Niels Hintermann

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Niels Hintermann Ski Alpin
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 5. Mai 1995 (24 Jahre)
Geburtsort Bülach, Schweiz
Größe 188 cm
Gewicht 96 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein SC Hausen am Albis
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Hafjell 2015 Abfahrt
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 28. November 2015
 Einzel-Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 33. (2019/20)
 Abfahrtsweltcup 12. (2019/20)
 Super-G-Weltcup 41. (2016/17)
 Kombinationsweltcup 2. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Kombination 1 0 0
letzte Änderung: 14. März 2020

Niels Hintermann (* 5. Mai 1995 in Bülach) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört dem B-Kader von Swiss-Ski an und ist auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintermann stammt aus Bülach im Zürcher Unterland und wuchs in Hausen am Albis auf. Sein Vater war Trainer im Zürcher Skiverband und betreute unter anderem den späteren Abfahrtsweltmeister Urs Lehmann. Das Skifahren erlernte Hintermann im Alter von zwei Jahren.[1] Als Zehnjähriger verliess er das Elternhaus in Richtung Österreich und ging an die Skihauptschule in Schruns. Mit 14 Jahren wechselte er an das Skigymnasium Stams. Dort fand er sich jedoch schlecht zurecht, weshalb er seine kaufmännische Ausbildung am Schweizerischen Sportgymnasium in Engelberg fortsetzte. Er schloss sie dort im Sommer 2017 ab.[2]

Im Dezember 2010 nahm Hintermann als 15-Jähriger erstmals an FIS-Rennen teil, wobei er zunächst in allen Disziplinen antrat. Der erste Sieg auf dieser Stufe gelang ihm zwei Jahre später, als er am 20. Dezember 2012 einen Super-G in Arosa für sich entschied. Im Februar 2013 war er Teilnehmer am Europäischen Olympischen Jugendfestival in Brașov, wo er im Riesenslalom auf den 14. Platz fuhr. Der erste Einsatz im Europacup folgte am 11. Januar 2014 in Wengen. Zwei Wochen später gewann Hintermann die Schweizer Juniorenmeistertitel in der Abfahrt und in der Kombination. In der Saison 2014/15 konnte er sich allmählich im Europacup etablieren, wobei er sich allmählich stärker auf die schnellen Disziplinen spezialisierte. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2015 in Hafjell gewann er die Bronzemedaille in der Abfahrt.

Sein Debüt im Weltcup hatte Hintermann am 28. November 2015 in Lake Louise, wo er in der Abfahrt auf den 40. Platz fuhr. Die ersten Weltcuppunkte gewann er am 19. Dezember 2015 als 29. der Abfahrt von Gröden. Der erste Europacup-Podestplatz gelang ihm am 11. März 2016 in Saalbach-Hinterglemm mit Platz 3 in der Abfahrt. Zwei Tage später folgte ein dritter Schweizer Juniorenmeistertitel, dieses Mal im Super-G. Zum Saisonabschluss überraschte er mit dem Gewinn der Schweizer Abfahrts- und Super-G-Meistertitel. Bei seinem erst zwölften Weltcup-Einsatz am 13. Januar 2017 gewann Hintermann völlig unerwartet die Kombination in Wengen: Aufgrund des Schneefalls war der Slalomlauf vorgezogen worden. In diesem belegte er mit Startnummer 51 den 23. Zwischenrang. Doch im nachfolgenden Abfahrtslauf konnte keiner der vor ihm Platzierten ihn überholen. Sein bisher bestes Weltcupergebnis war ein 21. Platz gewesen.[3]

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Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Åre 2019: 21. Abfahrt, 23. Alpine Kombination

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6 Platzierungen unter den besten zehn, darunter 1 Sieg:
Datum Ort Land Disziplin
13. Januar 2017 Wengen Schweiz Kombination

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 122. 19 48. 12 42. 7
2016/17 54. 136 37. 23 41. 13 2. 100
2017/18 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2018/19 69. 91 23. 71 54. 4 28. 16
2019/20 33. 216 12. 179 19. 37

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 Podestplatz

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marco Felder: Premiere für die «Wildsau». Schweizer Fernsehen, 28. November 2015, abgerufen am 13. Januar 2017.
  2. Premiere an der SSE. Schweizerische Sportmittelschule Engelberg, archiviert vom Original am 25. November 2018; abgerufen am 9. März 2020.
  3. Niels Hintermann – ein Unterländer wandelt auf den Spuren von Müller und Lehmann. Watson, 13. Januar 2017, abgerufen am 13. Januar 2017.