Novomatic

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Novomatic Group of Companies
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1980
Sitz Gumpoldskirchen,
OsterreichÖsterreich Österreich

Leitung

  • Harald Neumann
    (Vorstandsvorsitzender)
  • Herbert Lugmayr
    (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 23.000 [1]
Umsatz 3,8 Mrd. Euro (2014)[2]
Branche Glücksspiel
Website http://www.novomatic.at/

Die Novomatic Group of Companies ist ein global agierender Glücksspielkonzern mit Stammsitz in Gumpoldskirchen (Österreich). Der Konzern betreibt Spielbanken, elektronische Casinos und Sportwettlokale, vermietet Glücksspielgeräte und entwickelt und produziert Spielausstattungen und Spielsysteme. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2012 rund 19.000 Mitarbeiter weltweit, davon rund 2.700 in Österreich.[3] Zur Novomatic-Gruppe gehört mit der Admiral Sportwetten GmbH auch der mit über 200 Standorten filialstärkste Sportwetten-Anbieter Österreichs.

Die Novomatic-Gruppe ist in 80 Staaten weltweit tätig und erreichte damit im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 359 Mio. Euro.[4]

Zur Novomatic gehört eines der größten Casinos auf dem Balkan, FlaminGo Casino Hotel Komplex in Gevgelija (Mazedonien).[5] [6]

Novomatic Geschäftszentrale Gumpoldskirchen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiheitsstatue in Komořany mit Logo der Novomatic

Als gelernter Fleischermeister gründete Johann F. Graf zusammen mit dem Elektrohändler Gerhard Brodnik 1974 die Brodnik & Graf GmbH[7] und startete mit dem Import von belgischen Flipperautomaten, die in Wirtshäusern, Cafés und Bordellen aufgestellt wurden. Die Karriere der beiden Unternehmer begann zu dem Zeitpunkt, an dem der Umstieg von elektromechanisch betriebenen Slotmaschinen auf elektronische erfolgte. Grafs Startkapital damals betrug 50.000 Schilling (umgerechnet EUR 3.634).[7]

Im Jahr 1980 verließ Graf die Firma und rief die Novomatic Automatenhandels GmbH ins Leben, die sich hauptsächlich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Glücksspielautomaten beschäftigen sollte und dies nach einer zwischenzeitlichen Umstrukturierung in eine Aktiengesellschaft auch noch bis heute tut. Weiters umfasst der Tätigkeitsbereich des Konzerns die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Casinos und Casino-Management-Systeme.[8] Die Aktienmehrheit des Unternehmens liegt auch heute noch in Grafs Händen.

Im Jahr 2010 übernahm die Novomatic-Tochter Astra Games Ltd. 70 % am österreichischen Online-Spiele-Unternehmen Greentube. Im September 2011 erwarb Astra Games Ltd. die restlichen 30 Prozent Anteile.[9][10]

Unternehmensstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Novomatic Group of Companies besteht aus der Novomatic AG mit Firmensitz im niederösterreichischen Gumpoldskirchen sowie den beiden Schweizer Schwesterkonzernen ACE Casino Holding AG und C.S.C. Casino Systems Holding AG. Die Unternehmensgruppe verfügt nach eigenen Angaben über Standorte in 43 Staaten sowie 23 Tochterunternehmen.[11][12]

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Admiral Casinos & Entertainment AG
  • Admiral Play GmbH
  • Admiral Sportwetten GMBH
  • AGI Africa
  • AGI Gaming Colombia
  • Astra Games Ltd
  • Austrian Gaming Industries
  • Autec
  • Bell-Fruit Games
  • Crown Mexico
  • Crown Technologies
  • EDP
  • Empire Games
  • EXTRA Games Entertainment GmbH
  • BPA Freizeit und Unterhaltungsbetriebe GmbH
  • Gamestec
  • Greentube (seit 2011)
  • Hotel Admiral am Kurpark
  • Hotel Sacher Baden
  • LÖWEN Entertainment GmbH (Übernahme 2003)
  • Novomatic Italia
  • Novomatic Spain
  • Hirscher Moneysystems GmbH
  • I-New Unified Mobile Solutions

