Norbert Barthle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Norbert Barthle (2014)

Norbert Barthle (* 1. Februar 1952 in Schwäbisch Gmünd) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1972 leistete Barthle seinen Wehrdienst ab und begann anschließend ein Lehramtsstudium der Fächer Germanistik, Sportwissenschaften und Philosophie in Tübingen, welches er 1979 mit dem ersten und 1981 mit dem zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beendete. Danach war Barthle als Lehrer am Parler-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd tätig, bis er 1990 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg wechselte. Seit 1992 war er dort Pressesprecher und Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit.

Norbert Barthle ist katholisch, verheiratet und Vater von zwei Kindern.[1]

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barthle trat 1990 in die CDU ein. Von 2001 bis 2015 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Ostalb.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1998 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Norbert Barthle ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Backnang – Schwäbisch Gmünd in den Bundestag eingezogen.

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er 44,7 %[2] der Erststimmen. Im 17. Deutschen Bundestag war er ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss und im Unterausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union.

Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte er 55,4 % [3] der Erststimmen. Im 18. Deutschen Bundestag ist er ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss, im Vertrauensgremium nach § 10a II BHO, im Sondergremiums gemäß § 3 Absatz 3 des Stabilisierungsmechanismusgesetzes sowie im Bundesfinanzierungsgremium.

Von Februar 2015 bis März 2018 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Am 14. März wurde Barthle zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ernannt.[4]

Seit 2002 gehört er dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an. Von 2009 bis 2015 war Norbert Barthle Vorsitzender der Arbeitsgruppe Haushalt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit haushaltspolitischer Sprecher. Zudem ist er stellv. Landesgruppenvorsitzender in der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag. Seit März 2018 ist Barthle Parlamentarischer Staatssekretär für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. [5]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norbert Barthle engagiert sich im Skisport. So ist er seit 1989 in die Führung des Deutschen Skiverbandes (DSV) gewählt. Zudem ist er seit 2003 Präsident im Deutschen Verband für das Skilehrwesen und Mitautor der Skilehrpläne. Seit April 2005 steht er auch dem Internationalen Verband der Schneesportinstruktoren (IVSI) vor.

Barthle ist seit dem 21. Juli 2009 Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ostalb [6] sowie seit 2009 Mitglied im Verwaltungsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Außerdem ist Barthle Mitglied in der Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und für den europäischen Einigungsprozess einsetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Norbert Barthle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite von Norbert Barthle
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 2. Oktober 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 3. April 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  4. Die Leitung des Ministeriums. Abgerufen am 14. März 2018.
  5. Biographie Barthle Deutscher Bundestag. Abgerufen am 28. März 2018.
  6. Suche nach Kreissparkasse Ostalb: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009. In: Elektronischer Bundesanzeiger. Abgerufen am 11. Januar 2012.