Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, die sich als Dauerleihgabe der Stadt Hannover im Landesmuseum befinden.

Die Münzen- und Medaillenkollektion besteht im Kern aus der ehemaligen königlichen Sammlung des Welfenhauses. Weil Hannoversche Welfen von 1714 bis 1837 auf Englands Thron saßen, beinhaltet dieser Bestand viele seltene Stücke aus dem damaligen britischen Weltreich.

NaturWelten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die NaturWelten[4] geben Einblicke in die Erdgeschichte mit faszinierenden Exponaten von Fossilien und Dinosauriern oder Darstellungen von der Tektonik der Erdplatten und von Erdbeben. Gezeigt wird die Vielfalt norddeutscher Landschaftsräume mit ihrer interessanten Tier- und Pflanzenwelt. Das alles bieten die umfangreichen Museumssammlungen aus den beiden großen naturkundlichen Bereichen Geologie und Biowissenschaften.

Ein Audioguide, der auch für Kinder bestimmt ist, führt durch die Ausstellung NaturWelten. Die Tour, die zu 16 Stationen führt, dauert etwa 40 Minuten. In dem Hörspiel berichtet der fiktive schrullige Kapitän von seiner Schiffsfahrt bei der Expedition mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt nach Südamerika mit seinen Dschungellandschaften und der reichen Tierwelt. Die fantasievolle Geschichte stammt von der Kinderbuchautorin Christine Raudies und wird von Ludger Abeln gesprochen. Der Musiker Oswald Pfeiffer sorgte in seinen Frida Park Studios für Hintergrundmusik und Akustik.[5]

Wasserwelten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 2013 laden die WasserWelten zum Entdecken zahlreicher Wassertiere und ihrer Lebensräume ein. Über 200 verschiedene Wassertierarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen - von der Nordsee, über das Mittelmeer und die tropischen Gewässer Südamerikas, bis in die Karibik und den Indopazifik - sind in den Eingangsräumen des Vivariums zu sehen. Ergänzt werden die lebenden Tiere durch naturkundliche Präparate. In einem »Schädelkabinett« wird aufgezeigt, welche Tiere ebenfalls an das Wasser gebunden sind. Neben Nilpferd-, Eisbär-, Kegelrobben- und Seehundschädelknochen findet sich hier auch der Schädel einer Stellerschen Seekuh. Anhand einer interaktiven Station wird die Entwicklung des Lebens vom Einzeller bis zum Säugetier thematisiert.

Land- und KüstenWelten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Land- und KüstenWelten haben Dinosaurier, Reptilien und Amphibien Einzug gehalten. Der Glasgang mit Blick in den Innenhof widmet sich den Themen »Erdmittelalter in Niedersachsen« und »Entwicklung von Reptilien und Amphibien«. Die Ausstellung zeigt im großen Umfang Originalplatten mit spektakulären Dinosaurierfährten-Abdrücken aus den Obernkirchener Sandsteinbrüchen, die belegen, dass in Niedersachsen vor 140 Millionen Jahren ein regelrechter »Wildwechsel« dieser Riesen herrschte. Platten aus dem Steinbruch Wesling in Münchehagen (Landkreis Nienburg) belegen die Existenz ausgedehnter und dauerhafter Wanderrouten dieser Reptilien. In der Ausstellung befinden sich zudem zwei Großterrarien. Eines davon beherbergt das Skelett eines Plateosaurus sowie mehrere quicklebendige Bartagamen. Das zweite Terrarium bietet Platz für ein Pärchen Grüner Leguane. Einmalige Funde von Krokodilen und Schildkröten sowie eine Vielzahl fossiler Pflanzen und Skelette u. a. von Leguanen und Riesensalamandern ergänzen das Exponat-Spektrum.

LuftWelten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den LuftWelten sind Vögel und Säugetiere gewidmet, präsentiert werden aber auch zahlreiche Fossilien. Mit einer Rundreise von der Nordsee über ihre Inseln, ins Mittelmeer, auf die Kanaren, in die Karibik und schließlich nach Südamerika lernen die Besucher eine facettenreiche Landschaftsgeschichte kennen. Große Panoramen und zahlreiche Medienstationen sowie ein Strandkorb sind Elemente, welche den Besuchern ein neuartiges Museumserlebnis versprechen. Anhand der Vogelsammlung des Landesmuseums wird die Lebens- und Sterbensgeschichte dreier vom Menschen ausgerotteter Vogelarten zeigen: Riesenalk, Wandertaube und Karolinasittich. Mit weiteren 80 Vögeln - vom Kolibri bis zum Darwin-Nandu - wird in einer großen Voliere das ganze Spektrum der Vogelfamilien gezeigt.

Der heutigen Inselwelt der Karibik ist ein »tropischer« Ausstellungsbereich gewidmet. Die präsentierten Seeigel, Steinkorallen und Raubschnecken stammen aus den Steinbrüchen des westlichen Hannovers. Anhand dieser und weiterer Oberjura-Fossilien erfahren die Besucher, dass Hannover vor ca. 150 Millionen Jahren selbst einmal ein Klima wie in der Karibik hatte.

An Medienstationen, die in Kooperation mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verwirklicht wurden, werden unter anderem der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Nord- und Ostsee thematisiert. Zu den zahlreichen lebenden Bewohner in den Terrarien gehören eine Rote Königsnatter, eine Vogelspinne, zwei Echte Hundskopfboas, Kreta-Stachelmäuse, Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, Baumsteigerfrösche, Peru-Samtschrecken sowie Rotkehlanolis.

Landesgalerie (KunstWelten)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Sammlung des Museums: Lovis Corinth: Paddel-Petermannchen (der Spitzname für seine Ehefrau war „Petermannchen“)

Die Sammlung der Landesgalerie umfasst Kunst vom 11. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Vertreten sind unter anderem Rembrandt, Rubens und Albrecht Dürer. Arbeiten der deutschen und italienischen Renaissance, des Barock, aber auch flämische und holländische Malerei aus dem 17. Jahrhundert werden gezeigt. Im Kupferstichkabinett vor allem Arbeiten altdeutscher Meister, niederländische Zeichnungen, Graphik des 19. Jahrhunderts und Zeichnungen deutscher Impressionisten. Dänische Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts beispielsweise Constantin Hansen. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören gotische Altarbilder (u.a. Meister der goldenen Tafel, Meister des Göttinger Barfüßeraltars), Werke von Tilman Riemenschneider, Gemälde des französischen und deutschen Impressionismus, auch Max Liebermann, Corinth, Oppler, Slevogt, sowie große Werkgruppen der Künstlerkolonie Worpswede, wie Bernhard Hoetger, Fritz Overbeck, Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker. Die Landesgalerie besitzt mit dem Tageszeitenzyklus von Caspar David Friedrich, die einzige vollständig erhaltene Serie dieses bedeutendsten Malers und Zeichners der deutschen Früh-Romantik in einem Museum.

Archäologie (MenschenWelten)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Landesmuseum Hannover zeigt eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Europas mit einmaligen Funden, darunter die Goldlunula von Schulenburg und den Mann von Neu Versen, bekannt als Roter Franz. Im Fachbereich Archäologie werden 500.000 Jahre Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis ins hohe Mittelalter, von den frühen Jäger- und Sammler-Kulturen bis ins aufblühende städtische Leben dargestellt. Das Leben der Menschen in früheren Zeiten steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Über eine Million Fundstücke eröffnen dabei Einsichten in die Wirtschaft und Technik, Siedlungsgeschichte unserer Vorfahren. Die Abteilung wird unterstützt durch den Niedersächsischen Landesverein für Urgeschichte und seinen Arbeitskreis „...Steinzeit“.

Völkerkunde (MenschenWelten)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die völkerkundliche Sammlung ist eine der ältesten im deutschsprachigen Raum und umfasst etwa 20.000 Kunst- und Alltagsgegenstände aus allen Teilen der Welt. Auf den Spuren von Forschern und Ethnologen führt die Entdeckungsreise durch Amerika, Afrika, Ozeanien und nach Asien zu den verschiedensten Religionen und Kulturen.

Münzkabinett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silbermedaille mit Welfenross geprägt anlässlich des Regierungsantritts der Welfen in London 1714

Das Münzkabinett des Landesmuseums umfasst 43.000 Münzen, Medaillen und Orden. [6] Das von der Deutschen Bank 1983 erworbene Königliche Münzkabinett wurde im Dezember 2009 vollständig durch das Land Niedersachsen, für fünf Millionen Euro aus Fördermitteln des Konjunkturpaket II, erworben und in den Bestand des Landesmuseums aufgenommen..[7]

Sonderausstellungen und Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover zeigt regelmäßig Sonderausstellungen zu wechselnden Themen.

  • 2009/10: That´s me! Das Portrait von der Antike bis zur Gegenwart
  • 2010: Eine königliche Sammlung. Das neue Münzkabinett
  • 2011: Nah und Fern. Landschaftsmalerei von Brueghel bis Corinth
  • 2011/12: Marco Polo. Von Venedig nach China. Wer mit wem? Die Götter des Olymp
  • 2012: Im Reich der Tiere. Streifzüge durch Kunst und Natur
  • 2012/13: TABU?! Verborgene Kräfte - Geheimes Wissen
  • 2013: Pontormo. Meisterwerke des Manierismus in Florenz
  • 2013: Faszination Nofretete. Bernhard Hoetger und Ägypten. Pontormo. Meisterwerke des Manierismus in Florenz
  • 2013/14: Im Goldenen Schnitt. Niedersachsens längste Ausgrabung zur Verlegung der NEL-Pipeline, unter anderem mit dem Goldhort von Gessel und der Venus von Bierden
  • 2014: Als die Royals aus Hannover kamen – Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714 – 1837 (mit externen Ausstellungen im Museum Schloss Herrenhausen, im Historischen Museum Hannover, im Museum Wilhelm Busch und im Residenzmuseum des Celler Schlosses)
  • 2014/15: Hightech Römer
  • 2015: Zukunft Leben. Die demographische Chance
  • 2015: Brandbilder. Kunstwerke als Zeugen des Zweiten Weltkriegs
  • 2015 Glanzlichter. Naturfotografien 2015
  • 2015: Unsettled. Fotografien von Cedric Nunn
  • 2015/16: Madonna. Frau - Mutter - Kultfigur
  • 2016: Mythos Heimat. Worpswede und die europäischen Künstlerkolonien

Neben Sonderausstellungen bietet das Museum Privatpersonen die Möglichkeit der Schädlingsbekämpfung an Kunst- und Kulturobjekten in einer hauseigenen Stickstoffkammer an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niedersächsisches Landesmuseum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. presse-hannover.de: Das Künstlerhaus
  2. Marko Jelusić: Ein Zufluchtsort für weltbekannte Kunst. Bad Wildungen als Bergungsdepot für das Landesmuseum und das Kestner-Museum Hannover während des Zweiten Weltkrieges, In: Hannoversche Geschichtsblätter 65, 2011, S. 111-134 (Online auf academia.edu).
  3. a b Simon Benne: Brakke-Nachfolgerin / Katja Lembke neue Leiterin des Landesmuseums Hannover, online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 11. Januar 2011
  4. Der Text orientiert sich an der Homepage des Landesmuseuns: NaturWelten
  5. Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7. August 2015 auf Seite 11: "Grünschnabel trifft wilde Tiere. Audioguide lotst Besucher künftig durch Naturwelten-Schau im Landesmuseum."
  6. Das Königliche Münzkabinett
  7. Der Münzschatz von Niedersachsen in: Die Welt kompakt (Hamburg-Ausgabe) vom 10. September 2009, S. 15.

Koordinaten: 52° 21′ 56″ N, 9° 44′ 24″ O