Nina Janke

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Nina Janke (* 7. August 1982 in Münster in Westfalen) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während ihres Abiturs 2002 spielte Nina am Wilhelm Hittorf Gymnasium [1] in der neu gegründeten Theater AG Lotte in „Groß und Klein“ von Botho Strauss. Dadurch in ihrem Wunsch bestärkt auf der Bühne zu stehen, machte sie im Jahr darauf Aufnahmeprüfungen in Berlin, Hamburg und München und studierte schließlich ab September 2003 an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und schloss 2007 mit Diplom ab.

2004 bekam sie ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins[2].

Bereits während ihres Studiums sammelte sie verschiedene Erfahrungen und spielte unter anderem 2004 auf der Bregenzer Seebühne in Leonard Bernsteins West Side Story; 2005 war sie sowohl als Audrey II, als auch in der Rolle der Ronette in Der kleine Horrorladen von Alan Menken in der Alten Münze in München, sowie am Stadttheater Ingolstadt zu sehen; 2006 stand sie gemeinsam mit Konstantin Wecker in dessen Kindermusical Pinocchio als Katze in München auf der Bühne und verbrachte danach den Sommer bei den Schlossfestspielen in Ettlingen, wo sie in der Rolle der Niki Nächstenliebe in Cole Porters Anything goes unter der Regie von Craig Simmon zu sehen war.

2007 bekam sie gemeinsam mit ihren Kollegen die tz Rose für besondere Ensembleleistungen in Hello Again, einem Musical nach dem Reigen von Arthur Schnitzler, geschrieben von Michael John LaChiusa. Unter der Regie von Silvia Armbruster verkörperte sie darin die Rolle der Hure. Für Ihr selbst geschriebenes Ein Personen Stück „Träumst du noch oder lebst du schon“, das sie ebenfalls im Rahmen ihres Diploms aufführte, bekam sie eine Auszeichnung.

Nach ihrem Diplom zog Nina Janke nach Berlin, wo sie ab September 2007 in dem Musical Tanz der Vampire im Theater des Westens im Ensemble zu sehen war und erstmals mit ihrem Cousin Jens Janke[3] gemeinsam auf der Bühne stand. Darauf folgte ein Engagement am Landestheater Schwaben in Memmingen, wo sie erneut den Kleinen Horrorladen spielte. Im Juni 2008 zog sie nach Essen, und feierte dort im Oktober am Colosseum Theater Weltpremiere mit Ich will Spaß!, einem Musical mit den Hits der Neuen Deutschen Welle, in dem sie unter anderem als Hippie Mama Flora zu sehen war und mit ihrem Ensemble auch eine CD aufnahm.

Im Winter 2009 / 2010 war sie am Schauspielhaus Düsseldorf engagiert und spielte unter der Regie von Frank Panhans und der musikalischen Leitung von Thomas Zaufke in Ronja Räubertochter. Mit dem Wilddruden Lied „Ich sags den Schwestern“ ist sie auch mit einem Solo Lied auf der gleichnamigen Ronja Räubertochter CD vertreten.

2010 kam es erneut zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Silvia Armbruster. Gemeinsam brachten sie das Ein Personen Stück Zarah 47 im Off Broadway Theater in München auf die Bühne und wurden mit der TZ Rose und dem AZ Stern ausgezeichnet.

Im Sommer 2010 spielte Nina erneut bei den Schlossfestspielen in Ettlingen und war in der Doppelrolle der Adriana / Sandra in Karel Svobodas Dracula als Draculas Ehefrau zu erleben.

Im Anschluss an ihr Engagement in Ettlingen ging es in das Apollo Theater nach Stuttgart, wo sie die nächsten Jahre in der Hauptrolle der Lisa Wartberg und als Frau Sargnägele (später Frau Alteisen) in Ich war noch niemals in New York zu erleben war. 2012 ging es mit IWNNINY, wie die allgemeine Abkürzung lautet, an das Metronom Theater in Oberhausen, wo Nina bis zur Derniere im Oktober 2013 ihrer Lieblingsrolle der Lisa treu blieb. Im November 2013 hatte sie das Vergnügen gemeinsam mit dem Musicalstar Kevin Tartein dessen Programm Life full of music aufzutreten.

Ab Januar 2015 ging es wieder zurück nach Stuttgart, diesmal an das Palladium Theater, um in Mamma Mia die beiden Hauptrollen der Donna und der Tanja zu spielen. Von Stuttgart aus ging sie mit der Show zurück an das Theater des Westens in Berlin und das Metronom Theater in Oberhausen, wo Anfang Oktober 2015 schließlich der (vorerst?) letzte Vorhang fiel.

Von Oktober 2015 bis Februar 2016 hat sie an der iSFF in Berlin unter der Leitung von Detlef Rönfeldt eine Fortbildung für Kamera Schauspieler besucht.

Bisherige Dreherfahrungen konnte sie sammeln bei „Das Rathaus“ (Regie: Franz Xaver Bogner), „Im Winter ein Jahr“ (Regie: Caroline Link) und einem Kino Werbedreh für die VHS Kaiserslautern.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Stipendium des deutschen Bühnenvereins
  • 2010: AZ Stern für die Darstellung der Zarah Leander
  • 2010: TZ Rose für „besondere Leistung auf kulturellem Gebiet“ (Zarah 47)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.whgms.de/. In: www.whgms.de. Abgerufen am 17. Februar 2016.
  2. Startseite. In: www.buehnenverein.de. Abgerufen am 17. Februar 2016.
  3. Jens Janke: jens janke online. In: www.jensjanke.de. Abgerufen am 17. Februar 2016.