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Nils Büttner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nils Büttner (* 9. Februar 1967 in Bremen) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

Büttner studierte Kunstgeschichte, Volkskunde und klassische Archäologie. Er wurde promoviert an der Georg-August-Universität Göttingen mit der Arbeit „Die Erfindung der Landschaft: Kosmographie und Landschaftskunst im Zeitalter Bruegels“. 1998/99 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen und beschäftigte sich mit der Katalogisierung der Handzeichnungen der Kunstsammlung. 1999 war Büttner Volontär, 2000/01 Ausstellungskurator am Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig. 2001–2008 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dortmund. 2004/05 folgte die Habilitation an der Universität Dortmund mit der Schrift „Herr P. P. Rubens. Von der Kunst, berühmt zu werden“.

Büttner ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die deutsche und niederländische Kunst- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit sowie die Geschichte von Graphik und Buchillustration. Er ist außerdem Mitglied und seit 2021 Vorsitzender des „Centrum Rubenianum“ in Antwerpen, dem Zentrum für die flämische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, und verantwortlicher Herausgeber des Corpus Rubenianum Ludwig Burchard, des Werkverzeichnisses von Peter Paul Rubens.[1]

Monografien

Herausgeberschaften

  • mit Gitta Bertram: Sinnbild / Bildsinn: Rubens als Buchkünstler. Verband Deutscher Antiquare e. V., Elbingen, 2018, ISBN 978-3-9815734-5-9.
  • mit Julia M. Nauhaus, Erwin Pokorny, Larry Silver: Hieronymus Bosch in the Academy of Fine Arts Vienna. Akademie der bildenden Künste Wien, 2016. ISBN 978-3-99028-634-0.
  • mit Volker Lehnert: Die Schärfe der Bilder: Die Radierung im Umkreis der Stuttgarter Kunstakademie. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen 2015. ISBN 978-3-942144-42-1.

Einzelnachweise

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  1. Rubenshuis: Rubenshuis Team: Corpus Rubenianum Ludwig Burchard. Abgerufen am 12. Februar 2022 (niederländisch).