Norbert Hummelt

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Norbert Hummelt als Jurymitglied beim Literarischen März 2015

Norbert Hummelt (* 30. Dezember 1962 in Neuss) ist ein deutscher Dichter,[1] Übersetzer und Kulturjournalist.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Norbert Hummelt bis 1990 Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Er verfasst in erster Linie Lyrik und Essays, die in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden. Darüber hinaus übersetzt er Lyrik aus dem Englischen und Dänischen. Hummelt schrieb zunächst (wie beispielsweise auch Marcel Beyer, mit dem er lange zusammenarbeitete) experimentelle Gedichte in der Nachfolge von Rolf Dieter Brinkmann und Thomas Kling. 1997 wandte er sich mit seinem zweiten Gedichtband „singtrieb“ stärker traditionellen Formen zu und näherte sich Konzepten der Romantik. Von 1988 bis 1992 war er Leiter der Kölner Autorenwerkstatt. Er lehrte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und ist Redakteur der Zeitschrift Text + Kritik. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Norbert Hummelt lebt seit 2006 in Berlin, zuvor langjährig in Köln.

Einzeltitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • knackige codes, Gedichte, Galrev, Berlin 1993.
  • singtrieb, Gedichte (mit CD), Urs Engeler Editor, Weil am Rhein 1997.
  • Zeichen im Schnee, Gedichte, Luchterhand Literaturverlag, München 2001.
  • Bildstock, Gedichte, Kunstverein Hasselbach 2003.
  • Stille Quellen, Gedichte, Luchterhand, München 2004.
  • Totentanz, Gedichte, Luchterhand, München 2007.
  • Wie Gedichte entstehen - mit Klaus Siblewski -, Luchterhand, München 2009.
  • Pans Stunde, Gedichte, Luchterhand, München 2011.
  • Fegefeuer, Gedichte, Luchterhand, München 2016, ISBN 978-3-630-87521-7.[2]
  • Der Atlas der Erinnerung, NIMBUS, Wädenswil 2018 ISBN 978-3-03850-048-3

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthologien
Literaturzeitschriften

Herausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Norbert Hummelt. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2016/2017. Band II: P-Z. Walter De Gruyter, 2016, ISBN 978-3-11-045397-3, S. 438.
  2. Rezension zu Fegefeuer. Gedichte. Dialog mit der Vergangenheit im Deutschlandfunk vom 9. November 2016.
  3. Hölty-Preis für Lyrik geht an Norbert Hummelt