Nobitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nobitz
Nobitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nobitz hervorgehoben
Koordinaten: 50° 59′ N, 12° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Höhe: 179 m ü. NHN
Fläche: 70,74 km²
Einwohner: 6066 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04603
Vorwahlen: 03447, 034493, 034494
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 036
Gemeindegliederung: Hauptort + 38 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachstraße 1
04603 Nobitz
Webpräsenz: www.nobitz.de
Bürgermeister: Hendrik Läbe (SPD)
Lage der Gemeinde Nobitz im Landkreis Altenburger Land
Altenburg Nobitz Langenleuba-Niederhain Altkirchen Dobitschen Drogen Fockendorf Frohnsdorf Gerstenberg Göhren (bei Altenburg) Göllnitz Göpfersdorf Gößnitz Haselbach (bei Altenburg) Heukewalde Heyersdorf Jonaswalde Jückelberg Kriebitzsch Löbichau Lödla Lucka Lumpzig Mehna Meuselwitz Monstab Nöbdenitz Ponitz Posterstein Rositz Nobitz Schmölln Starkenberg Thonhausen Treben Vollmershain Wildenbörten Windischleuba Ziegelheim Thüringen Landkreis Greiz Sachsen-Anhalt SachsenKarte
Über dieses Bild

Nobitz ist eine Gemeinde im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Sie ist nach dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Saara mit mehr als 6000 Einwohnern die viertgrößte Kommune des Landkreises nach den Städten Altenburg, Schmölln und Meuselwitz und außerdem die flächengrößte.

Bekannt ist Nobitz vor allem als Standort des 1913 errichteten Leipzig-Altenburg Airport, der auch als Flughafen Altenburg-Nobitz bekannt ist.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobitz liegt etwa 1 km östlich der Stadt Altenburg am Rande der Leipziger Tieflandbucht.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windischleuba
Altenburg
Altenburg Nachbargemeinden Langenleuba-Niederhain
Altkirchen
Schmölln
Oberwiera
Schönberg
Gößnitz
Ziegelheim

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gößnitz Schmölln Altkirchen Göhren Lödla Rositz Windischleuba Langenleuba-Niederhain Ziegelheim Altenburg Kraschwitz Wilchwitz Münsa Kotteritz Nobitz Niederleupten Oberleupten Hauersdorf Priefel Dippelsdorf Klausa Garbus Ehrenhain Heiersdorf Nirkendorf Oberarnsdorf Gösdorf Tautenhain Großmecka Kleinmecka Zumroda Runsdorf Gieba Podelwitz Goldschau Löhmigen Bornshain Taupadel Zehma Friedrichslust Zürchau Maltis Saara Lehndorf Heiligenleichnam Mockern Gardschütz Selleris Löpitz Gleina Burkersdorf Kaimnitz
Gemeindegliederung (anklickbare Karte)
Datum Orte Einwohnerzahl¹

Nobitz

870

1926

Niederleupten

182

1. Juli 1950

Münsa (mit Polnischer Hütte)

86

1. Januar 1960

Kotteritz

158

1. Januar 1973

Oberleupten
0Priefel
0Hauersdorf
Klausa
0Garbus

68
6
39
354
41

6. Mai 1993

Wilchwitz
0Kraschwitz

475
91

8. März 1994

Ehrenhain
0Nirkendorf
0Oberarnsdorf
0Dippelsdorf

798
104
109
48

31. Dezember 2012

Saara
0Bornshain
0Burkersdorf
0Gardschütz
0Gieba
0Gleina
0Goldschau
0Gösdorf
0Großmecka
0Heiligenleichnam
0Kaimnitz
0Lehndorf
0Löhmigen
0Löpitz
0Maltis
0Mockern
0Podelwitz
0Runsdorf
0Selleris
0Taupadel
0Tautenhain
0Zehma
0Zumroda
0Zürchau

201
147
96
60
68
84
86
94
28
41
14
227
75
8
49
507
199
82
94
202
34
235
83
126

¹ Einwohnerzahl am 31. Dezember 2012[2]

Am 29. September 2011 wurde der Vertrag über die Eingliederung der damaligen Nachbargemeinde Saara unterzeichnet. Die Eingliederung erfolgte mit Wirkung vom 31. Dezember 2012.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobitz ist eine slawische Gründung, die Kirche im Dorf Nibodiz wird in einer Zinsurkunde des Zeitzer Bischofs Udo II. aus dem Jahr 1166 erstmals erwähnt. Von 1143 bis 1388 ist ein Adelsgeschlecht von Nab(e)dicz mehrfach urkundlich nachgewiesen. Im 12. und 13. Jahrhundert lag die Lehnsgerechtigkeit bei den Burggrafen von Altenburg und nach deren Aussterben im Jahr 1329 bei den Burggrafen von Leisnig. Von 1400 bis 1623 befand sich das Rittergut Nobitz im Besitz der Familie von der Gabelentz. Danach die Familie von Zechau, Kanzler Dr. Bernhard Bertram, von Thumbshirn und die von Zehmens. 1742 erbte Sophie Elisabeth von Lindenau, geb. v. Zehmen, das Rittergut Nobitz und befand sich seit dem im Besitz der Familie v. Lindenau. Im Schmalkaldischen Krieg wurde Nobitz 1574 von kaiserlichen Husaren geplündert und gebrandschatzt, ebenso im Dreißigjährigen Krieg 1631 und 1634. Im Jahr der Völkerschlacht 1813 waren 2.800 russische Soldaten in Nobitz einquartiert. Nachdem die alte Kirche am 22. Juli 1819 durch Blitzschlag beschädigt worden war und ohnedies für die Gemeinde zu klein geworden war, wurde sie im Jahr 1822 abgetragen und der Grundstein zu einem neuen Kirchbau gelegt. Nach einer ungewöhnlich langen Bauzeit – so stürzte auf Grund von Projektierungsmängeln der fast fertige Neubau am 18. Oktober 1823 ein – konnte die Kirche erst am 29. September 1829 geweiht werden.[3] Die Orgel wurde 1826 von Christian Friedrich Poppe aus Roda (heute Stadtroda) gebaut. Sie umfasst 26 klingende Stimmen auf zwei Manualen und Pedal, ist aber heute wegen fehlender Wartung unspielbar. Sechs (nach anderen Quellen neun) Register sind aus dem Vorgängerinstrument, das 1746 von Heinrich Gottfried Trost erbaut wurde, in diese Orgel übernommen worden.[4]

Nobitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg[5][6] welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam Nobitz wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte der Ort bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)[7] bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).[8] Nobitz kam im Jahr 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. Ab 1922 gehörte Nobitz zum Landkreis Altenburg.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges wurden in den Lagern der Firma I.G.Schmidt in Kotteritz, Lager Altenburg XIV, Stammlager IV E und F 490 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion und Großbritannien untergebracht, die auf dem Fliegerhorst für die Führung des Luftkriegs arbeiten mussten. Gebeine von Verstorbenen wurden nach Kriegsende auf dem Ehrenfriedhof von Altenburg beigesetzt. Drei ungarische Jüdinnen, die an den unmenschlichen Haftbedingungen starben, sind auf dem Nobitzer Friedhof beigesetzt.[9]

Bernsteinzimmer im Leinawald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen geltende Bernsteinzimmer wird immer wieder im Leinawald östlich von Nobitz vermutet. Bereits 1964 versuchte der Stasi-Oberstleutnant Paul Enke das Zimmer zu bergen. Im Jahre 1996 unternahm der Amerikaner Norman Scott erneut den Versuch, es zu finden. Thomas Kuschel sucht seit dem Jahr 2006. Im Jahr 2011 wurde die Suche intensiviert; dabei wurde ein Hohlraum in 17 Metern Tiefe gemessen, und nun glaubt er, dort Teile des Zimmers zu finden. Die Spur des Bernsteinzimmers verliert sich im Februar 1945 in Pölzig bei Gera.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1583: ca. 200
  • 1633: 186
  • 1672: 259
  • 1844: 506
  • 1880: 626
  • 1994: 3920
  • 1995: 3944
  • 1996: 3911
  • 1997: 3948
  • 1998: 4039
  • 1999: 4037
  • 2000: 4006
  • 2001: 3921
  • 2002: 3901
  • 2003: 3880
  • 2004: 3858
  • 2005: 3789
  • 2006: 3748
  • 2007: 3682
  • 2008: 3640
  • 2009: 3582
  • 2010: 3561
  • 2011: 3445
  • 2012: 6257
  • 2013: 6165
  • 2014: 6073
  • 2015: 6066
Datenquelle: bis 1880 Löbe, ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach der Wende war Frank Rösler Bürgermeister von Nobitz. Im Jahr 1998 wurde Martina Zehmisch (parteilos) Bürgermeisterin und wurde 2003 im Amt bestätigt. Sie trat 2009 nicht mehr an und so wurde der SPD-Politiker Hendrik Läbe gewählt. Er wurde am 21. Juni 2015 im ersten Wahlgang mit einer Mehrheit von 83,0 % gegenüber seines CDU-Mibewerbers und einer Wahlbeteiligung von 60,4 % (- 5,8 %p) im Amt bestätigt.[11]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

  • CDU – 7 Sitze (35,0 %)
  • SPD – 5 Sitze (26,7 %)
  • Bürgerliste Ehrenhain und Umgebung – 3 Sitze (16,7 %)
  • DIE LINKE – 2 Sitze (10,9 %)
  • Feuerwehrverein Wilchwitz – 1 Sitz (5,3 %)
  • TSV 1876 Nobitz – 1 Sitz (3,7 %)
  • Podelwitzer Carnevalsclub e. V. - 1 Sitz (1,8 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 52,2 %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Nobitz

