Nina George

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Nina George auf der Frankfurter Buchmesse 2017.

Nina George (* 30. August 1973 in Bielefeld) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. Unter dem Pseudonym Anne West veröffentlicht sie außerdem Sachbücher aus dem Bereich Liebe, Sexualität und Erotik und unter ihrem Ehenamen Nina Kramer erschien 2008 ein Thriller. Unter dem gemeinsamen Schriftsteller-Pseudonym Jean Bagnol schreibt sie mit ihrem Ehemann Jo Kramer Kriminalromane.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nina George arbeitete ab dem Alter von 14 in verschiedenen gastronomischen Betrieben.[1]

1991 verließ sie die Schule noch vor dem Abitur. [2] Darauf absolvierte sie eine journalistische Ausbildung beim Männermagazin Penthouse, arbeitete aber weiterhin auch im Service.[3] Als sich ein Kneipen-Gast ihr gegenüber besonders unverschämt verhielt, brachte sie nach Feierabend ihre Wut zu Papier und schrieb ihre Gedanken auf zu Männern, Frauen, Sex, die Gesellschaft, Tabus usw. Daraus entstand dann nach und nach ihr erstes Buch, das sie als Anne West 1997 unter dem Titel Gute Mädchen tun’s im Bett, böse überall veröffentlichte.[1]

Seit 1993 ist sie als freie Schriftstellerin und Journalistin tätig. Sie lebt in Berlin. Als Kolumnistin schrieb sie für Zeitschriften wie Cosmopolitan, TV Movie, Frau im Trend.[4]

2008 erschien unter ihrem Ehenamen Nina Kramer der Thriller Ein Leben ohne mich, in dem es um das Thema Reproduktionsmedizin geht.

Sie wurde am 8. Mai 2015 in das Präsidium des PEN-Zentrums Deutschland gewählt mit dem Arbeitsschwerpunkt Urheberrecht.[5] Am 9. März 2017 wurde sie in den Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller gewählt.[6] Von den BücherFrauen wird sie als BücherFrau des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher als Nina George[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Traumbuch, Roman. München: Knaur, 2016
  • Das Lavendelzimmer, Roman. Knaur, 2013, München, ISBN 978-3-426-65268-8.
  • Die Mondspielerin. Knaur, 2010, ISBN 3-426-66336-8. Ausgezeichnet mit der DeLiA 2011 – Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres durch den Förderverein deutschsprachiger Liebesromanliteratur e. V. (DeLiA)
  • Wie der Teufel es will. Fischer, Frankfurt 2008. ISBN 3-596-17435-X.
  • Der Sprachschatz der Männer. Lappan, 2005. ISBN 3-8303-3123-1.
  • Der Weg der Kriegerin. Droemer Knaur, 2003. ISBN 3-426-27309-8.
  • Bube, Dame, Karo, Tod. Hamburger Abendblatt, 2003, ISBN 3-921305-12-8.
  • Kein Sex, kein Bier und jede Menge Tote. Droemer Knaur, 2001. ISBN 3-426-61844-3.

Bücher als Anne West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher als Jean Bagnol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b http://aveleen-avide.blog.de/2010/04/30/interview-nina-george-8486134/ Interview mit Nina George
  2. Eintrag auf Krimilexikon
  3. Offizieller Lebenslauf
  4. Die Befragungen: Nina George, Bokas vom 25. März 2004, abgerufen 24. April 2015
  5. http://www.deutschlandradiokultur.de/pen-zentrum-deutschland-bestaetigt-leitung.265.de.html?drn:news_id=480625
  6. http://www.boersenblatt.net/artikel-nina_george_neu_im_bundesvorstand_des_vs.1296489.html