Non sequitur

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Ein Venn-Diagramm kann benutzt werden, um den Fehlschluss zu illustrieren:
Aussage 1: Der größte Teil des Grüns überdeckt das Rot.
Aussage 2: Der größte Teil des Rots überdeckt das Blau.
Logischer Fehlschluss: Da der größte Teil des Grüns das Rot überdeckt und der größte Teil des Rots das Blau überdeckt, muss der größte Teil des Grüns das Blau überdecken. Dies ist jedoch eine falsche Aussage.

Non sequitur (lat. für „es folgt nicht“) ist ein Fehlschluss innerhalb der Argumentation eines Beweises, der darauf basiert, dass die gefolgerte These nicht aus den zugrundeliegenden Prämissen abgeleitet werden kann. Es handelt sich um ein non sequitur, wenn bei dem versuchten Beweis der These Argumente aufgestellt werden, die zwar wahr sind, aber keinen zureichenden Grund für die Wahrheit der These bieten.

Beispiele:

Das Universum hatte einen Anfang.
'non sequitur' Also hat es auch ein Ende.

Beide Aussagen können richtig sein, aber weder ist dies sicher, noch reicht die Existenz eines Anfangs aus, um zwingend auch ein Ende zu bedingen.

Wenn ich in Wien bin, bin ich in Österreich.
Ich bin nicht in Wien.
'non sequitur' Deshalb bin ich auch nicht in Österreich.

Auch wenn beide Prämissen zutreffen, muss die Schlussfolgerung nicht richtig sein, weil ich mich ja an einem anderen Ort in Österreich (außerhalb Wiens) befinden könnte.