Niederstetten

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Dieser Artikel behandelt die Kleinstadt Niederstetten in Baden-Württemberg. Für andere Orte dieses Namens siehe Niederstetten (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Niederstetten
Niederstetten
Deutschlandkarte, Position der Stadt Niederstetten hervorgehoben
Koordinaten: 49° 24′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Höhe: 306 m ü. NHN
Fläche: 104,06 km²
Einwohner: 4868 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 97996,
97980 (Mönchshof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 07932, 07933, 07939 (Heimberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 082
Adresse der
Stadtverwaltung:
Albert-Sammt-Straße 1
97996 Niederstetten
Webpräsenz: www.niederstetten.de
Bürgermeister: Rüdiger Zibold
Lage der Stadt Niederstetten im Main-Tauber-Kreis
Ahorn Assamstadt Bad Mergentheim Boxberg Creglingen Freudenberg Großrinderfeld Grünsfeld Igersheim Igersheim Königheim Külsheim Lauda-Königshofen Niederstetten Tauberbischofsheim Weikersheim Werbach Wertheim WittighausenKarte
Über dieses Bild
Blick auf Niederstetten

Niederstetten ist eine Stadt in Hohenlohe im fränkischen Nordosten von Baden-Württemberg, die dem Main-Tauber-Kreis angehört.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederstetten liegt im Tal des Vorbachs, eines Nebenflusses der Tauber.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Niederstetten gehören die folgenden ehemaligen Gemeinden mit ihren jeweiligen Ortsteilen:[3]

  • Adolzhausen mit den abgegangenen Ortschaften Dunkenrod[4] (mit Adolzhausen vereinigt), Lindlein (?), Radolzhausen, Reckertsfelden und Schöntal
  • Herrenzimmern mit dem Gehöft Untere Mühle sowie die abgegangenen Ortschaften Greifenbronn und Helmpach
  • Niederstetten mit den Weilern Eichhof, Ermershausen und Sichertshausen, Haus und Schloss Haltenbergstetten, dem Gehöft Rehhof und den Häusern Dreischwingen und Neuweiler sowie der abgegangenen Ortschaft Schafhof
  • Oberstetten mit dem Weiler Weilerhof, dem Gehöft Höllhof und den Häusern Fuggersmühle, Reutalsmühle und Stegmühle
  • Pfitzingen
  • Rinderfeld mit den Weilern Dunzendorf und Streichental sowie den abgegangenen Ortschaften Kunzenweiler und Wieset
  • Rüsselhausen
  • Vorbachzimmern
  • Wermutshausen mit dem Weiler Ebertsbronn sowie den abgegangenen Ortschaften Hohenweiler und Raweg (Lage wird nur in Wermutshausen vermutet)
  • Wildentierbach mit den Weilern Hachtel, Heimberg und Wolkersfelden, den Höfen Höllhof und Schönhof und dem Wohnplatz Landturm

Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederstetten gibt es drei Naturschutzgebiete:[5]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederstetten wurde im Jahre 780 in einem Zehntstreit zwischen dem Bischof Wolfgar von Würzburg und dem Abt Ratgar von Kloster Fulda in den Traditiones Fuldenses, dem Schenkungsbuch des Klosters Fulda, erstmals urkundlich erwähnt. 1367 wurden dem Ort von Kaiser Karl IV. die Stadtrechte verliehen. Die Geschichte Niederstettens ist mit der Burg, dem jetzigen Schloss Haltenbergstetten, eng verbunden.

Durch lehnsrechtlich bedingten Besitzwechsel im Mittelalter und später durch Erbschaft folgten nacheinander die Herren zu Hohenlohe, die Grafen von Castell, die Schenken von Limpurg, die Herren von Rosenberg und Hatzfeld (1641–1794), das Hochstift Würzburg und ab 1803 die Fürsten zu Hohenlohe-Jagstberg, die das Schloss Haltenbergstetten bis heute besitzen. 1806 fiel die Stadt im Zuge der Mediatisierung an das Königreich Württemberg, wo sie ab 1810 zum Oberamt Gerabronn (ab 1934 Kreis Gerabronn) gehörte und nach dessen Auflösung 1938 dem Landkreis Mergentheim zugeschlagen wurde. Nach Pierer’s Universal-Lexikon hieß der Ort bis 1807 Haltenbergstetten.[7]

Im April 1945 wurde Niederstetten durch Angriffe amerikanischer Jagdbomber und Artilleriebeschuss zur Hälfte zerstört.

Wildentierbach mit seiner Wehrkirche

Gemeindereform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden Oberstetten, Pfitzingen und Vorbachzimmern nach Niederstetten eingemeindet. Am 1. Februar 1972 folgten Rinderfeld und Wildentierbach, am 1. April 1972 Adolzhausen, am 1. Juli 1972 Herrenzimmern und Rüsselshausen und am 1. Januar 1974 Wermutshausen. Der Landkreis Mergentheim wurde aufgelöst und Niederstetten mit all seinen Ortsteilen kam 1973 zum neugebildeten Main-Tauber-Kreis.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdische Gemeinde Niederstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Mittelalter lebten Juden in Niederstetten. Sie waren vom Rintfleisch-Pogrom 1298 betroffen. Die Entstehung der neuzeitlichen jüdische Gemeinde geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Erstmals werden 1647 Juden am Ort genannt. 1748 gab es 15 jüdische Haushaltungen. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1844 mit 217 Personen erreicht. Danach ging sie durch Aus- und Abwanderung zurück (1900 163, 1910 116 Personen). Die jüdische Gemeinde gehörte seit 1832 zum Bezirksrabbinat Mergentheim. Die jüdischen Handels- und Gewerbebetrieben waren schon im 19. Jahrhundert von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt. Bis um 1933 gehörten zahlreiche Betriebe jüdischen Familien, darunter Fellhandlungen, Handelsgeschäfte für Wein und Landesprodukte, Textilgeschäfte, Metzgereien und Viehhandlungen. Auch eine Schleiferei für Industriediamanten war vorhanden.[8]

Die jüdische Gemeinde Niederstetten besaß eine Synagoge, eine israelitische Volksschule (Konfessionsschule), ein rituelles Bad und den jüdischen Friedhof Niederstetten. Ein eigener Religionslehrer war angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war.[9]

Am 25. März 1933 schleppten SA-Mitglieder die jüdischen Männer der Gegend ins Rathaus und schlugen sie unter den Augen der örtlichen Polizei brutal zusammen. Hermann Umfrid, evangelischer Pastor, protestierte öffentlich. Als die Nazis begannen, ihn zu verfolgen, kam ihm seine Kirche nicht zu Hilfe.[10]

Auf Grund der Judenverfolgungen und -ermordungen in der NS-Zeit kamen von den 1933 in Niederstetten wohnhaften 102 jüdischen Personen 44 in Konzentrationslagern ums Leben, 45 Gemeindemitglieder wanderten aus und 12 starben im Inland eines natürlichen Todes. Eine Frau kehrte aus der Deportation nach Niederstetten zurück. Die Synagoge wurde bei dem amerikanischen Bombenangriff im April 1945 zerstört.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus mit Schimmelturm

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederstetten wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Niederstetten hat nach der letzten Wahl 19 Mitglieder (2009: 22 Mitglieder). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,5 % (2009: 54,0 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei / Liste Stimmenanteil
2014
Sitze
2014
Stimmenanteil
2009
Sitze
2009
Allgemeine Wählervereinigung (AWV) 70,2 % 13 54,4 % 13
CDU 21,2 % 4 21,3 % 5
SPD 8,6 % 2 8,3 % 1
Junge Liste 0,0 % 0 15,9 % 3

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau eine silberne Burg mit durchgehender gequaderter Zinnenmauer und zwei Zinnentürmen mit roten Spitzdächern, zwischen ihnen auf gestufter Zinne an schwarzem Mast eine rotsilberne Hissflagge, das Tor belegt mit einem fünfmal von Rot und Silber gespaltenen Schild.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt unterhält seit 1996 partnerschaftliche Beziehungen zu Le Plessis-Bouchard im Val-d’Oise in Frankreich. Mindestens dreimal im Jahr werden gegenseitige Besuche organisiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Haltenbergstetten
Innenhof von Schloss Haltenbergstetten

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederstetten verfügt über vier Theaterbühnen,[11] die für verschiedene Aufführungen genutzt werden.

Freilichtspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 finden alle zwei Jahre Freilichtspiele im Tempele statt, einem romantischen Ausläufer des ehemaligen Schlossgartens von Schloss Haltenbergstetten. Dabei sind ca. 30 Amateurschauspieler aus der Region beteiligt.[12]

Russland-Deutsches Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1993 hat sich in Niederstetten das Russland-Deutsche Theater des Schauspielerehepaares Viktoria Gräfenstein und David Winkenstern niedergelassen. Dieses Theater ging aus dem ehemaligen Deutschen Theater in Alma-Ata hervor, dem einzigen deutschsprachigen Theater der ehemaligen Sowjetunion. Als Spielstätte nutzt das Theater das Amtshaus Oberstetten.

Theaterfreunde Herrenzimmern e. V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 gibt es die Theaterfreunde im Teilort Herrenzimmern, die zusammen mit dem Männergesangverein als Veranstalter jährlich im Januar/Februar einen Dreiakter auf die Bühne bringen. Die Theaterfreunde sind eine reine Laienschauspielgruppe, die sich auf humorvolles Dorftheater spezialisiert hat. An drei Wochenenden finden insgesamt zwischen vier und sechs Veranstaltungen vor jeweils ca. 100 Zuschauern statt. Seit 2014 sind die Theaterfreunde Herrenzimmern ein eingetragener Verein.

KULT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das KULT ist eine Spielstätte für Konzerte, Kleinkunst, Kabarett-Veranstaltungen und anderes. In dem Gebäude ist ebenfalls die Mediothek Niederstetten untergebracht.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederstetten sind das Heimatmuseum, das Albert-Sammt-Museum und ein Jagdmuseum angesiedelt. Im Ortsteil Wermutshausen befindet sich ein Weinbaumuseum. Zum Gedenken an den halbjährigen Aufenthalt Eduard Mörikes von September 1843 bis April 1844 bei seinem Freund, Pfarrer Wilhelm Hartlaub, wurde 1960 im Pfarrhaus Wermutshausen eine Mörike-Gedenkstube eingerichtet.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rossmarkt am Donnerstag nach dem zweiten Montag im Januar.
  • Herbstfest am letzten Septemberwochenende
  • Weihnachtsmarkt (Anfang Dezember)

Alte Schule Niederstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alte Schule Niederstetten ist eine modellhafte Kreativwerkstatt für Jugendliche sowie ein Tagungszentrum. Fachkräfte aus verschiedenen Kreativberufen bieten in dem ehemaligen, komplett renovierten Schulgebäude Kurse aus den Bereichen Theater, Tanz, Film und Studiotechnik an.[13] Es ist eine Aus- und Fortbildungsstätte des Landesamateurtheaterverbandes Baden-Württemberg[14] und verfügt unter anderem über ein eigenes Tonstudio.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederstetten, insbesondere der Ortsteil Vorbachzimmern, ist ein traditioneller Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Tauberberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber des Weinbaugebietes Württemberg gehören. Es stehen etwa 15 Hektar Reben im Ertrag. Im Ortsteil Wermutshausen gibt es ein Weinbaumuseum. Der Ortsteil Oberstetten markiert seit 2016 den Anfang der Württemberger Weinstraße, deren Endpunkt Kressbronn am Bodensee ist.[15]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme von Niederstetten, mit dem Flugplatz im Hintergrund (rechts oben)

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Bundesstraße 290 (TauberbischofsheimWesthausen) ist Niederstetten an das überregionale Straßennetz angebunden.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Niederstetten liegt an der Eisenbahnlinie AschaffenburgMiltenbergWertheimLaudaBad MergentheimCrailsheim (Taubertalbahn / Maintalbahn). Die Strecke wird seit 1. Januar 2006 von der Westfrankenbahn betrieben und im Stundentakt bedient. Über die Bahnhöfe Würzburg und Crailsheim ist die Taubertalbahn an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angebunden. Seit 2004 gibt es im Fahrplan jedoch Einschränkungen am Wochenende. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien im Auftrag der VerkehrsGesellschaft Main-Tauber (VGMT) im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Flugplatz Niederstetten verfügt Niederstetten über einen Verkehrslandeplatz.[16]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Rathaus von Pfitzingen, im Hintergrund links der Schulbauernhof.

Das Bildungszentrum Niederstetten umfasst eine Realschule, eine Hauptschule und eine Grundschule.

Der im Ortsteil Pfitzingen gelegene Schulbauernhof ist der derzeit einzige staatliche Schulbauernhof in Deutschland.[17]

Bundeswehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederstetten ist das Transporthubschrauberregiment 30 ansässig, das zur Division Schnelle Kräfte gehört.

Breitbandanschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Satellitenbetreiber Eutelsat startete 2013 in der Gemeinde ein Modellprojekt zur Internetversorgung von Kommunen via Satellit. Die Teilnehmer erhalten den Internetzugang zwar wie üblich via DSL über die Kupferdoppelader, eingespeist werden die Internetdaten aber aus dem Orbit vom Ka-Sat-Satelliten in den örtlichen DSLAM (DSL-Zugangskonzentrator). Die Technik hat der Eutelsat-Partner Eusanat entwickelt, ehemals unter dem Namen Satspeed bekannt.[18]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Bernheim, Fabrikant
  • Kurt Finkenberger (* 1940), ehemaliger Bürgermeister von Niederstetten
  • Gottlob Haag (1926–2008), Hohenloher Mundartdichter
  • Albert Sammt (1889–1982), Kommandant des Luftschiff Zeppelin II[19]
  • Jakob Schroth, ehemaliger Bürgermeister von Niederstetten
  • Carl Weber, ehemaliger Bürgermeister von Niederstetten[20]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1770, 8. November, Friedrich Witt † 3. Januar 1836, Kapellmeister und Komponist
  • 1798, 13. August, Gottlieb Weissmann, † 22. Dezember 1859 in Stuttgart, Fossiliensammler und Apotheker
  • 1843, 28. Mai, Jakob Stern, † 1. April 1911 in Stuttgart, Rabbiner und Politiker (SPD), Schriftsteller
  • 1855, 21. Februar, Christian Speyer, † 5. Oktober 1929 in Stuttgart, Maler, geboren in Vorbachzimmern
  • 1864, 26. Oktober, Gebhard Mehring, † 10. Oktober 1931 in Stuttgart, württembergischer Landeshistoriker
  • 1865, 9. Mai, Leonhard Bauer † 19. November 1964 in Shamlan, Missionslehrer am Syrischen Waisenhaus in Jerusalem und Pionier der arabischen Dialektologie
  • 1873, 21. Februar, Walther Bacmeister, † 14. Juni 1966 in Stuttgart, Oberstaatsanwalt in Stuttgart und Ornithologe
  • 1874, 20. August, Johann Klein, † 22. Mai 1956 in Bad Mergentheim, geboren in Vorbachzimmern, Landwirt und Abgeordneter
  • 1885, 30. August, Gottlob Dill, † 30. Januar 1968 in Stuttgart, Jurist, württembergischer Ministerialbeamter und SS-Oberführer
  • 1929, 13. September, Günther Busch, † 1995, Verlagslektor für die edition suhrkamp, wird in Wermutshausen geboren
  • 1946, 21. September Hartmut Schmidt, Komponist

Sonstige mit Niederstetten in Verbindung stehende Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Main-Tauber-Kreis: Main-Tauber-Kreis: Städte und Gemeinden. Online auf www.main-tauber-kreis.de, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 337–343.
  4. vgl. Hartmut Schäfer: Die abgegangene Siedlung Dunkenrod, Gemeinde Niederstetten-Adolzhausen, Main-Tauber-Kreis. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 6. Jg. 1977, Heft 2, S. 70–75. denkmalpflege-bw.de (PDF)
  5. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  6. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Niederstetten.
  7. Zeno.org: Pierer’s Universal-Lexikon Online auf www.zeno.org. Abgerufen am 8. August 2015.
  8. Alemannia Judaica: Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 5. Dezember 2015.
  9. a b Alemannia Judaica: Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) Jüdischer Friedhof. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 5. Dezember 2015.
  10. Nach: Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. München 1998, S. 54.
  11. Stadt Niederstetten – Theater, aufgerufen am 15. August 2014.
  12. Webseite des Theatervereins Niederstetten (Memento vom 14. September 2012 im Webarchiv archive.is), aufgerufen am 18. Dezember 2009.
  13. Webseite der Alten Schule Niederstetten, aufgerufen am 18. Dezember 2009.
  14. Fortbildungsprogramm 2010 des Landesverbands Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. (PDF; 696 kB), S. 22, aufgerufen am 18. Dezember 2009.
  15. Jetzt ist Oberstetten ganz vorne dran. In: fnweb, das Nachrichtenportal für den Odenwald-Tauber Kreis. Abgerufen am 5. April 2016.
  16. Liebliches Taubertal: Flugsport im Lieblichen Taubertal. Online auf www.liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 22. April 2016.
  17. BW-LT-Drucks. 14/2567 (PDF; 62 kB), Stellungnahme des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zu Ökologischen Schulbauernhöfen in Baden-Württemberg. S. 2, aufgerufen am 18. Dezember 2009.
  18. heise online 5. Sep. 2013
  19. Niederstettens Ehrenbürger Albert Sammt. Zeppelin-Kapitän war einzigartig. In: Hohenloher Tageblatt. 24. April 2014.
  20. Korrektur des Namens Carl Weber nach 650 Jahre Stadt Niederstetten (s. Literatur); Erwähnung des Ehrenbürgers Finkenberger in Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Walter Krüger und Wolfgang Dornberger (Memento vom 4. September 2012 im Webarchiv archive.is) auf niederstetten.de

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Stern: Heimatbuch der Stadtgemeinde Niederstetten mit den Teilgemeinden Ermershausen und Sichertshausen. Knenlein, Niederstetten 1930.
  • Walter Krüger (Red.): 650 Jahre Stadt Niederstetten. Stadt Niederstetten, Niederstetten 1991 (= Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken. 4).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Nieder-Stetten – in der Beschreibung des Oberamts Gerabronn von 1847