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurhessische Spielbank Kassel/Bad Wildungen GmbH & Co. KG
  • SIM Spielbanken Investitions-, Beteiligungs- und Management GmbH & Co. KG[13][14]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Novomatic hat einige öffentliche Kontroversen hervorgerufen.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wetten auf aufgezeichnete Hunderennen - Großes Glücksspiel ohne Lizenz

Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, Hunderennen nicht live durchzuführen und zu übertragen, sondern aus älteren Aufnahmen Liveberichte vorzutäuschen, was laut einem Gutachten der österreichischen Kriminalpolizei den Tatbestand des illegalen Glücksspiels erfüllt.[15] Auch diese Praxis wurde vom Unternehmen eingeräumt, mit dem Verweis, das sei durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens gedeckt. Die von der Novomatic getätigte Angabe war jedoch unrichtig wie ein ORF Bericht bei einem Lokalaugenschein zeigte.[16] Im Nachhinein erwies sich das die Kriminalpolizei recht hatte. Das Gericht stellt klar: Aufgezeichnete Hunderennen sind Glücksspiel, keine Sportwetten. Mit "Global Draw Greyhounds" konnten Spieler in rund 40% der 180 Admiral Lokalen auf Hunderennen wetten. Den Verlauf der Rennen beobachten sie auf großen Bildschirmen. Wettinformationen liegen auf. Das Live-Erlebnis ist aber vorgegaukelt. Auf diese Hunderennen konnten Wetten mit Geldeinsätzen von hunderten Euro pro Spiel abgeschlossen werden. Tausende Euro konnte man gewinnen. Alle 3-4 Minuten war ein Rennen, in manchen Filialen sogar 24 Stunden lang ohne Unterbrechung. Was die Spieler nicht wissen, die Rennen sind nicht, wie bei Wetten üblich und gesetzlich vorgeschrieben, live übertragen, sondern aufgezeichnet. Dabei wird oft ein und dasselbe Rennen, in gewissen Abständen wiederholt, eingespielt. Wetten auf aufgezeichnete Hunderennen war und sind in Österreich verbotenes illegales Glücksspiel.[17] Das Strafgerichtsverfahren gegen die Novomatic Gruppe und deren involvierten Personen wurde eingestellt.

Verdacht wegen versuchten Gesetzeskauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft(WKSta)veranlasste Hausdurchsuchungen im Oktober 2014 beim Ex-Generaldirektor Franz Wohlfahrt des Glückspielunternehmens Novomatic AG. Konkret ging es um den Verdacht der Bestechungszahlung an Karl-Heinz Grasser (Ex- Finanzminister) für dessen Unterstützung bei der Liberalisierung des Glückspielmonopols und der versuchten Erteilung einer Glückspielkonzession an die Novomatic AG im Jahr 2005. Die Razzien fanden laut Zeitschrift FORMAT in der Kanzlei und in der Wohnung von Franz Wohlfahrt in Wien statt sowie in dessen früheren Büroräumen in der Novomatic-Zentrale in Gumpoldskirchen. Als Beschuldigte wurden Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger und ein ehemaliger Vorstand der Novomatic AG geführt. Kurz vor der Razzia tritt Franz Wohlfahrt in seiner Funktion als Novomatic AG Chef im Juli 2014 zurück. Neuer Chef wird Harald Neumann welcher im Bundesrechnungszentrum tätig war. Dort wo jetzt die Novomatic ihre Spielautomaten an das Finanzamt angeschlossen hat um sich kontrollieren zu lassen wie hoch die Einspielergebnisse sind.[18][19]

Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illegales Glücksspiel mit Glücksspielautomaten - Großes Glücksspiel mit kleiner Glücksspiellizenz betrieben

Rund 80 Spieler forderten ihr im Glücksspiel verlorenes Geld zurück und erstatten Anzeige.[20] Thomas Sochowsky, der die Spieler bei diesem Vorhaben unterstützte, wurde von Novomatic verklagt. Novomatic gab an, er behaupte fälschlich, die Novomatic betreibe illegales Glücksspiel. Während des Prozesses zog Novomatic die Klage zurück und zahlte durch einen Mittelsmann einige der geschädigten Spieler aus.

Eine Gruppe von rund 140 Automatenspielern hat bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt Mitte Juni 2013 eine Strafanzeige gegen den Glücksspielkonzern Novomatic und dessen Gründer und Mehrheitseigentümer Johann Graf eingebracht. In ihrer Anzeige werfen die Spieler Novomatic vor, die Grenzen des kleinen Glücksspiels (50 Cent Einsatz, 20 Euro Maximalgewinn) um ein Vielfaches zu überschreiten. Ihre verspielten Einsätze hoffen sie zurückzubekommen, indem sie einen Privatbeteiligtenanschluss und eine Entschädigung begehren.[21] Das Verfahren gegen die Novomatic Gruppe und deren involvierten Personen wurde eingestellt.

Der Unabhängige Verwaltungssenat stellt bei Glücksspielautomaten der Novomatic – Gruppe in Wien illegales Glücksspiel nach § 168 des Strafgesetzbuches fest. Das Gerichtsurteil[22] wurde am 28. Oktober 2014 rechtskräftig. Die Revision wurde zurückgewiesen[23]. Die UVS Entscheidung ist extrem ausführlich. Danach stellt der UVS fest, dass mit dem sogenannten Wiener Würfel und mit der Gambling Funktion ein Einsatz von sogar mehr als Euro 10 möglich ist und Gewinne von bis zu zumindest Euro 6000 möglich sind. Intensiv beschäftigt sich der UVS mit der Frage, ob das Gambling ein eigenes Spiel darstellt. Er bejaht dies. Ausdrücklich wird festgehalten, dass illegales Glücksspiel im Sinne des § 168 StGB vorliegt. Am Sachverhalt besonders ist, dass die Konzessionen schon abgelaufen waren. Der UVS musste sich daher nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob ein gültiges Gutachten etwas geändert hätte. Der UVS führt jedoch aus, dass man gerade um einen entschuldbaren Rechtsirrtum darzustellen Privatgutachten, Gefälligkeitsgutachten, erstellen ließ.

Aufgrund der Empfehlungen des Spielapparatebeirats griffen die Strafverfolgungsbehörden nicht ein und bei den Gerichten entstanden etliche Fehlurteile. Unrichtige Gefälligkeitsgutachten[24] der Novomatic - Gruppe waren auch der Grund warum der Spielapparatebeirat die Funktionen wie Wiener Würfel, Action Game, Gamble und Automatik Start als Gesetzeskonform empfohlen hatte, obwohl sie nicht die Aufgabe hatten es zu tun. Es war nicht die Aufgabe die Automaten auf Gesetzeskonformität zu prüfen sondern festzustellen ob es Unterhaltungsspielapparate oder Münzgewinnspielapparate (Glücksspielgeräte) waren. Warum sie es dennoch taten bleibt bis heute offen. Michael Häupl Bürgermeister von Wien welcher die Verordnung[25] über den Spielapparatebeirat durch seine Unterschrift erlassen hatte, teilte nach einer Anfrage betreffend des illegalen Automatenglücksspiel im Gemeinderat am 25. Oktober 2006 mit: „Der Spielapparatebeirat hat keinesfalls zu beurteilen, ob die Eigenschaften des Kleinen Glücksspiels vorliegen oder nicht, sondern er dient als Fachbeirat, dem es obliegt, die Geräte auf ihre Qualität und inhaltliche Eignung zu prüfen.[26]“ Der Spielapparatebeirat war auch keine Behörde. Zudem ist der Spielapparatebeirat seinen Ausgaben nur ungenügend nachgekommen laut Kontrollamt der Stadt Wien.[27]

Von 2000 bis 2006 legte die Stadt Wien dem Spielapparatebeirat 4032 Automaten zur Überprüfung vor – keine einzige Anfrage wurde behandelt. Erst ab 2007 gab der Beirat, sieben Jahre nach seiner Gründung, Beurteilungen ab: Von 557 Anfragen des Magistrats beantwortete er immerhin 62. Im Übrigen hat das Gremium dann beschlossen, jene Geräte durchzuwinken, die von der niederösterreichischen Landesregierung als gesetzeskonform bezeichnet wurden. Laut Kontrollamtsbericht der Stadt Wien waren diese aber keine Münzgewinnspielapparate (Glücksspielgeräte) sondern Unterhaltungsspielapparate. Auffällig ungewöhnlich ist das der Spielapparatebeirat bis 20. September 2007 keine Automaten begutachtete. Erst nachdem das für Glücksspiel zuständige Finanzministerium am 14. Mai 2007 die illegalen Funktionen (Würfelsymbolspiel, Action Game und Automatik Start) feststellte[28] wurde der Spielapparatebeirat tätig. Verbotenes wurde daraufhin mit unrichtigen Gutachten und falschen Angaben als Gesetzeskonform dargestellt. Ernst Riedl Wirtschaftskammer Mitarbeiter und Vorsitzender des Spielapparatebeirats musste in einer Gerichtsverhandlung als Zeuge zugeben,dass seine Firmen, Standorte für Spielhallen an die Novomatic Gruppe vermietete.

Thomas Sochowsky errang Anfang Oktober 2015 beim Landesgericht Wiener Neustadt einen Teilerfolg: Für von einem Spieler in Novomatics Admiral-Casino im Wiener Prater zwischen 2005 und 2012 verspielten 138.350 Euro muss die Austrian Gaming Industries GmbH (AGI), Tochter der Novomatic AG, 77,6 %, nämlich 107.420 Euro zurückzahlen. (Urteil nicht rechtskräftig, Novomatic beruft.) Den ebenfalls beklagten Novomatic AG und Johann Graf muss Sochowsky allerdings Prozesskosten ersetzen. Die Argumentation war, der Spieler hätte bei mit dem Glücksspielgesetz (GSpG) konformem (mittlerweile in Wien verbotenem) "kleinem Glücksspiel", also 50 Cent Maximaleinsatz und 20 Euro Maximalgewinn keinen Anreiz zum Spielen gehabt. Mit einer Einsatztaste könne jedoch der Einsatz erhöht werden und mit der Automatik-Starttaste Serienspiele könnten durchgeführt werden. Das Gericht führte einen Lokalaugenschein durch und fertigte ein Video an. Bei automatischem Spiel sei nur mehr ein Rattern, jedoch keine Abfolge einzelner Spiele wahrnehmbar. „Die im Kreditfeld angezeigte Summe reduziert sich in Sekundenbruchteilen um Euro-Beträge.“ Es dauerte nur 32 Sekunden, bis bei einem bestimmten Spiel 50 Euro verspielt waren - trotz eines Zwischengewinns von fünf Euro.[29]

Kontakte zur Polizei - Zweite Achse zum Spielapparatebeirat

Der ehemalige Wiener Landespolizeikommandant Roland Horngacher benutzte über mehrere Monate Luxusautos, die auf die Novomatic AG zugelassen waren. Er wurde u. a. wegen Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit einer Razzia in einem zur Novomatic-Gruppe gehörenden Kasino verurteilt.[30][31] Was in dem Gerichtsprozess nicht heraus kam war das Roland Horngacher auch Mitglied des Spielapparatebeirats war.

Niederösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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in dubio pro reo, Außer dem Aktenzeichen der Anzeige kein belastbarer Inhalt

Illegal vernetzte Glücksspielautomaten

Durch eine Strafanzeige des Landeskriminalamts Niederösterreich[15] erhärteten sich zunehmend weitere Betrugsvorwürfe. Ein Manager des Unternehmens gab zu, dass Automaten miteinander vernetzt seien und über ein Computernetzwerk von der Konzernzentrale der Novomatic aus gesteuert werden könnten. Damit könne jederzeit online auf die Spielgeräte zugegriffen werden. Dies ist in Österreich privaten Betreibern jedoch verboten, da die Ausspielquoten sonst jederzeit einstellbar und damit für Manipulation offen wären. Franz Wohlfahrt ex Novomatic Chef gab schlussendlich bei einer Pressekonferenz zu das die Automaten vernetzt waren.

Steiermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Homepage einer mit der genannten Firma befindlichen Privatperson ist ale Quelle ungeeignet

Politik Skandal

Wolfgang Kasic ÖVP-Landtagsabgeordneter in der Steiermark lukriert über eine von ihm herausgegebene Gratiszeitung Inserate der Glücksspielindustrie. Hauptinserenten seines Bezirksblattes sind Land, Wirtschaftskammer, Partei – und der Glücksspielkonzern Novomatic. Gleichzeitig aber ist er zuständiger Wirtschaftskammer-Spartenobmann für Glücksspiel (!) im steirischen Landtag und hat den Vorsitz im Glücksspielausschuss inne. Kasic legt 2011 Vorsitz im Glücksspielausschuss und Wirtschaftskammer-Funktion zurück. Aufgedeckt wurde der Skandal als bekannt wurde als ein Rechtsgutachten welches von der Wirtschaftskammer in Auftrag gegeben wurde verschwunden ist. Dieses Gutachten bestätigte, dass die Glücksspielautomaten der Novomatic durch die Funktionen Würfel, Action Game, Gamble und Automatik Start illegal waren.[32]

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illegales Glücksspiel - Großes Glücksspiel ohne Lizenz

Die Novomatic hat gewichtige rechtliche Probleme in Belgien. Im Jahr 2014 kam die Novomatic AG -Tochter, die in Belgien tätig war, auf die Blacklist der belgischen Gaming-Commission wegen Betreiben von Glücksspielangeboten ohne Konzession. Auf der Blacklist befinden sich nun die Domains: www.gamestwist.com und www.gametwist.be. Die gesamte Liste der in Belgien per Bescheid verbotenen Websites finden sich auf der Website der belgischen Gaming Commission.[33] Laut Impressum wird Gametwist[34] von der in Wien ansässigen Firma Funstage Spielewebseiten Betriebs GmbH betrieben: Firmensitz Zieglergasse 6, 1070 Wien. Die Funstage GmbH[35] wiederum ist eine 100 Prozent Tochter von Greentube Entertainment Solutions GmbH: Firmensitz Zieglergasse 6, 1070 Wien. Und Greentube[36] wiederum ist eine 100%-Tochter der Novomatic AG.

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strafe - Abrechnungssystem nicht an Finanzamt angebunden

Die Novomatic Tochtergesellschaft G. Matica hatte das Abrechnungssystem für die vorgeschriebene Vernetzung von Automaten mit der Finanz nicht installiert und war 2012 zu einer Strafe von Euro 150 Mio. verurteilt worden. Novomatic erachtete die Forderung den Angaben zufolge als „völlig unberechtigt“ und berufte gegen die erstinstanzliche Entscheidung. Im Juni 2014 bezahlte Novomatic eine Vergleichssumme von Euro 47,5 Mio.[37][38]

Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Black-Jack-Gate

2009 plante die polnische Regierung unter Premier Donald Tusk eine Erhöhung der Glücksspielabgaben, um das Budget für die Fußball EM 2012 (gemeinsam mit der Ukraine) zu finanzieren. Daraufhin übten unter Anderem Lobbyisten der Glücksspielbetreiber Einfluss auf polnische Regierungsmitglieder gegen diese Abgabenerhöhung. Die Tageszeitung Rzeczpospolita veröffentlichte als sogenanntes „Black Jack Gate“ durch die Veröffentlichung von Tonband-Mitschnitten der Anti-Korruptionsbehjörde CBA. In Folger der Veröffentlichung traten mehrere Minister zurück (der Innenminister Grzegorz Schetyna, der Justizminister Andrzej Czuma, der Vize-Wirtschaftsminister Andrzej Szejnfeld).[39] Der Chef der Antikorruptionsbehörde CBA Mariusz Kamiski wurde seines Amtes wegen Mißbrauch durch die Weitergabe der Mitschnitte an die Presse enthoben.[40]

