Rotbauchniltava

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Rotbauchniltava

Rotbauchniltava (Männchen)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
Gattung: Niltava
Art: Rotbauchniltava
Wissenschaftlicher Name
Niltava sundara
Hodgson, 1837

Der Rotbauchniltava (Niltava sundara) ist ein im Süden Asiens verbreiteter, 15–18 Zentimeter großer Vertreter aus der Familie der Fliegenschnäpper. Andere Namen für diese Art lauten Schwarzkehlniltava oder Rotbauch-Blauschnäpper.

Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotbauchniltava, Weibchen

Die männlichen Rotbauchniltavas haben ein oranges Brust- und Bauchgefieder. Die Stirn ist metallisch blau. Der übrige Teil des Kopfes, die Kehle und der gerade Schnabel sind schwarz. Das Rückengefieder ist ebenfalls schwarz. Die Flügel sind am Ansatz schwarz und gehen zur Flügelspitze ins Braun und Blau über. Die Armschwingen und Schirmfedern sind ebenfalls schwarz. Der blaue Halsfleck des Männchens ist nicht immer sichtbar. Der lange gerade Schwanz ist größtenteils blau, dieses wird von einem dicken in der Mitte liegenden schwarzen Streifen unterbrochen. Das Weibchen ist am Rücken olivbraun und hat an beiden Seiten des Halses einen blauen Fleck. Der Schwanz ist rotbraun. An der Kehle hat das Weibchen ein weißen Streifen oder Fleck. Der Bauch und die Brust sind hellbraun gefärbt. Nicht adulte Exemplare haben ein braunes, hell rostbräunlich geflecktes Rückengefieder und ein hellbraun und schwarz geschupptes Bauchgefieder.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rotbauchniltava kommt vom Himalaya bis nach Südostasien vor. Die Art bewohnt die dortigen mit niedrigem Buschwerk bewachsenen Gebirgshänge in Höhen von 1.800 bis 2.300 Meter ü. N.N. Den Winter verbringen sie in Bergtälern etwa 1.100 Meter ü. N.N.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotbauchniltavas leben die meiste Zeit des Jahres als Einzelgänger. Im Winter schließen sie sich zu kleinen Gruppen zusammen. Sie fangen ihre Nahrung (Insekten) meist im Flug oder suchen Insektenlarven und andere kleine Wirbellose wie Käfer oder Ameisen am Boden. Die Art zieht auch bis nach Laos und Thailand. Weitere Angaben dazu sind bisher nicht vorhanden.

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Brutzeit leben Rotbauchniltavas paarweise zusammen. Das Nest, das aus Moos und Wurzeln besteht, wird im dichten Buschwerk oder in hohlen Baumstümpfen, Erdwällen versteckt. Es werden 3 bis 5 rostbraun gefleckte Eier darin abgelegt. Das Brutgeschäft übernimmt das Weibchen allein. Nach ca. 13 Tagen schlüpfen die Jungen. Diese werden von beiden Elterntieren versorgt.

Gefährdung und Schutzmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund ihrer weiten Verbreitung stuft die IUCN diese Art als ungefährdet (Least Concern) ein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tierwelt Asiens in Farbe. Karl Müller Verlag, Erlangen 1989, S. 134
  • DIE BLV Enzyklopädie Vögel der Welt BLV Buchverlag GmbH & Co. KG, München 2004, ISBN 3-405-16682-9, S. 172
  • Die große Enzyklopädie der Vögel Orbis Verlag, 1996, ISBN 3-572-00810-7, S. 290, 292
  • Wilhelm Eigner: Enzyklopädie der Tiere, Band 2, Weltbild Verlag, 1999, ISBN 3-89350-361-7, S. 368, 369

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rotbauchniltava (Niltava sundara) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien