Bahnstrecke Borken–Burgsteinfurt

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Nordbahn (Borken–Stadtlohn–Burgsteinfurt)
Kursbuchstrecke (DB): zuletzt 287, 224g (1944)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Betriebsstellen und Strecken[1]
Strecke – geradeaus
Staatsbahnstrecke von Dorsten
   
0,0 Borken (Westf)
   
ehem. Staatsbahnstrecke nach Winterswijk (NL)
   
1,3 Gemen
   
5,9 Weseke
   
10,4 Südlohn
   
14,1 Hundewick
   
Stichstrecke nach Vreden (s.u.)
   
   
17,7 Stadtlohn Betriebswerk mit Lokschuppen
   
Berkel
   
22,4 Almsick
   
26,3 Quantwick
   
Staatsbahnstrecke von Coesfeld
Bahnhof, Station
30,2 Ahaus (DB)
BSicon STR.svg
   
Staatsbahnstrecke nach Gronau,
  ehem. Privatbahnstrecke nach Alstätte (abgebaut)
BSicon STR.svg
   
Anschlussgleis BZA
   
33,0 Ahle Kapelle
   
37,7 Nienborg-Heek
   
46,0 Metelen Ort
   
Staatsbahnstrecke von Gronau
Bahnhof, Station
54,5 Burgsteinfurt
Strecke – geradeaus
Staatsbahnstrecke nach Münster
Nordbahn (Stichstrecke Stadtlohn–Vreden)
Kursbuchstrecke (DB): 224g (1944)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Betriebsstellen und Strecken[1]
   
0,0 Vreden
   
5,4 Stadtlohn-Wenningfeld
   
7,8 Stadtlohn-Wessendorf
   
Strecke von Borken (s.o.)
   
9,2 Stadtlohn
   
Strecke nach Ahaus/Burgsteinfurt (s.o.)

Die Nordbahn (WLE) war eine normalspurige Bahnstrecke der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke wurde am 1. Oktober 1902 eröffnet. Sie zweigte in Borken von der Bahnstrecke von Bismarck nach Winterswijk (NL) ab und mündete in Burgsteinfurt in die Bahnstrecke Münster–Enschede. In Ahaus wurde die Bahnstrecke Dortmund–Enschede gekreuzt. In Stadtlohn begann eine 9,2 Kilometer lange Stichstrecke nach Vreden.

Der Personenverkehr wurde am 31. Mai 1958 zwischen Stadtlohn und Vreden beendet, am 30. September 1962 folgte der Abschnitt Burgsteinfurt – Borken mit Ausnahme eines Eilzuges, am 27. September 1975 wurde der Personenverkehr schließlich komplett eingestellt.

Die Einstellung traf den Güterverkehr am 31. Dezember 1972 zwischen Burgsteinfurt und Ahaus (bis auf einen Restverkehr von Ahaus nach Nienborg-Heek, der bis zum 1. November 1987 erhalten blieb) sowie am 27. September 1975 zwischen Ahaus und Stadtlohn. Im Jahre 1984 ging die Bedienung des Verkehrs auf die Bundesbahn über. Die Strecke selbst blieb jedoch im Besitz der WLE. Am 31.  März 1988 wurde der Güterverkehr Vreden–Stadtlohn–Borken durch die DB eingestellt, gefolgt von der Gesamtstilllegung und dem sofortigen und gesamten Abbau.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.