Niklas Hoheneder

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Niklas Hoheneder
Niklas Hoheneder - LASK Linz (hoch).jpg
Niklas Hoheneder (2009)
Personalia
Geburtstag 17. August 1986
Geburtsort LinzÖsterreich
Größe 190 cm
Position Innenverteidiger
Junioren
Jahre Station
1992–1995 Union Lembach
1995–1998 FC Linz
1998–2003 LASK
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003–2009 LASK 134 (6)
2009–2011 Sparta Prag 31 (0)
2011 → FK Austria Wien (Leihe) 6 (0)
2011–2012 Karlsruher SC 13 (0)
2012–2015 RB Leipzig 82 (5)
2015–2016 SC Paderborn 07 24 (1)
2016–2018 Holstein Kiel 35 (0)
2018– Chemnitzer FC 36 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2005–2006 Österreich U19 7 (0)
2007–2008 Österreich U21 17 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 8. August 2019

Niklas Hoheneder (* 17. August 1986 in Linz) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoheneder begann seine Karriere bei Union Lembach und kam über den FC Linz 1998 nach dessen Fusion mit dem LASK in die Jugend des LASK. 2003 kam er in den Kader der ersten Mannschaft der Linzer. In diesem Jahr gab er auch sein Debüt in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs. Nach einigen Jahren als Einsatzspieler, wurde Hoheneder Stammspieler der Oberösterreicher. 2007 schaffte er den Aufstieg mit den LASK und gab in diesem Jahr im Juli sein Debüt in der höchsten österreichischen Spielklasse in der Ersten Runde gegen SK Austria Kärnten. Hoheneder spielte beim 1:0-Erfolg durch.

International spielte Hoheneder zunächst in der österreichischen U-19-Auswahl, von 2007 bis 2008 dann in der U-21-Nationalmannschaft.

Im Sommer 2009 wechselte Hoheneder nach Tschechien zu Sparta Prag. Dort erkämpfte er sich nach Anlaufschwierigkeiten im Frühjahr 2010 einen Stammplatz und spielte im Herbst in der Europa League. Zur Frühjahrs Saison 2011 holte ihn der FK Austria Wien leihweise bis Saisonende in die Bundesliga zurück. Dort soll er den in die Schweiz zum FC Basel abgewanderten Aleksandar Dragović ersetzen. Die Wiener besaßen außerdem eine Kaufoption mit einer Vertragsverlängerungsoption bis Juni 2014[1], die sie aber nicht nutzten. Daher unterschrieb er Mitte Juni 2011 einen Zweijahresvertrag beim Karlsruher SC. Dort absolvierte er 13 Zweitligaspiele und eine Partie im DFB-Pokal.

Im Jänner 2012 wechselte er zum Regionalligisten RB Leipzig. Am Ende der Saison belegt er mit Leipzig den dritten Platz in der Regionalliga Nord und verpasste somit den vom Verein angestrebten Aufstieg. In der folgenden Saison 2012/13 gewann die Mannschaft die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und stieg nach zwei Relegationsspielen gegen die Sportfreunde Lotte in die 3. Liga auf. Hoheneder stand dabei in 28 von 30 Ligaspielen, sowie den beiden Relegationsspielen auf dem Platz und erzielte zwei Tore. In der Drittligasaison 2013/14 verteidigte Hoheneder seinen Stammplatz und lief in 33 von 38 Partien auf. Am Saisonende erreichte er mit der Mannschaft den zweiten Tabellenplatz und somit gelang RB Leipzig in der ersten Drittligasaison der Vereinsgeschichte gleich der Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Auch in die Zweitligasaison ging Hoheneder als Stammspieler. Am dritten Spieltag, einem Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue, war er nach einem Zweikampf auf dem Kopf gelandet und zog sich eine Stauchung der Halswirbelsäule zu.[2] Nur mit Glück entging er schweren und bleibenden Verletzungen.[3] Drei Monate später absolvierte Hoheneder sein erstes Pflichtspiel, aber auch ein halbes Jahr nach dem Unfall, war die Verletzung noch nicht ausgeheilt.[4] So standen am Saisonende für Hoheneder nur zehn Ligaspiele zu Buche. RB Leipzig belegte den fünften Tabellenplatz. Sein nach der Saison auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.

Zur Saison 2015/16 wechselte Hoheneder zum Ligakonkurrenten SC Paderborn 07. Er erhielt beim Bundesligaabsteiger einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2017.[5] Nach dem Abstieg des SC wechselte Hoheneder zu Holstein Kiel.

Zu Saisonbeginn 2018/19 schloss sich Niklas Hoheneder dem Regionalligisten Chemnitzer FC an[6] und stieg mit dem Verein am Saisonende als Meister in die 3. Liga auf. In der Folgesaison wurde der Österreicher von Cheftrainer David Bergner als Nachfolger des entlassenen Daniel Frahn zum Mannschaftskapitän ernannt.[7]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LASK
Sparta Prag
Chemnitzer FC

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niklas Hoheneder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Austria Wien holt Hohenender, laola1.at, abgerufen am 31. Jänner 2011 (Memento vom 3. Februar 2011 im Internet Archive)
  2. Keine Brüche: Entwarnung bei Leipzigs Hoheneder | MDR.DE. In: www.mdr.de. Archiviert vom Original am 3. Oktober 2014; abgerufen am 19. Juli 2015.
  3. RB-Coach Zorniger gibt Entwarnung nach Kopfsturz: Hoheneder entging Horror-Verletzung. Abgerufen am 19. Juli 2015.
  4. Hoheneder: „Stand kurz vor der Querschnittslähmung“: Karlsruher SC. In: www.ksc.de. Archiviert vom Original am 22. Juli 2015; abgerufen am 19. Juli 2015.
  5. Niklas Hoheneder verstärkt die Defensive, 15. Juni 2015.
  6. Defensivverstärkung! Niklas Hoheneder wird ein Himmelblauer. 6. Juli 2018, abgerufen am 6. Juli 2018.
  7. Chemnitz: Hoheneder neuer Kapitän – Auch Bohl spielt vor, liga3-online.de, abgerufen am 8. August 2019