Nils Christian Stenseth

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Nils Christian Stenseth

Nils Christian Stenseth (* 29. Juli 1949 in Fredrikstad, Norwegen) ist ein norwegischer Biologe mit dem Schwerpunkt Ökologie und Evolution. Er ist der Direktor des Zentrums für ökologische und evolutionäre Synthese (CEES) an der Universität Oslo. Außerdem ist er leitender Wissenschaftler am norwegischen Institut für Meeresforschung in Norwegen. Im Dezember 2006 erhielt das CEES vom norwegischen Forschungsrat den Status eines Exzellenzzentrums.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stenseth schloss sein erstes Studium 1972 an der Universität Oslo mit den Schwerpunkten Biologie, Zoologie und Mathematik ab. Danach promovierte er an derselben Universität, wo er unter anderem bei John Maynard Smith an der University of Sussex studierte und noch immer hauptsächlich an den theoretischen Aspekten der Evolution und Ökologie arbeitet. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen aus dieser Zeit gehört seine Arbeit über die Red-Queen-Hypothese (Van Valen, 1973; Stenseth, 1979; Stenseth und Maynard-Smith, 1984) sowie seine Arbeit über die Populationszyklen des Berglemmings. 1978 wurde er zum Dr. philos. ernannt und 1980 zum Professor für Populationsökologie und Zoologie an der Universität Oslo ernannt. Später wandte er sich mehr empirischen Untersuchungen zu, und als Vorsitzender des CEES ist er nach wie vor ein bekannter und angesehener Wissenschaftler in der Biologie. Er ist ein viel zitierter ISI-Forscher im Bereich Ökologie/Umwelt.

Von 2009 bis 2014 war er Vizepräsident/Präsident der Norwegischen Akademie der Wissenschaften. Außerdem ist er Gastwissenschaftler der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Königlich Norwegischen Gesellschaft der Wissenschaften, der französischen Académie des sciences und der Academia Europaea. Er besitzt einen Ehrendoktor der Universität Antwerpen.[Zitat erforderlich].

Im Jahr 2019 wurde ihm der ECI-Preis des International Ecology Institute verliehen. Im Jahr 2020 wurde er mit dem chinesischen Preis für internationale Wissenschafts- und Technologiezusammenarbeit ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stenseth, N. C. (1979). Where Have All the Species Gone – Nature of Extinction and the Red Queen Hypothesis. Oikos 33(2): 196-227.
  • Stenseth, N. C. und J. M. Smith (1984). Coevolution in Ecosystems – Red Queen Evolution or Stasis. Evolution 38(4): 870-880.
  • Van Valen, L. (1973). A new evolutionary law. Evolutionary Theory 1(1): 1-30.