Nomborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Nomborn
Nomborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Nomborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 26′ N, 7° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 4 km2
Einwohner: 698 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 175 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56412
Vorwahl: 06485
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 055
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Webpräsenz: www.vg-montabaur.de
Ortsbürgermeister: Patrick Brach
Lage der Ortsgemeinde Nomborn im Westerwaldkreis
Karte

Nomborn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Montabaur und Limburg an der Lahn am Rande des Naturpark Nassau. Durch den Ort fließt der Eisenbach. Zu Nomborn gehören auch die Wohnplätze Kautenmühle, Studentenmühle und Marienhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nomborn wurde im Jahre 1289 als Numburne erstmals urkundlich erwähnt.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Nomborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 266
1835 440
1871 445
1905 361
1939 424
Jahr Einwohner
1950 460
1961 424
1970 484
1987 589
2005 713

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Nomborn besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen stilisiert im oberen Teil die Kirche St. Kilian. Die Sechsecke, sieben an der Zahl, symbolisieren die Basaltsäulen, die im Bereich des Hausberges Bornkasten vorkommen. Im unteren Teil des Wappens wird die frühere Trinkwasserversorgung als Brunnen symbolisiert. Die Wellenschrägleiste stellt den, die Gemeinde durchfließenden, Eisenbach dar.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Anschlussmöglichkeit an den Schienenpersonennahverkehr besteht am ca. 4 km entfernt gelegenen Bahnhof Steinefrenz an der Unterwesterwaldbahn (Limburg(Lahn)-Diez Ost-Montabaur-Wirges-Siershahn)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Nomborn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nomborn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 49 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen