Nottensdorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 53° 29′ N, 9° 36′ O | ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Stade | |
| Samtgemeinde: | Horneburg | |
| Höhe: | 22 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,14 km2 | |
| Einwohner: | 1592 (31. Dez. 2019)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 223 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 21640 | |
| Vorwahl: | 04163 | |
| Kfz-Kennzeichen: | STD | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 59 034 | |
| LOCODE: | DE NOS | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Lange Straße 47 – 49 21640 Horneburg | |
| Website: | ||
| Bürgermeister: | Dierk Heins (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Nottensdorf im Landkreis Stade | ||
Nottensdorf (plattdeutsch Nottensdörp) ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Horneburg in Niedersachsen. Sie liegt direkt an der Bundesstraße 73. Rund um das Dorf liegen Äcker, Wiesen, Weiden, Wald- und Heidestücke.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nottensdorf wurde 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde ist verschollen und somit ist das älteste Dokument, das den Ortsnamen Notmestorpe enthält von 1303. Nottensdorf war bis zu den 1960er Jahren ein reines Bauerndorf.
Durch die Zerstörungen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges trat eine große Veränderung des Ortsbildes ein. Während vorher Strohdachhäuser vorherrschten, nahmen danach die jetzt überwiegend vorhandenen Neubauten zu. Heute ist Nottensdorf ein Wohnort mit nur noch wenigen spezialisierten landwirtschaftlichen Betrieben, Firmen der Baubranche, der Gastronomie und des Hotelgewerbes.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
53 % der Bevölkerung sind evangelisch, 6 % katholisch.[2] Auf lutherischer Seite ist die Kirchengemeinde im benachbarten Horneburg für Nottensdorf zuständig, die zum Kirchenkreis Buxtehude der hannoverschen Landeskirche gehört. Sofern unter den Protestanten auch Reformierte sind, gehören diese zur Gemeinde im fast 90 km westlich gelegenen Holßel, obwohl es auch im wesentlich näher gelegenen Hamburg eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche gibt. Für die Katholiken ist die Pfarrei St. Maria in Buxtehude zuständig, die zum Dekanat Unterelbe im Bistum Hildesheim zählt.
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl 2016 ist Dierk Heins (CDU) Bürgermeister der Gemeinde Nottensdorf.
Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:
(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)
Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Blasonierung: Das Wappen der Gemeinde zeigt in Silber drei aufsteigende rote Flammen. Seit 1948 darf die Nottensdorfer Gemeinde ein Wappen tragen. Der Entwurf stammt von Fritz Haß.
Sehenswürdigkeiten, Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bauwerke, Denkmale
- 1932 wurde eine Grab- und Gedenkstätte für Hans Much errichtet. Auf dem großen Findling ist die Inschrift „HANS MUCH 1880–1932“ zu lesen. Rund um die Gedenkstätte findet man Feldsteine mit den Namen seiner Pekinesen-Hunde. Muchs Urne wurde unter dem großen Findling beigesetzt.
- Von 1969 bis 2006 lebte in ihrem Haus im Bärenwinkel die Schriftstellerin Barbara Bartos-Höppner. Hier befindet sich der Sitz der Bartos-Höppner-Stiftung.
- Am Gutspark gibt es alte Fachwerkhäuser zu sehen.
Freizeit
- Der Freizeitpark Nottensdorf befindet sich auf einem etwa 2 Hektar großen Gelände. Ein 28 Meter hoher Aussichtsturm bietet einen weiten Ausblick.
- Männergesangsverein Eintracht
- Theatergruppe Nottensdorf
- Freiwillige Feuerwehr Nottensdorf
Sport
- NoKi in Action
- Squash-Club Nottensdorf
- Tennisclub Nottensdorf
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Christian Fuhst: Zu Hause in Nottensdorf – Chronik eines Dorfes und seiner Familien, 1996.
