Niedertaufkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedertaufkirchen
Niedertaufkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedertaufkirchen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 20′ N, 12° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Rohrbach
Höhe: 442 m ü. NHN
Fläche: 26,69 km2
Einwohner: 1419 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84494
Vorwahl: 08639
Kfz-Kennzeichen: MÜ, VIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 131
Gemeindegliederung: 62 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rohrbach 20
84513 Erharting
Website: www.niedertaufkirchen.de
Erster Bürgermeister: Sebastian Winkler (Freie Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/Freie Wählergemeinschaft Roßbach)
Lage der Gemeinde Niedertaufkirchen im Landkreis Mühldorf am Inn
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Über dieses Bild
Kirche St. Martin, Niedertaufkirchen

Niedertaufkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Südostoberbayern im tertiären Hügelland zwischen den Talniederungen von Rott und Isen rund fünf Kilometer südlich von Neumarkt-Sankt Veit und zwölf Kilometer nördlich der Kreisstadt Mühldorf. Durch das ländlich geprägte Gemeindegebiet verläuft in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 299.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 62 Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Niedertaufkirchen und Roßbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedertaufkirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Roßbach eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1097 auf 1426 um 329 Einwohner bzw. um 30 %.

  • 1961: 1181 Einwohner
  • 1970: 1188 Einwohner
  • 1987: 1083 Einwohner
  • 1991: 1121 Einwohner
  • 1995: 1204 Einwohner
  • 2000: 1267 Einwohner
  • 2005: 1346 Einwohner
  • 2010: 1316 Einwohner
  • 2015: 1339 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl 2020 ergab folgende Sitzverteilung:[4]

  • Freie Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/Freie Wählergemeinschaft Roßbach (FWGN/FWGR): 10 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Sebastian Winkler (Freie Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/Freie Wählergemeinschaft Roßbach).[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Niedertaufkirchen
Blasonierung: „Geteilt von Gold und Rot; oben ein wachsender, rot bewehrter schwarzer Löwe, unten ein silberner Balken, der mit einem schwarzen Schwert belegt ist.“[6]

Wappenführung seit 1983.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St. Martin, katholische Pfarrkirche
  • St. Ägidius, katholische Pfarrkirche
  • Schloss Hellsberg: erhalten sind der spätgotische Palas (errichtet 1520) und die frühgotische, z. T. barockisierte Schlosskapelle St. Michael

Wirtschaft und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 102 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Gemeinde, davon 11 in Land- und Forstwirtschaft, 44 im produzierenden Gewerbe, 16 im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe und 31 im Dienstleistungsbereich. Von den Einwohnern standen 505 in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die Zahl der Auspendler überwog somit um 403 Personen.

Im Jahr 2010 wurden 58 landwirtschaftliche Betriebe gezählt. Im Jahr 2013 waren von der Gemeindefläche 1985 Hektar landwirtschaftlich genutzt, das sind 74,4 %.

In der Gemeinde gibt es eine Kindertageseinrichtung mit 51 Plätzen, sie wurde 2014 von 38 Kindern besucht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Niedertaufkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120104/224014&attr=OBJ&val=410
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 583.
  4. Gemeinderat - Gemeinde Niedertaufkirchen. Abgerufen am 12. Dezember 2020.
  5. Bürgermeister. Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach (verantwortlich für den Inhalt: Gemeinde Niedertaufkirchen), abgerufen am 29. September 2020.
  6. Eintrag zum Wappen von Niedertaufkirchen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte