Nocken (Gericht)

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Nocken mit Fleisch und Tomatensauce
Käsenockerln in Wien

Nocken oder Nockerln, italienisch Gnocchi [ˈɲɔkːi] (Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i, Singular Gnocco), sind eiförmige oder spätzleähnlich geformte Teigmassen der süddeutschen und Alpenküche;[1] sie sind aber auch in angrenzenden Ländern bekannt. Die kleinen Klöße oder Schnitten werden hergestellt aus einem Teig aus Mehl, Grieß (Weizen oder Mais), gekochten Kartoffeln, Kastanienmehl oder anderen Zutaten wie Kürbis, Spinat und Ricotta, der meist mit Ei gebunden wird.[1] Gelegentlich werden auch Kräuter hinzugefügt.[1] Sie werden in der Regel in Salzwasser gegart und dienen häufig als Suppeneinlage oder Beilage. Wenn sie ein eigenes Gericht darstellen, werden sie gern mit Käse überbacken oder, besonders als Gnocchi in der italienischen Küche, als erster Hauptgang ähnlich wie Nudeln zubereitet.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nocken sind in vielen Varianten vor allem aus der süddeutschen, österreichischen, slowakischen, ungarischen, slowenischen und italienischen Küche bekannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bärbel Schermer (Red.): Das Teubner-Buch. Deutsche Küche. Teubner, München 2007, ISBN 978-3-8338-0464-9, S. 109 u.a.m.
  • Reinhardt Hess: Südtiroler Küche. Gräfe und Unzer, München 2010, ISBN 978-3-8338-2011-3, S. 28 u.a.m.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nocken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Eckhard Supp: Duden. Wörterbuch Kochkunst. Von Amuse-Bouche bis Zierschnee. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2011, ISBN 978-3-411-70392-0, Kapitel: Regionale Gerichte im deutschsprachigen Raum, S. 94.