Norbert Klusen

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Norbert Klusen (* 1947 in Mönchengladbach) war von 1996 bis zum 30. Juni 2012 Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse. Bereits zuvor gehörte er drei Jahre lang als Geschäftsführer der TK-Führungsspitze an. Er war zuletzt verantwortlich für die Unternehmensbereiche Finanzen, Marketing und Vertrieb, Service und Kundenbindung sowie für die Stabsbereiche.

Als Diplom-Kaufmann und Dr. rer. oec. erwarb er langjährige Managementerfahrung in Elektronik- und Maschinenbauindustrie, zuletzt als Vorstand u. Arbeitsdirektor der Jungheinrich AG.[1]

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist Honorarprofessor für Internationale Gesundheitspolitik und Gesundheitssysteme an der Universität Hannover und Honorarprofessor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. In den USA lehrte er u. a. als Gastprofessor u. Gastdozent an der University of Michigan, Ann Arbor. 2004 wurde er zum Ehrensenator der Universität Bayreuth und 2014 zum Ehrensenator der Westsächsischen Hochschule Zwickau ernannt. Von der Zeitschrift kma wurde Klusen zum „Manager des Jahres 2005 für die Gesundheitswirtschaft“ gekürt. Er war in den Jahren 2000 bis 2012 Mitherausgeber der Schriftenreihe "Beiträge zum Gesundheitsmanagement", die im NOMOS Verlag erscheint.[2] Er engagiert sich überdies in der Rolle des Stellv. Vorsitzenden in der Initiative Gesundheitswirtschaft.

Im Juni 2008 unterzog sich Klusen, der an einer Autoimmunkrankheit litt, einer Lebertransplantation.[3] Schon zuvor und insbesondere seither macht er sich für das Thema Organtransplantation stark.

2012 wurde Klusen mit der vdek-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Ehren-dfg-Award für sein Lebenswerk.[4]

Er ist Mitglied von Aufsichtsräten und Beiräten in den Bereichen Health Care, Pflege, Medizin, Media und Equity sowie Mitglied im Expertenbeirat für den Innovationsfonds im Gesundheitswesen.

Im August 2015 folgte er dem verstorbenen Peter Oberender als Vorsitzender des Kuratoriums, des Aufsichtsgremiums der Stiftung Gesundheit.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. LinkedIn: Biographie Klusen. In: LinkedIn. Abgerufen am 8. Juni 2019.
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 8. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.andreas-meusch.de abgerufen am 5. August 2014
  3. Hamburger Abendblatt: "Jemand hat mir ein neues Leben geschenkt" vom 31. Oktober 2008, abgerufen am 31. Dezember 2020 (hinter einer Bezahlschranke)
  4. KV Intern 05/2012 S. 11; abgerufen am 5. August 2014
  5. Prof. Dr. Norbert Klusen folgt bei der Stiftung Gesundheit auf Prof. Dr. Dr. Peter Oberender Mitteilung der Stiftung Gesundheit vom 24. August 2015, abgerufen am 26. August 2015