Nils Frommhold

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Triathlon
Deutschland 0 Nils Frommhold
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 17. September 1986 (35 Jahre)
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 188 cm
Gewicht 75 kg
Vereine
aktuell Triathlon Potsdam, Stadtwerke Team Witten (Triathlon-Bundesliga), Metz Triathlon (Grand Prix de Triathlon) und Team Erdinger Alkoholfrei
Erfolge
2009 Deutscher U23-Meister Triathlon
2012, 2014 2 × Sieger Ironman
2015 Deutscher Meister Triathlon Langdistanz
2015–2019 4 × Sieger Ironman 70.3
2017 3. Rang Ironman 70.3 European Championships
2021 2. Rang ETU Challenge Long Distance Triathlon European Championships
Status
aktiv

Nils Frommhold (* 17. September 1986 in Berlin) ist ein deutscher Triathlet, Ironman 70.3 Sieger (2015, 2016, 2017, 2019), Ironman-Sieger (2012, 2014) und deutscher Meister auf der Triathlon-Langdistanz (2015). Er wird in der Bestenliste deutscher Triathleten auf der Ironman-Distanz geführt.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nils Frommhold war in seiner Jugend im Schwimmsport aktiv.

Deutscher Meister Triathlon U23[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 wurde er Deutscher Triathlonmeister U23. Er startet für die Vereine Triathlon Potsdam und Stadtwerke Team Witten und er war 2012 als Mitglied im S-Kader der Deutschen Triathlon Union.[1] In Frankreich startet Nils Frommhold beim Grand Prix de Triathlon für den Verein Metz Triathlon.

Sieger Ironman-Distanz 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2012 holte er sich bei seinem ersten Start auf der Langstrecke (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) beim Ironman in Tempe in Arizona die Goldmedaille.[2]

Im April 2014 gewann er den Ironman South Africa. Damit konnte er sich für einen Startplatz beim Ironman Hawaii qualifizieren, wo er bei seinem Hawaii-Debüt im Oktober als drittschnellster Deutscher den sechsten Rang belegte.[3]

Deutscher Meister Triathlon Langdistanz und erster Ironman-70.3 Sieg 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2015 gewann er die Challenge Roth, wo er im Vorjahr bereits Zweiter geworden war und er wurde damit deutscher Meister auf der Triathlon-Langdistanz. Mit seiner Siegerzeit von 7:51:28 h stellte er die damals siebtschnellste je auf der Langdistanz erzielte Zeit auf.
Am 31. Juli wurde bekanntgegeben, dass Nils Frommhold als fünfter Mann im Kona Points Ranking System zum zweiten Mal einen Pro-Startplatz für die Ironman World Championships im Oktober auf Hawaii erhält. Die 50 höchstplatzierten Profi-Triathleten, die zwischen dem 31. August und dem 31. Juli des Folgejahres die meisten Punkte mit ihren Platzierungen bei Ironman-Wettkämpfen weltweit sammeln, sind jeweils für den Ironman Hawaii qualifiziert.[4] Er belegte 2015 auf Hawaii den 52. Rang.

Im August 2015 gewann Nils Frommhold seinen ersten Ironman 70.3 in Gydnia, Polen.[5] 2016 folgte ein Sieg beim Ironman 70.3 Switzerland im Juni in Rapperswil-Jona, Schweiz.[6]

Bronze bei Ironman 70.3 European Championships 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2017 wurde Nils Frommhold zweiter beim Ironman South Africa in Port Elizabeth, Süd Afrika und gewann im Mai den Ironman 70.3 Austria in St. Pölten, Österreich.[7] Im Juni 2017 wurde der damals 30-jährige Dritter bei den „Ironman 70.3 European Championships“ in Helsingør, Dänemark hinter Michael Raelert und Andreas Böcherer.[8]

Im April 2019 wurde er Zweiter im Ironman South Africa und gewann den Ironman 70.3 Astana in Kasachstan.[9]

Bei der Challenge Roth 2021, welche wegen der Corona-Pandemie in den September verschoben[10] werden musste, wurde Nils Frommhold Zweiter hinter Patrick Lange und damit auch Vize-Europameister bei den ETU Challenge Long Distance Triathlon European Championships[11]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nils Frommhold ist verheiratet und hat zwei Kinder.[12]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundeskaderathleten für 2012 benannt (10. November 2011)
  2. Ironman Arizona 2012: Frommhold gewinnt Debüt (19. November 2012)
  3. H. Eggebrecht: Nils Frommhold: Ich wusste gar nicht, dass ich die letzten 10 km so aufdrehen kann. In: Interviews, 11. Oktober 2014. Auf tri2b.com, abgerufen am 18. April 2021.
  4. Kona Points Ranking System Men. In: ironman.com.
  5. Ironman 70.3 Gdynia Ergebnisse 2015 - Deutscher Doppelsieg in Polen. Abgerufen am 8. Dezember 2021.
  6. Detail. 16. November 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  7. Ironman 70.3 St. Pölten Ergebnisse 2017 - Frommhold vor Böcherer, Phillip again. Abgerufen am 8. Dezember 2021.
  8. Ironman 70.3 Europameisterschaft Elsinore Ergebnisse 2017 - Raelert is back! Abgerufen am 8. Dezember 2021.
  9. Detail. 16. November 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  10. Harald Bajohr: DATEV Challenge Roth auf September verschoben. In: soq.de. 16. Februar 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021 (deutsch).
  11. Patrick Lange gewinnt die Challenge Roth 2021. In: tri-mag.de. 5. September 2021, abgerufen am 8. Dezember 2021 (deutsch).
  12. ERDINGER Alkoholfrei | ERDINGER Weißbier. Abgerufen am 8. Dezember 2021.
  13. Detail. 21. Januar 2022, abgerufen am 8. März 2022.
  14. Harald Eggebrecht: Detail. 21. Januar 2022, abgerufen am 8. März 2022.
  15. Detail. 21. Januar 2022, abgerufen am 8. März 2022.
  16. Franz Löschke U-23 Weltmeister (14. September 2009)
  17. Gregor Buchholz Vize-Weltmeister U23 (8. Juni 2008)
  18. Frommhold, Löschke und Raelert ohne Chance | Drei Südafrikaner machen ersten Ironman des Jahres unter sich aus. In: tri-mag.de. 3. April 2022, abgerufen am 4. April 2022 (deutsch).
  19. Corona-Änderungen und neue Radstrecke: So wird der Challenge Roth. Abgerufen am 9. November 2021.
  20. Meike Maurer: Challenge Roth: Bart Aernouts mit Aufholjagd zum Sieg. In: tritime - Leidenschaft verbindet. 9. Juli 2017, abgerufen am 8. März 2022 (deutsch).
  21. 74 Pros Accept Ironman World Championship Slots (14. August 2014)
  22. Frommhold gewinnt zum Einstand (18. November 2012)