Niqab

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Einfacher schwarzer Niqab, Marokko, ca. 2005

Der Niqab oder Nikab (arabisch نقاب, DMG niqāb) ist ein Gesichtsschleier, der von einigen muslimischen Frauen getragen wird. Dieser Schleier wird in Verbindung mit einem Tschador oder einem anderen, zumeist schwarzen Gewand getragen.

Je kleiner das Feld sichtbarer Haut um die Augen, desto mehr ähnelt der Niqab der Burka (Ganzkörperschleier).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Niqab entstammt ursprünglich der Beduinenkultur auf der Arabischen Halbinsel. Dort wurden schon in vorislamischer Zeit von Frauen und Männern Tücher verwendet, um Körper und Gesicht gegen Sand und Sonne zu schützen.[1] Ibn al-Waschschāʾ (um 869–937), Autor eines Buches über gutes Benehmen unter gebildeten Leuten, beschreibt den Gebrauch nischapurischer Baumwolle als Gesichtsschleier. Für das Osmanische Reich ist durch Miniaturen die Verwendung eines durchsichtigen Tuches belegt, das über einer Kappe oder Mütze getragen wurde und das Gesicht teilweise bedeckte.[2]

Trageweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damit der Niqab nicht verrutscht, wird an einem der schmalen Enden an beiden Seiten jeweils ein etwa 20 cm langes Band angenäht, das die schmale Kante verlängert. Mit Hilfe dieser Bänder wird das Tuch hinter dem Kopf befestigt. Dabei kann der Niqab oberhalb oder unterhalb der Augen angebracht werden.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Niqab ist traditionell vor allem auf der Arabischen Halbinsel verbreitet. In Saudi-Arabien und im Jemen beispielsweise trägt die große Mehrheit der Frauen einen Gesichtsschleier. Aber auch in Ägypten, Syrien, Jordanien, dem Irak sowie in nordafrikanischen Ländern wird der Niqab getragen.

Der schwarze Niqab mit Khimar in der jetzigen Form ist keine traditionelle islamische Frauenbekleidung. Er kam erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur Regierungszeit des Sultans Abdülhamid II. (1876–1908) in der Hauptstadt Konstantinopel als „Çarşaf“ auf, um westliche Einflüsse abzuwehren, und setzte sich von dort vor allem in entlegenen Landesteilen des damaligen Osmanischen Reiches wie etwa dem Jemen durch. Dort wie auch in Saudi-Arabien ist er noch heute verbreitet, während in der Hauptstadt durch die Revolution 1908 (bei der der Sultan gestürzt wurde) muslimische Frauen begannen, den Niqab/Çarşaf wieder abzulegen und sich teilweise sogar europäisch zu kleiden. Die traditionelle islamische Frauenbekleidung im Osmanischen Reich war vor 1876 bei weitem nicht so streng wie danach.

Hamed Abdel-Samad schätzt, dass es in Deutschland etwa 200-300 Frauen mit Vollverschleierung gibt.[3]

Niqab-Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hidschāb mit Drapierung zum Niqab rechts

Der Niqab ist ein dünnes Tuch aus Seide, Baumwolle oder Kunstfaser, das entweder das ganze Gesicht bedeckt oder den Teil des Gesichts unterhalb der Augenpartie. Verdeckt es die Augen, soll es nicht ganz blickdicht sein, so dass die verschleierte Frau noch sehen kann, ihr Gesicht aber von außen kaum noch zu erkennen ist. Beim Essen und Trinken muss die Frau den Niqab ein wenig anheben und die Speisen unter dem Schleier zum Mund führen.

Einfacher Niqab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einfache Niqab wird hinter dem Kopf verknotet und bedeckt Nase, Mund und alles darunter Liegende.

Niqab mit Stirnband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niqab mit Stirnband und Steg wie auch zusätzlichem Schmuck darüber

Dieser Niqab ist an den Seiten eines Stirnbands befestigt und lässt so einen langen Schlitz für beide Augen frei. Dieser Augenschlitz kann durch einen Stoffsteg geteilt sein und auch zusätzlich ein grobes oder feines Netz über der Augenpartie haben.

Mehrlagiger Niqab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niqabs mit Stirnband, deren zusätzliche Lagen nach oben geklappt sind
Niqab mit Stirnband, dessen oberste Lagen über dem Gesicht ist

Oft eine Erweiterung des Stirnbands oder selten eine Drapierung des Hidschāb. Die am oberen Rand des Stirnbands befestigte zusätzliche Lage ist leicht durchsichtig und kann so die noch sichtbare Augenpartie durch Stapelung mehrerer Lagen variabel verdecken. Bei Nichtgebrauch dienen diese Lagen auch als Hidschāb.

Burkas, die meist einen integrierten Niqab haben

Religiöse Begründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fundamentalistische Moslems verweisen zur Begründung ihrer Kleidervorschriften auf Stellen im Koran und dessen Erklärung aus den „frühen Quellen des Islam“ wie die von Ibn Kathir und at-Tabarī. Dort sehen sie Belege für die Forderungen, den Niqab zu tragen.

Koran[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand (über den Kopf) herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Gott aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.“

Sure 33, Vers 59: Übersetzung: Rudi Paret
Siehe auch: Kopftuchstreit

Niqab-Verbote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Verschleierungsverbot

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europarat: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. November 2015 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass das Tragen eines Niqabs oder Kopftuches nicht zu den Menschenrechten gehöre. Wer für den französischen Staat arbeite, dürfe sich nicht verschleiern.[4]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frankreich ist für Schülerinnen und Studentinnen im Klassenraum und auf dem Schulgelände der Niqab verboten. Eine parteiübergreifende Enquete-Kommission der französischen Nationalversammlung empfahl im Januar 2010 ein vollständiges Verschleierungsverbot in öffentlichen Einrichtungen. Trägerinnen der Burka oder des Niqab sollen in staatlichen Schulen, Krankenhäusern, Postämtern und anderen Behörden nicht mehr bedient werden.

Anfang April 2010 wurde in Nantes gegen eine Autofahrerin wegen ihres durch die Niqab eingeschränkten Gesichtsfelds eine Geldbuße in Höhe von 22 Euro verhängt.[5] Im Oktober 2014 musste eine Niqab-Trägerin eine Aufführung der Pariser Oper verlassen, nachdem sich mehrere Chorsänger geweigert hatten weiterzusingen, sollte sie die Verschleierung nicht ablegen.[6] Frauen, die auf einer Verhüllung ihres Gesichtes bestünden, sollen zudem für Frankreich weder ein Visum erhalten noch die Staatsbürgerschaft annehmen dürfen. Männer, die ihre Frauen zum Tragen der Burka zwingen, sollen bestraft werden können. Die französischen Sozialisten (PS) nahmen an der Schlussabstimmung zu dem Bericht nicht teil; in anderen Parteien waren die Vorschläge der Kommission umstritten.[7]

Das Verbot der Niqab wurde von der Nationalversammlung im September 2010 beschlossen.[8] Zu dieser Zeit regierte das Kabinett Fillon II unter Staatspräsident Nicolas Sarkozy.

Am 1. Juli 2014 bestätigte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte letztinstanzlich das gesetzliche Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit in Frankreich.[9][10] Man habe mit dem Verbot Bedingungen des gesellschaftlichen Miteinanders festgelegt; das sei ein legitimes Ziel.[11][12]

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. April 2010 billigte die belgische Abgeordnetenkammer (einstimmig bei zwei Enthaltungen) ein Gesetz, das das Tragen von Burkas und Niqabs in Belgien verbietet. Der Beschluss trat in Kraft, nachdem der belgische Senat zugestimmt hatte.[13][14]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regierung der Niederlande verabschiedete im Januar 2012 ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit.[15]

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Italien ist aufgrund eines Antiterrorismusgesetzes aus den 1970er Jahren die Verschleierung des Gesichtes in der Öffentlichkeit verboten.

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2010 verabschiedete in Spanien der Senat ein Verbot des Tragens von Niqabs und Burkas in der Öffentlichkeit.[16]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz war die Vollverschleierung erlaubt, bis zunächst das Tessin am 1. Juli 2016 ein Verbot gilt, das sie mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Franken unter Strafe stellt.[17] Im September 2016 beschloss der Nationalrat die Festschreibung eines allgemeinen Verhüllungsverbots in der Bundesverfassung, das für die gesamte Schweiz gilt.

Islamisch geprägte Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Türkei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Türkei ist der Niqab an Schulen und Universitäten verboten; das jahrzehntealte türkische Kopftuchverbot an den Universitäten wurde im Februar 2008 aufgehoben. Am 5. Juni 2008 annullierte jedoch das türkische Verfassungsgericht mit neun zu zwei Stimmen diese Verfassungsänderungen. Nach Auffassung der Richter verstießen die Änderungen gegen mehrere Prinzipien der Verfassung, der zufolge die Türkei ein demokratischer Sozialstaat auf säkularer Grundlage sei. Gegen die Gesetzesänderungen der AKP hatte die CHP geklagt.

Tunesien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tunesien ist das Tragen der Niqab im öffentlichen Raum[18] offiziell nicht zulässig und wird unregelmäßig polizeilich verfolgt.

Syrien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Syrien wurden bis Juli 2010 über 1200 Niqab tragende Lehrerinnen aus dem Schuldienst entlassen und in Bürojobs versetzt, weil die syrische Regierung eine islamistische Unterwanderung des Schulsystems fürchtet. Zudem durften sich Frauen mit Gesichtsschleier seither nicht mehr an syrischen Universitäten immatrikulieren. Gemäß einem Sprecher des syrischen Erziehungsministeriums sollte so die Ausbreitung „extremer Ideen und Praktiken“ verhindert werden.[19] Die britische Tageszeitung The Economist zitiert die Frauenrechtlerin Bassam al-Kadi, die das Verbot – namens des von ihr geleiteten Syrian Women’s Observatory – klar befürwortete: „The niqab is a Wahhabi way of influencing Syria and is a form of violence against women […].“[20]

Unter Berufung auf die syrische Zeitung al-Watan zitierte die arabische Website Kazdar.com den syrischen Kultusminister mit den Worten: „Die Entfernung von rund 1000 Lehrerinnen mit Gesichtsschleier aus der Lehrtätigkeit, von denen die Hälfte schon in Rente ist, ist eine unentbehrliche Aufgabe. Denn der Prozess des Lernens folgt einem sachorientierten, säkularen Modell. Diese Erscheinung [die Verschleierung des Gesichts] erfüllt nicht die Forderungen der Realität des Bildungssektors. Die Gesten, der Gesichtsausdruck, die Mimik und die Vermittlung von Informationen an die Adresse der Schüler müssen sich gegenseitig ergänzen.“[21]

Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 wird in der ägyptischen Öffentlichkeit intensiv über den Niqab diskutiert. Auslöser war im Oktober 2009 ein Zusammentreffen des mittlerweile verstorbenen Großscheichs der al-Azhar-Universität, Muhammad Sayyid Tantawi, mit einer etwa zwölfjährigen Schülerin in einer der al-Azhar angegliederten Schule. Tantawi forderte die vollverschleierte Schülerin damals unter Verweis auf seine religiöse Autorität zum Ablegen des Niqab auf. Diese Art von Bedeckung sei eine Tradition und stelle für gläubige Muslime keine islamische Pflicht dar.[22] Angeblich soll er dabei auch gesagt haben, das Mädchen trage den Niqab wohl aufgrund ihres unvorteilhaften Äußeren. Vor allem letzteres führte zum Eklat. Im Folgenden wurde die Vollverschleierung in Einrichtungen der al-Azhar-Universität (Kairo), der bedeutendsten Hochschule des sunnitischen Islam, verboten. Es folgten eine Klagewelle und gerichtliches Hin und Her. Das Oberste Verwaltungsgericht hat ein grundsätzliches Niqab-Verbot unter Verweis auf die Religionsfreiheit für unzulässig erklärt. Die zahlreichen Niqab-Verbote in Schulen, Universitäten, Clubs und Restaurants wurden nicht angetastet.[23]

Die ägyptische Regierung hielt sich im Niqab-Streit weitgehend zurück. Die politische Elite des Landes ist überwiegend gegen den Niqab. Niqab-Trägerinnen stellen die religiöse Deutungshoheit der al-Azhar-Universität, die für Sunniten weltweit eine wichtige Rolle in der Frage spielt, was islamisch ist und was nicht, infrage. Außerdem steht der Niqab dem Lebensgefühl und dem Gesellschaftsbild der politischen Klasse, zumindest vor der Revolution des Landes, weitgehend entgegen: Hier trug man in der Regel nicht einmal Kopftuch. Auch viele andere Ägypter halten den Niqab für einen Import aus Golfstaaten. Auch von streng Religiösen wird er teilweise abgelehnt.[23]

Die Muslimbrüder unterstützen die Vollverschleierung und betonen dabei die Religionsfreiheit: Der Niqab müsse als individuelle religiöse Entscheidung von Staat und Behörden respektiert werden.

Der Niqab ist in Ägypten ein neues Phänomen. Bis in die 1990er Jahre war er fast unbekannt; man sah ihn nur bei Touristinnen aus den arabischen Golfstaaten. Verbreiteter wurde er dann vor allem durch die Frauen zurückkehrender Arbeitsmigranten. Bis 2009 nahm die Zahl der Niqab-Trägerinnen dann schnell zu. Die Gründe sind vielfältig und haben nicht alle mit einer freien Glaubensentscheidung zu tun; auch anderes spielt eine Rolle: religiöse Verunsicherung, familiärer Zwang, politischer Protest, modische Bequemlichkeit, Schutz vor Belästigung sowie tuschelnden Nachbarn. Umgekehrt entscheiden sich viele Frauen bewusst gegen den Niqab und sogar gegen das Kopftuch.[23]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fadwa El Guindi: Veil. Modesty, Privacy and Resistance, Berg Publishers, New York, NY 1999, ISBN 1-8597-3929-6 (englisch).
  • Aisha Chauki: Das „Kopftuch“ - Unterdrückung oder Freiheit? :über den Ḥiǧāb und die Bekleidung der muslimischen Frau, IB, Düsseldorf 2011, ISBN 978-3-941111-19-6-

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niqab – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Niqab – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Strenge Kleiderordnung. Wie der Schleier Ägypten erobert., Spiegel am 29. Juni 2008
  2. Peter Heine: Märchen, Miniaturen, Minarette. Eine Kulturgeschichte der islamischen Welt. Primus, Darmstadt, 2011, S. 227, 230 f.
  3. Julia Löffelholz: Angeblich tragen rund 300 Frauen in Deutschland eine Burka. Woher stammt eigentlich diese Zahl?, Die Zeit, Nr. 39, 15. September 2016, S.8
  4. Welt.de: Kopftuch tragen zählt nicht zu den Menschenrechten, abgerufen am 26. November 2015.
  5. Burka und Polygamie im Visier des Gesetzgebers in Frankreich. Neue Zürcher Zeitung, 27. April 2010
  6. Verschleierte Frau muss Pariser Oper verlassen. Süddeutsche Zeitung, 20. Oktober 2014
  7. Abgeordnete für Verbot der Burka sueddeutsche.de, 27. Januar 2010
  8. Deutsche Welle: Frankreichs Burka-Verbot ist richtig
  9. welt.de: Auch Deutschland sollte die Vollverschleierung verbieten
  10. FAZ.net: Menschenrechtsgerichtshof, Straßburg erlaubt Burkaverbot
  11. spiegel.de 1. Juli 2014: Burka-Urteil: Die Grenzen der Religionsfreiheit
  12. Case of S.A.S. v. France (Aktenzeichen 43835/11). Zitat aus dem Urteil: The voluntary and systematic concealment of the face is problematic because it is quite simply incompatible with the fundamental requirements of ‘living together’ in French society. The defence of public order is not confined to the preservation of tranquillity, public health or safety. It also makes it possible to proscribe conduct which directly runs counter to rules that are essential to the Republican social covenant, on which our society is founded. The systematic concealment of the face in public places, contrary to the ideal of fraternity, also falls short of the minimum requirement of civility that is necessary for social interaction. Moreover, this form of public confinement, even in cases where it is voluntary or accepted, clearly contravenes the principle of respect for the dignity of the person. In addition, it is not only about the dignity of the individual who is confined in this manner, but also the dignity of others who share the same public space and who are thus treated as individuals from whom one must be protected by the refusal of any exchange, even if only visual. Lastly, in the case of the full veil, worn only by women, this breach of the dignity of the person goes hand in hand with the public manifestation of a conspicuous denial of equality between men and women, through which that breach is constituted.
  13. Sueddeutsche.de:Gerichtshof für Menschenrechte, Frankreichs Burka-Verbot ist rechtmäßig
  14. Zeit online v. 29. April 2010
  15. Spiegel.de:Regierung beschließt Burka-Verbot
  16. Spanien bereit für das Burka-Verbot. Welt online vom 23. Juni 2010
  17. Charlotte Theile: Schleierfahndung nach Schweizer Art, sueddeutsche.de, 6. Juli 2016, abgerufen am 6. Juli 2016
  18. Tunisia: International Religious Freedom Report 2007 des Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor auf der Website des amerikanischen Außenministeriums state.gov, gesehen 17. November 2010 (englisch)
  19. Martin Gehlen: „Vollschleier-Verbot: Leiser Beifall für Europa“, erschienen im Tagesspiegel vom 26. September 2010, S. 6.
  20. „Take it off. A secular-minded government rejects excessively religious dress in school“, erschienen im Economist vom 15. Juli 2010.
  21. „Syrien verbannt den Gesichtsschleier“, Meldung vom 2. September 2010, zitiert nach www.islaminstitut.de, abgerufen am 14. September 2016.
  22. taz:Niqab oder nicht Niqab?
  23. a b c zenithonline.de 5. September 2010