Aufgrund des großen Gemeindegebietes existieren in der Gemeinde zahlreiche Sehenswürdigkeiten, vor allem die ländliche Baukunst mit Sakral- und Profanbauten betreffend, aber auch technische Denkmale. Hier zu erwähnen sind vor allem die ortstypischen Altenburger Vierseithöfe, die in nahezu jedem Ortsteil zu finden sind. Besonders erwähnenswert ist der 1649 errichtete Hof Bauch in Ehrenhain mit eingerichtetem Heimatmuseum sowie als weiteres Zeugnis bäuerlicher Baukunst das älteste Fachwerkhaus des Altenburger Landes von 1564/65 in Gieba. Bedeutende technische Denkmale sind die Viadukte der stillgelegten Bahnstrecke Altenburg–Narsdorf, mit dem Nirkendorfer Viadukt liegt eines von fünf im Gemeindegebiet. Weiterhin erwähnenswert ist das Werk der ehemaligen Altenburger Wollspinnerei (ALWO) sowie die angrenzende Werksiedlung in Form einer Gartenstadt von 1914 in Kotteritz. Ein bedeutender Sakralbau befindet sich unter anderem in Nobitz selbst. Die 1829 errichtete Kirche ist eine der wenigen im Stil des Klassizismus errichteten Dorfkirchen Thüringens. Daneben befindet sich in Nobitz noch das Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes, in welchem heute die Gemeindeverwaltung untergebracht ist.

Für eine vollständige Darstellung denkmalgeschützter Bauwerke siehe Liste der Kulturdenkmale in Nobitz.

Neben dem Heimatmuseum in Ehrenhain besteht am Flughafen das Museum Flugwelt mit großem Freigelände, auf dem unter anderem zwei MiG-21 zu besichtigen sind.

Bedeutende Veranstaltungsorte sind der „ALWO-Club“ sowie das Flughafengelände.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leipzig-Altenburg Airport

In Nobitz befindet sich der Leipzig-Altenburg Airport. Durch die Gemeinde führen außerdem die Bundesstraßen 7, 93 und 180, letztgenannte führt direkt durch den Ortsteil Nobitz. Zudem verläuft die Bahnstrecke Leipzig–Hof durch das Gemeindegebiet, an der der Haltepunkt Lehndorf (Kr Altenburg) liegt. Der nächste Eisenbahnhaltepunkt von Nobitz aus war Paditz, welcher 2010 stillgelegt wurde. Bis 1999 besaß Nobitz einen Haltepunkt an der heute stillgelegten Nebenstrecke von Altenburg nach Narsdorf.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Kotteritz war die Wollspinnerei Schmidt&Söhne ansässig, die später als Großbetrieb unter dem Namen „VEB Altenburger Wollspinnerei“ (ALWO) für die Textilindustrie und den Heimbedarf in der DDR produzierte. Nachdem nach der Wiedervereinigung die Produktion durch immer neue Besitzerwechsel und mehrere Konkurse nahezu zum Erliegen kam, brachte das Jahr 2004 das endgültige Aus für diesen Betrieb.

Seit dem Jahre 2006 fanden in den alten Werkshallen der Wollspinnerei in regelmäßigen Abständen Tanz- und Musikveranstaltungen statt. Nach einer längeren Umbauphase im Sommer 2008 eröffnete im Dezember 2008 in den alten Katakomben im Keller der Wollspinnerei eine neue Tanz- und Veranstaltungsstätte. Der „ALWO-Club“ ist einer der größten Clubs bzw. Discotheken in Ostthüringen.

Im Ortsteil Ehrenhain wurden ab 1990 Busse der Marke Neoplan montiert. Im Jahre 2006 übernahm Göppel Bus GmbH das Werk, wurde allerdings 2014 nach zweimaliger Insolvenz aufgelöst. Im Jahr 2015 hat sich auf einem Teil des Betriebsgeländes eine Zweigstelle der Gößnitzer Stahlrohrmöbel GmbH angesiedelt.

Am 25. November 1991 wurde der Grundstein für das erste Gewerbegebiet des damaligen Kreises Altenburg am Ortsrand von Nobitz gelegt. Darauf entwickelte sich das Marktkauf-Center, ein Einkaufszentrum.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobitz ist Sitz einer Staatlichen Grundschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martina Zehmisch et al.: Nobitz. Eine Gemeinde im Wandel. E. Rheinhold-Verlag, Altenburg 2009, ISBN 978-3-937940-58-8, S. 56.
  • Gustav Wolf, Klaus Hofmann: Das alte Schloss sehn wir noch heute... Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land – Teil II. Katalog zur Ausstellung Museum Burg Posterstein 2011, Pöge Druck Leipzig, Posterstein 2010; S. 84–87, 159, umfangreiche Beschreibung des Ritterguts Nobitz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nobitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Gemeindekurier der Gemeinde Nobitz vom 12. Januar 2013 Abgerufen am 22. Januar 2016
  3. J. und E. Löbe: Geschichte der Kirchen und Schulen des Herzogthums Sachsen-Altenburg, Altenburg 1886, S. 408–420
  4. Felix Friedrich, Albrecht Dietl: Orgeln im Altenburger Land, Altenburg 1995, S. 69–73
  5. Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201
  6. Die Orte des Amts Altenburg ab S.83.
  7. Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  8. Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  9. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 24, ISBN 3-88864-343-0
  10. OTZ vom 15. März 2012
  11. Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen auf der Seite des Landeswahlleiter Thüringen, abgerufen am 31. Juli 2016