Niklas Süle

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Niklas Süle
Niklas Süle 2016 (cropped).jpg
im Trikot der Olympiaauswahl (2016)
Spielerinformationen
Geburtstag 3. September 1995
Geburtsort Frankfurt am MainDeutschland
Größe 195 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–2006
2006–2009
2009
2010–2013
Rot-Weiß Walldorf
Eintracht Frankfurt
SV Darmstadt 98
TSG 1899 Hoffenheim
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2012–2013
2013–2017
2017–
TSG 1899 Hoffenheim II
TSG 1899 Hoffenheim
FC Bayern München
6 (0)
108 (7)
7 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2010–2011
2011–2012
2012–2013
2013–2014
2014
2014–
2016
2016–
Deutschland U-16
Deutschland U-17
Deutschland U-18
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland U-21
Deutschland Olympiaauswahl
Deutschland
10 (2)
16 (3)
4 (0)
3 (0)
1 (0)
11 (1)
6 (0)
7 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 21. Oktober 2017

2 Stand: 8. Oktober 2017

Niklas Süle (* 3. September 1995 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht seit 2017 beim FC Bayern München unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Süle begann bei Rot-Weiß Walldorf mit dem Fußballspielen und wechselte zehnjährig in die Jugendabteilung von Eintracht Frankfurt, für die er drei Spielzeiten lang aktiv war.[1] Im Juni 2009 wechselte er zum SV Darmstadt 98, dem er sechs Monate angehörte, bevor er am 1. Januar 2010 von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet wurde.[2][3]

Zur Saison 2012/13 rückte er in die zweite Mannschaft der Hoffenheimer auf, für die er in zwei Spielzeiten sechsmal in der Regionalliga Südwest zum Einsatz kam. In seiner ersten Spielzeit kam er auch zweimal für die erste Mannschaft in der Bundesliga zum Einsatz. Sein Debüt gab er am 11. Mai 2013 (33. Spieltag) bei der 1:4-Niederlage im Heimspiel gegen den Hamburger SV.[4] Sein erstes Bundesligator erzielte er in der folgenden Saison am 2. November 2013 (11. Spieltag) bei der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen den FC Bayern München mit dem Führungstreffer in der 34. Minute.[5] Am 31. März 2017 bestritt Süle gegen Hertha BSC sein 100. Bundesligaspiel und erzielte beim 3:1-Auswärtssieg das Tor zum 2:1.

Zur Saison 2017/18 verpflichtete ihn der FC Bayern München, der ihn mit einem bis zum 30. Juni 2022 gültigen Vertrag ausstattete.[6] Sein Pflichtspieldebüt für den FC Bayern gab er am 5. August 2017 beim mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund gewonnenem DFL-Supercup. Am 18. August 2017 (1. Spieltag) absolvierte er sein Bundesligadebüt beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen und erzielte mit seinem ersten Tor, dem Treffer zum 1:0 in der neunten Minute, das erste Tor der 55. Bundesligasaison.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Süle debütierte am 15. Oktober 2010 in der U-16-Nationalmannschaft, die in Göttingen mit 3:2 gegen die nordirische Auswahl gewann. Sein erstes Länderspieltor erzielte er zwei Tage später in Baunatal beim 4:1-Sieg gegen den gleichen Gegner mit dem Treffer zum 2:0 in der 65. Minute.

Er nahm mit der U-17-Nationalmannschaft an der vom 4. bis 16. Mai 2012 in Slowenien ausgetragenen Europameisterschaft teil, bestritt vier Turnierspiele einschließlich dem mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen die Auswahl der Niederlande verlorenen Finale.

Er nahm an dem vom 3. bis 20. August 2016 in Rio de Janeiro ausgetragenen Olympischen Fußballturnier teil, bestritt sechs Turnierspiele, einschließlich dem mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen die Auswahl Brasiliens verlorenen Finale.[7] Am 1. November 2016 wurden ihm und seinen Mitspielern der Olympia-Auswahlmannschaft das Silberne Lorbeerblatt durch den Bundespräsidenten verliehen.[8]

Im ersten Länderspiel nach der Europameisterschaft am 31. August 2016 in Mönchengladbach gegen Finnland gab Süle mit seinem Startelfeinsatz beim 2:0-Sieg sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.[9] Bundestrainer Joachim Löw nominierte ihn für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland.[10] Im Turnier, das die deutsche Mannschaft gewann, kam er auf vier Einsätze, darunter der 1:0-Finalsieg gegen Chile am 2. Juli 2017. Süle wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit für Leon Goretzka eingewechselt.[11]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Bayern München

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Süles Familie stammt väterlicherseits aus Ungarn. Sein Großvater György wanderte mit seiner Frau aus der ungarischen Hauptstadt Budapest nach Deutschland aus.[12][13] Sein Vater Georg ist in Deutschland geboren, besaß bis zu seinem 16. Lebensjahr aber neben dem deutschen auch den ungarischen Pass.[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niklas Süle – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Süle, Niklas - Kicker.de
  2. Niklas Süle in U 16-Nationalteam
  3. Niklas Süle Verteidigung 22 1943 - 1899 Hoffenheim
  4. Gisdol: "Ordentliche Leistung von Süle" - 1899aktuell
  5. Süles erstes Bundesligator auf Fussballdaten.de
  6. Pressemitteilung auf der Homepage des FC Bayern München, abgerufen am 15. Januar 2017.
  7. Die Olympia-Kader stehen fest. In: www.dfb.de. Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB), 15. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  8. Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes auf bundespraesident.de vom 1. November 2016, abgerufen am 14. November 2016
  9. Spielpaarung auf dfb.de
  10. Das ist der deutsche Kader für den Confed Cup 2017. TZ.de, 19. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  11. Michael Horeni: Ein unverhofftes deutsches Sommermärchen. In: faz.net. 2. Juli 2017, abgerufen am 3. Juli 2017.
  12. fcbayernmunchen.hu: Niklas Süle magyar származású
  13. achtzehn99.de: Julius Illes: „Tapemaster J.“ im Ruhestand
  14. Kuriose Panne: Türkei wollte Süle sport1.de, am 25. März 2017, abgerufen am 25. März 2017