Ninville

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Ninville
Ninville (Frankreich)
Ninville
Region Grand Est
Département Haute-Marne
Arrondissement Chaumont
Kanton Nogent
Gemeindeverband Chaumont, Bassin Nogentais et Bassin de Bologne Vignory Froncles
Koordinaten 48° 5′ N, 5° 26′ OKoordinaten: 48° 5′ N, 5° 26′ O
Höhe 370–456 m
Fläche 9,03 km2
Einwohner 85 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 9 Einw./km2
Postleitzahl 52800
INSEE-Code

Blick auf Ninville

Ninville (1793 bis 1800 mit der Schreibweise Nainville[1]) ist eine französische Gemeinde mit 85 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Haute-Marne in der Region Grand Est (bis 2015 Champagne-Ardenne). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Chaumont und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Chaumont, Bassin Nogentais et Bassin de Bologne Vignory Froncles. Die Bewohner werden Ninvillois genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ninville liegt in der Landschaft Bassigny nördlich des Plateaus von Langres, 20 Kilometer östlich von Chaumont und etwa 47 Kilometer südwestlich von Vittel. Das 9,03 km² umfassende Gemeindegebiet zeigt eine Mischung aus Feldern, Wiesen und kleineren Waldstücken. Größere Waldflächen finden sich im Nordosten (Bois du Roulet) und im Süden (Bois de la Pommeraie). Die beiden Bäche Ruisseau de la Folle und Ruisseau des Étiquets vereinigen dich im Dorf Ninville zum Flüsschen Val d’Orsoy, das wenige Kilometer weiter nordwestlich in den Rognon mündet. Den höchsten Punkt in der Gemeinde bildet der 456 m hohe Hügel Mont de Formont im Südosten. Umgeben wird Ninville von den Nachbargemeinden Cuves im Norden, Buxières-lès-Clefmont im Nordosten, Noyers m Osten, Rangecourt im Südosten, Is-en-Bassigny im Süden, Nogent im Westen sowie Mennouveaux im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 145 138 128 121 114 81 86 85
Quelle: Cassini[2] und INSEE[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Martin, 1772 fertiggestellt, mit einem unter Denkmalschutz stehenden Altarbild; im Inneren der Kirche zwei Grabsteine aus den Jahren 1559 und 1574[4]
  • Grabkapelle der Familie Coquillard auf dem Friedhof
  • Flurkreuz
  • Lavoir
Grabkapelle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Ninville sind zehn Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Schaf,- Ziegen- und Rinderzucht).[5]

Ninville liegt abseits der überregional wichtigen Verkehrsströme. Sie ist durch Nebenstraßen mit ihren Nachbargemeinden verbunden. Zwölf Kilometer südöstlich besteht in der Gemeinde Val-de-Meuse ein Anschluss an die Autoroute A 31 von Nancy nach Dijon. Der Nahnhof in der elf Kilometer östlich gelegenen Gemeinde Merrey liegt an den Bahnstrecken Culmont-Chalindrey–Toul und Merrey–Hymont-Mattaincourt.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsname auf cassini.ehess.fr (französisch)
  2. Ninville auf cassini.ehess.fr (französisch)
  3. Ninville auf INSEE
  4. Ninville auf der Präsentation des Gemeindeverbandes (französisch)
  5. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ninville – Sammlung von Bildern