Niederstocken

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Niederstocken
Wappen von Niederstocken
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
Einwohnergemeinde: Stocken-Höfeni2
Postleitzahl: 3632
Koordinaten: 611067 / 172098Koordinaten: 46° 42′ 0″ N, 7° 35′ 0″ O; CH1903: 611067 / 172098
Höhe: 634 m ü. M.
Fläche: 5,5 km²
Einwohner: 249 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 45 Einw. pro km²
Karte
Niederstocken (Schweiz)
Niederstocken
www
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014

Niederstocken war bis am 31. Dezember 2013 eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern in der Schweiz. Am 1. Januar 2014 fusionierte Niederstocken mit den ehemaligen Gemeinden Höfen bei Thun und Oberstocken zur neuen Gemeinde Stocken-Höfen.

Neben der ehemalige Einwohnergemeinde Niederstocken existiert unter demselben Namen immer noch eine Burgergemeinde.

Namen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Niederstocken geht zurück auf das althochdeutsche Gattungswort stoc (Baumstamm, Baumstrunk). In Orts- und Flurnamen werden so Rodungen bezeichnet. Das Bestimmungswort Nieder dient zur Unterscheidung des gleichnamigen Oberstocken. Erste historische Erwähnung, 1309, als "von der burg ze Stocken" die Rede ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederstocken liegt im Berner Oberland in den Alpen im Stockental. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn waren bis am 31. Dezember 2013 Höfen, Reutigen, Erlenbach im Simmental und Oberstocken. Das Dorf befindet sich am Fusse eines bewaldeten Nordhanges und wird vom Feusibach durchflossen, der sich unterhalb des Dorfs mit dem von der Stockenfluh her kommenden Fluhbach zum Glütschbach vereinigt.

Im Winter liegt das Dorf wegen seiner Lage im Talboden zu grossen Teilen während sechs Wochen vollständig im Schatten.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 44,0 %, BDP 19,6 %, SP 10,7 %, GPS 6,3 %, EVP 4,2 %, EDU 4,1 %, glp 4,1 %, CVP 1.4, FDP 1,3 %, SD % 1,2 %, Alpenparlament 1,1 %.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Optimisten aus dem Schattloch, Der Bund vom 7. Januar 2017
  2. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=764.html abgerufen am 16. Juli 2012