Niedertaufkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedertaufkirchen
Niedertaufkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedertaufkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 20′ N, 12° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Rohrbach
Höhe: 442 m ü. NHN
Fläche: 26,69 km2
Einwohner: 1353 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84494
Vorwahl: 08639
Kfz-Kennzeichen: MÜ, VIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 131
Gemeindegliederung: 62 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rohrbach 20
84513 Erharting
Website: www.niedertaufkirchen.de
Bürgermeister: Sebastian Winkler (Freie Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/Freie Wählergemeinschaft Roßbach)
Lage der Gemeinde Niedertaufkirchen im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer HartZangbergWaldkraiburgUnterreitTaufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn)SchwindeggSchönberg (Oberbayern)ReichertsheimRechtmehringRattenkirchenPolling (bei Mühldorf am Inn)ObertaufkirchenOberneukirchen (Oberbayern)OberbergkirchenNiedertaufkirchenNiederbergkirchenNeumarkt-Sankt VeitMühldorf am InnMettenheim (Bayern)MaitenbethLohkirchenKraiburg am InnKirchdorf (bei Haag in Oberbayern)Jettenbach (Oberbayern)HeldensteinHaag in OberbayernGars am InnErhartingEgglkofenBuchbach (Oberbayern)Aschau am InnAmpfingLandkreis LandshutLandkreis Rottal-InnLandkreis RosenheimLandkreis EbersbergLandkreis AltöttingLandkreis ErdingLandkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Niedertaufkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach.

St. Martin Niedertaufkirchen

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedertaufkirchen liegt in der Region Südostoberbayern im tertiären Hügelland zwischen den Talniederungen von Rott und Isen rund fünf Kilometer südlich von Neumarkt-Sankt Veit und zwölf Kilometer nördlich der Kreisstadt Mühldorf. Durch das ländlich geprägte Gemeindegebiet verläuft in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 299.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Niedertaufkirchen hat 62 Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Niedertaufkirchen und Roßbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedertaufkirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Roßbach eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1181 Einwohner
  • 1970: 1188 Einwohner
  • 1987: 1083 Einwohner
  • 1991: 1121 Einwohner
  • 1995: 1204 Einwohner
  • 2000: 1267 Einwohner
  • 2005: 1346 Einwohner
  • 2010: 1316 Einwohner
  • 2015: 1339 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Sebastian Winkler (Freie Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/Freie Wählergemeinschaft Roßbach).

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St. Martin, katholische Pfarrkirche
  • St. Ägidius, katholische Pfarrkirche
  • Schloss Hellsberg: erhalten sind der spätgotische Palas (errichtet 1520) und die frühgotische, z. T. barockisierte Schlosskapelle St. Michael

Wirtschaft und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 insgesamt 102 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Gemeinde, davon 11 in Land- und Forstwirtschaft, 44 im Produzierenden Gewerbe, 16 im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe und 31 im Dienstleistungsbereich. Von den Einwohnern standen 505 in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die Zahl der Auspendler überwog somit um 403 Personen.

Im Jahr 2013 waren von der Gemeindefläche 1985 Hektar landwirtschaftlich genutzt, das sind 74,4 %. Im Jahr 2010 wurden 58 landwirtschaftliche Betriebe gezählt.

In der Gemeinde gibt es eine Kindertageseinrichtung mit 51 Plätzen, sie wurde 2014 von 38 Kindern besucht.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120104/224014&attr=OBJ&val=410
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens- Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 583.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niedertaufkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien