Niederwambach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niederwambach
Niederwambach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niederwambach hervorgehoben

Koordinaten: 50° 38′ N, 7° 36′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Verbandsgemeinde: Puderbach
Höhe: 225 m ü. NHN
Fläche: 6,89 km2
Einwohner: 449 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57614
Vorwahl: 02684
Kfz-Kennzeichen: NR
Gemeindeschlüssel: 07 1 38 050
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 13
56305 Puderbach
Website: www.puderbach.de
Ortsbürgermeister: Joachim Ramseyer
Lage der Ortsgemeinde Niederwambach im Landkreis Neuwied
NeuwiedBuchholz (Westerwald)Asbach (Westerwald)WindhagenNeustadt (Wied)RheinbreitbachUnkelBruchhausen (Landkreis Neuwied)ErpelVettelschoßLinz am RheinKasbach-OhlenbergOckenfelsSankt Katharinen (Landkreis Neuwied)DattenbergLeubsdorf (am Rhein)Bad HönningenRheinbrohlHammerstein (am Rhein)LeutesdorfIsenburg (Westerwald)KleinmaischeidGroßmaischeidStebachMarienhausenDierdorfOberdreisWoldertRodenbach bei PuderbachRatzertNiederwambachSteimelDöttesfeldPuderbachDürrholzHanrothRaubachHarschbachNiederhofenDernbach (Landkreis Neuwied)Urbach (Westerwald)LinkenbachBreitscheid (Westerwald)WaldbreitbachRoßbach (Wied)Hausen (Wied)DatzerothNiederbreitbachHümmerichOberhonnefeld-GierendOberradenStraßenhausKurtscheidBonefeldEhlscheidRengsdorfMelsbachHardertAnhausenRüscheidThalhausenMeinbornNordrhein-WestfalenLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis AhrweilerLandkreis Mayen-KoblenzKoblenzMarienhausenWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Niederwambach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Puderbach an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Puderbach hat. Niederwambach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt ein wenig abseits der großen Verkehrsadern nördlich von Puderbach am Rande des Naturparks Rhein-Westerwald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kirchspiel Niederwambach wurde im Jahr 1253 erstmals erwähnt. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die romanische Bartholomäus-Kirche erbaut (Turm noch erhalten). Im Zuge der Reformation erfolgte 1556 die Einführung des evangelischen Gottesdienstes. Im Jahr 1831 wurde das zu kleine Kirchenschiff abgerissen und eine spätklassizistische Saalkirche durch den fürstlich-wiedischen Bauinspektor Johann Heinrich Hartmann errichtet. In den 1970er-Jahren erfolgte eine umfassende Renovierung der Kirche.

Die heutige Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 aus den aufgelösten Gemeinden Ascheid, Lahrbach und Niederwambach neu gebildet.[3]

Ascheid, Luftaufnahme (2016)
Kulturdenkmäler

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niederwambach

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niederwambach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 235
1835 343
1871 406
1905 366
1939 300
1950 358
1961 333
Jahr Einwohner
1970 396
1987 418
1997 561
2005 527
2011 437
2017 455

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Niederwambach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Neuwied an der Bundesautobahn 3. Der nächstgelegene ICE-Bahnhof befindet sich in Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederwambach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 3. Juli 2019.
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 174 (PDF; 2,8 MB).
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen