Nordkalk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Teile dieses Artikels scheinen seit 2009 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Nordkalk Corporation

Logo
Rechtsform Osakeyhtiö
Gründung 1991
Sitz Pargas, FinnlandFinnland Finnland
Leitung Hannu Hautala CEO
Mitarbeiterzahl 1000 (31. Dezember 2017)
Umsatz 304 Mio. Euro (2017)
Website www.nordkalk.com

Nordkalk ist der führende Produzent von Kalkprodukten in Nordeuropa und mit über 30 Standorten in acht Ländern vertreten. Der Hauptsitz der Nordkalk Corporation befindet sich in Pargas (Finnland). In Deutschland hat Nordkalk eine Niederlassung in Lübeck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kalkstein wurde bereits im 17. Jahrhundert, möglicherweise sogar im 14. Jahrhundert in Pargas abgebaut. Der industrielle Abbau begann am 26. November 1898, als die Aktiengesellschaft Pargas Kalk Aktiebolag von Otto Moberg gegründet wurde. Die Pargas Kalk Aktiebolag nannte sich 1978 Partek. Die Nordkalk Corporation setzte den Abbau und die Bearbeitung von Kalkstein 1991 als unabhängiges Unternehmen fort. Bis 2003 war Nordkalk ein Teil der Firma Partek. Seit 2010 gehören der Rettig Group 100 % der Anteile von Nordkalk.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigen Produktsegmente von Nordkalk sind:

Zusätzlich verkauft Nordkalk Dolomit und Wollastonit.

Auf Kalkstein basierende Produkte werden in der Industrie (u. a. Papier, Baustoffe und Stahl), in der Landwirtschaft und im Umweltschutz eingesetzt.

Natur- und Umweltschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Schwedischen Waldgebiet Ojnareskogen auf Nordgotland plant Nordkalk ein Werk für Kalkabbau zu bauen und dabei über 200 m tiefe Stollen zu bohren. Das Gebiet sollte vor dem Verkauf zum Nationalpark erklärt werden. Aufgrund einer kleinen Gesetzesänderung durch die Regierung Reinfeldt war es der Firma Nordkalk erlaubt, in dem Gebiet Kalk abzubauen. Anwohner und Naturschützer befürchteten, dass durch den Kalkabbau die Wasserversorgung der Menschen auf Gotland und Fårö gefährdet sei.

Nach Protesten der Schwedischen Naturschutzjugend Fältbiologerna und anderer Organisationen wurden 70 Polizisten in den Wald verlegt.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.svt.se/nyheter/regionalt/ostnytt/demonstranter-stoppas-pa-gotland