Niederthai

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Niederthai (Dorf)
Ortschaft
Niederthai (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Imst (IM), Tirol
Pol. Gemeinde Umhausen
Koordinaten 47° 7′ 39″ N, 10° 58′ 1″ OKoordinaten: 47° 7′ 39″ N, 10° 58′ 1″ Of1
Höhe 1538 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 362 (31. Oktober 2011)
Postleitzahl 6441f1f0
Vorwahl +43/5255f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16462
Zählsprengel/ -bezirk Tumpen-Niederthai (70223 001)
Bild
Blick von Westen auf Niederthai
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Niederthai ist ein Dorf und eine Fraktion (Ortschaft) der Gemeinde Umhausen im Bezirk Imst in Tirol mit 362 Einwohnern.[1]

Niederthai liegt auf rund 1540 m ü. A. im Horlachtal (auch Hairlachtal), einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen, am Horlachbach oberhalb des Stuibenfalls. Zur Ortschaft gehören außerdem die Weiler Bichl, Lehen und Überfeld sowie die Rotten Ennebach, Höfle, Sennhof und Tölderboden.

Bekannt ist Niederthai als schneesicheres Langlaufzentrum und als ruhiges Familienskigebiet. Im Sommer sind Wanderungen von der Schweinfurter Hütte in die Seitentäler beliebt.

Erstmals genannt wird die Ortschaft als „Nidirtaige“ bereits in den Jahren 1130–1145 im Zusammenhang mit Schwaighöfen, die an das Kloster Ottobeuren zinsten.[2]

Die Kaplaneikirche zum Hl. Antonius von Padua ist ein barocker Saalbau aus dem Jahre 1682. Der angebaute Südturm mit Zwiebelhaube stammt aus dem Jahre 1756. Im Inneren befinden sich ein barocker Hochaltar und Fresken mit Heiligenmotiven des Niederthaier Künstlers Franz Xaver Pizzinini von 1944.[3]

Ansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederthai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Registerzählung vom 31.10.2011 – Bevölkerung nach Ortschaften (PDF; 6 kB)
  2. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 185–186 Nr. 204.
  3. Franckenstein, Wiesauer: Kaplaneikirche Hl. Antonius, Antoniuskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Mai 2016.