Nikolaus Mani

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Nikolaus Mani (* 19. März 1920 in Andeer; † 16. Januar 2001 in Basel) war ein Schweizer Medizinhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mani studierte von 1940 bis 1947 Medizin an den Universitäten Zürich und Genf und promovierte 1951 an der Universität Basel. Von 1957 bis 1964 war Mani wissenschaftlicher Assistent und Bibliothekar der Universitätsbibliothek Basel. 1964 wurde er in Medizingeschichte habilitiert. Von 1964 bis 1971 war Mani Professor für Medizingeschichte an der University of Wisconsin–Madison, von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1987 als Nachfolger von Johannes Steudel an der Universität Bonn.

«Mani forschte zur Geschichte der naturwissenschaftlichen Medizin und ihrer biologischen und pathologischen Disziplinen bis zum 19. Jahrhundert und publizierte zum medizinisch-humanistischen Buchdruck in Basel, zur Schaffhauser Ärzteschule im 17. Jahrhundert und zur Leberforschung (Die historischen Grundlagen der Leberforschung, 2 Bände, 1959–67).»[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die historischen Grundlagen der Leberforschung; I: Die Vorstellungen über Anatomie, Physiologie und Pathologie der Leber in der Antike; II: Die Geschichte der Leberforschung von Galen bis Claude Bernard. Basel und Stuttgart 1959 und 1967 (= Basler Veröffentlichungen zur Geschichte der Medizin und der Biologie, 9 und 21).
  • Bonner Gelehrte. Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn. Medizin. Hrsg. von Nikolaus Mani, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1992
  • Naturwissenschaftliche Medizin von 1820 bis 1900. In: Medizin, Romantik und Naturforschung. Bonn im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Hrsg. von Heinz Schott, Bouvier, Bonn 1993

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hubert Steinke: Nikolaus Mani. In: Historisches Lexikon der Schweiz.