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Außer dem Schwarzbuch des österreichischen Politikers Peter Pilz finden sich keine Quellen für das totale Verbot. Die Prager Zeitung schreibt am 4. Dezember 2013 von einer Quote von ca. 0,75 Spielautomaten pro 1.000 Einwohner

Dem nicht genug, erlässt Donald Tusk ein völliges, bis heute gültiges Verbot von Glücksspielautomaten in Polen. Man verzichtet also zur Gänze auf eine bedeutende Quelle an Steuereinnahmen.[41]

Die Prager Zeitung schreibt am 4. Dezember 2013 von einer Quote von ca. 0,75 Spielautomaten pro 1.000 Einwohner in Polen.[42]

Schweiz / Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerfirmen

In der Schweiz gab es Ermittlungen gegen eine Novomatic Tochter, die dort an mehreren Casinos beteiligt ist. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Kontakte zur russischen Mafia. So sollen über zypriotische Novomatic-Firmen Spielautomaten an russische Firmen geliefert worden sein, welche im Eigentum eines mittlerweile inhaftierten Mafiapaten standen. Die Ermittlungen blieben letztlich ergebnislos, da Novomatic erfolgreich behauptete, dass die entsprechenden Geschäftsbeziehungen mit den ehemaligen russischen Partnerfirmen beendet wurden und nicht mehr aufrecht seien.[43]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fun Games sind illegale Glücksspielautomaten - Glücksspielautomaten als Unterhaltungsgeräte ohne Möglichkeit auf Geldgewinn deklariert.

Für diesen Markt kauft Novomatic 2003 die gut positionierte Löwen Entertainment ein. Interessant für Novomatic ist hier das bundesweite Vertriebsnetz. Mit dem ehemaligen deutschen Finanzminister Theo Waigel, holt man sich als Vorstandsvorsitzenden. In der hauseigenen Produktion werden schließlich spezielle Geräte für den deutschen Markt gebaut: Magic Games und Magic Games 2. Ausgestattet sind die Automaten mit Münzeinwurf und Papiergeldeinzug. Verkauft werden sie als Fun Games. Das bedeutet, dass sie als reine Vergnügungsspiele bzw. Unterhaltungsautomaten deklariert sind. Gewinne sind ausschließlich zum weiter Spielen gedacht, eine Auszahlung darf nicht erfolgen. Tatsächlich werden sie als ganz normale Gewinnspielautomaten verwendet, also mit Auszahlung von Geld. So sind etwa auch Hopper und Auszahlungstaste in die Geräte eingebaut. Der Hopper ist ein Mechanismus, der Münzen im Gerät sammelt. Durch ihn werden die Münzen oder Token im Falle eines Gewinns ausbezahlt. Direkt vom Inneren des Geräts rasseln sie unten heraus, wenn man im Gewinnfall die Auszahlungstaste drückt. So, wie man es aus dem Casino kennt. Unzählige dieser Geräte sollen in Deutschland in Umlauf gebracht worden sein. Über das Vertriebsnetz der neuen Novomatic Tochter Löwen Entertainment. Die Verlockung für die Betreiber ist ebenso groß wie der Schaden für den Staat: Der Betrieb von Vergnügungspielen kostet weniger Steuer als von Geldgewinnspielen. Neben den Spielern verliert also auch das deutsche Finanzministerium. Die wohl nur scheinbare Ironie: Dessen oberster Chef war einst Theo Waigel, Vorstandvorsitzender von Löwen Entertainment. Und die Automaten lassen bei weitem höhere Einsätze und Gewinnmöglichkeiten sowie schnellere Spielabläufe zu, als erlaubt. Als deutsche Gerichte die Geräte verbieten, verkauft Löwen ihren Kunden eigens Aufkleber mit der Aufschrift „Keine Auszahlung“. Für dieselben Geräte. Viele der deutschen Novomatic-Kunden werden gerichtlich verurteilt und müssen die teuren Maschinen wegräumen - wenn sie nicht gleich beschlagnahmt wurden. Ein angeklagter kleiner Betreiber gesteht in Deutschland vor Gericht, er habe mit den Wölfen heulen müssen. Andernfalls wären die Kunden ausgeblieben und zur Konkurrenz gegangen. Im Prozess wird deutlich, dass „das Ganze sich in einer – zumindest damals – rechtlichen ‚Grauzone’ abgespielt, habe“. Selbst das zuständige Ordnungsamt sei sich in der rechtlichen Einschätzung unsicher gewesen. Der vorsitzende Richter weiter: „Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nur die Spitze des Eisbergs verhandelt wurde“.[44][45]

Rumänien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmenszentrale in Rumänien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigenen Angaben im Novomatic Magazin Janua 2011 wurden zu diesem Zeitpunkt nach Investitionen von über 65 Mio Euro gut 70 Spielstätten mit über 1000 Mitarbeitern betrieben.[46] Auch im Rumänischen Markt setzt das Unternehmen auf die bewährte Dualität von Betrieb und Verkauf/Vermietung von Glücksspielgeräten.

Korruptionsvorwürfe in Rumänien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einem ORF Bericht vom 4. Oktober 2015 ermittelt die rumänische Anti-Korruptionsagentur im Zusammenhang mit einem Joint-Venture mit dem Staatsbetrieb Lotteria Romana.[47] Im Rahmen der 2013 geschlossenen Verträge sollten 10.000 Spielgeräte geliefert werden und die Gewinne geteilt werden sollten. Ein weiterer Passus garantiert dem rumänischen Partner eine Mindestzahlung von 75 Mio Euro pro Jahr.[48] Laut einer Pressemitteilung der Novomatic vom 22. Oktober 2015 ist die Umsetzung noch nicht abgeschlossen da noch nicht genügend Standorte für die Inbetriebnahme der Spielgeräte bereitgestellt wurden.[49] Laut einer Meldug vom 18. April 2016 handelte es sich bei den Vorwürfen um eine gezielte Negativkampagne ohne Wahrheitsgehalt [50].

Politik (Nicht Aktuell)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Winter 2012 wurden Casino-Lizenzen für 6 österreichische Städte (Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Graz, Linz und Wien) vom österreichischen Finanzministerium ausgeschrieben. Die Vergabe verlief zugunsten der Casinos-Austria-Gruppe, welche dadurch ihre Konzessionen behalten durfte.[51] Novomatic kündigte im Jänner 2013 an, eine Beschwerde vor dem Verfassungsgerichtshof einzureichen.[52] Bereits im Vorfeld wurden von Novomatic die Ausschreibungsbedingungen als rechtswidrig und zu sehr auf die Casinos-Austria-Gruppe zugeschnitten kritisiert. Das Finanzministerium begründete die Entscheidung mit den vorbildlichen Maßnahmen gegen Spielsucht sowie zur Vorbeugung von Geldwäsche. Die gesetzlichen Anforderungen hätten beide Bewerber gleichermaßen erfüllt. Bisher wurden die Lizenzen immer freihändig an die Casinos-Austria-Gruppe vergeben,[51] der Europäische Gerichtshof hob im Jahre 2010 diese Praxis auf.[53]

Grundsätzlich wird auch kritisiert, dass Länder, Städte und Kommunen bei den Automaten mitverdienen und dass damit das Leid der pathologischen Spieler in den Hintergrund gerät.

Kontakte des Konzerns zur Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Hahn war zwischen 1997 und 2003 Mitglied des Vorstandes und später Vorstandsvorsitzender.

Karl Schlögl, SPÖ, ist seit 2004 im Aufsichtsrat der Novomatic AG.[54]

Theo Waigel war Aufsichtsratsvorsitzender der Novomatic-Tochter Löwen Entertainment.

Alfred Gusenbauer fungiert als Europa-Direktor des Equitas European Funds. Deren Mutterfirma hat ihren Sitz in Santiago de Chile. Co-Direktor des Investmentfonds ist Rudolf Binder. Er ist seit 1980 dem Novomatic-Konzern verbunden und war unter anderem damit beauftragt, die Geschäftstätigkeiten in Südamerika zu entwickeln.[55] Heute betreibt Rudolf Binder in Chile mit Novomatic Joint Ventures.[56] Laut Profil-Bericht ist Novomatic auch der Sponsor eines Kongresses des Equitas European Funds in Wien, an dem Gusenbauer teilnahm.[57]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tobias Kleber: Die Geschichte der Novomatic - Admiral - Die Welt im Würgegriff der österreichischen Mafia; 1. Aufl., Juli (2013); ISBN 978-3-9503626-0-2.

Der Kritiker Jovancourt beschrieb das Werk im August 2013 eher als Verschwörungstherie und schloss mit dem Fazit: „Ein emotionales Buch, das recht genau und mit zahllosen Belegen die Manipulationen der Gruppe beschreibt. Ist es nun eine persönliche Abrechnung oder eine idealistische Fehde gegen diesen Konzern? […]“.[58] Die auf der Homepage des Autors automatenklage.at[59] einsehbaren Leseproben des Buches (Kapitel 7, 14 und 15) lassen auf wenig anspruchsvolle Literatur schließen.[60] Es wird mit der Erzählung von Taten Kleinkrimineller gezielt Stimmung gegen das Glücksspiel im Allgemeinen gemacht, indem ein Zusammenhang mit der angegriffenen Novomatic unterstellt wird sobald Teile der Beute durch die Kleinkriminellen beim Glücksspiel am Automaten ausgegeben wurden.[61][62]

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Bestsellerliste nicht einsehbar, unbelegte Information

Ab dem Tag als es erschienen ist bis zu dem Zeitpunkt wo es verboten wurde war es Nr. 1 Bestseller der österreichischen Literatur bei Amazon.

Das Buch wurde durch Intervention der Novomatic mit einer einstweiligen Verfügung vom Gericht verboten. Voraussichtlich wird der oberste Gerichtshof darüber eine endgültige Entscheidung treffen ob es eine Neuerscheinung gibt. Der Gerichtsprozess läuft schon seit 2013. Unabhängig davon erscheint der zweite Teil des Buches spätestens im Jahr 2017.[63]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht 2014. novomatic.com. Abgerufen am 21. April 2016.
  2. Novomatic Umsatz 2014 laut Geschäftsbericht. casino-ohne-anmeldung.com. Abgerufen am 25. April 2016.
  3. Porträt bei novomatic.com. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  4. NOVOMATIC AG schafft mit Rekordbilanz 2012 um 15 Prozent mehr Arbeitsplätze OTS. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  5. The Biggest Casino in the Balkans by Novomatic. In: Gambling 0. Abgerufen am 10. April 2016 (amerikanisches englisch).
  6. [1], FlaminGO Website, abgerufen am 03.Mai 2016
  7. a b Porträt Johann Graf machte Novomatic zum Weltkonzern Der Standard. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  8. Johann Graf Website des Club Carriere. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  9. Novomatic kauft sich bei Greentube ein. In: derStandard.at. 13. Dezember 2009, abgerufen am 10. September 2014.
  10. Frischer Wind bei Greentube: Neuer CEO Thomas Graf. In: Boerse-Express.com. 13. Januar 2012, abgerufen am 10. September 2014.
  11. Novomatic Group of Companies NOVOMATIC AG. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  12. Tochterunternehmen der Novomatic Group of Companies NOVOMATIC AG. Abgerufen am 18. September 2014.
  13. Spielbank Kassel eröffnet eine Dependance für das Automatenspiel in der Kurfürsten Galerie. ISA-GUIDE. 10. Juli 2003. Abgerufen am 16. Januar 2015.
  14. In Kassels Casino läuft das Geschäft mit dem Glück wieder besser. Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 29. Juli 2014. Abgerufen am 16. Januar 2015.
  15. a b Strafanzeige, Aktenzahl 12Ur78/06i
  16. youtube.com
  17. bmf.gv.at
  18. wirtschaftsblatt.at
  19. trend.at
  20. Strafanzeige wegen Illegalem Glücksspiel gegen Novomatic eingebracht
  21. automaten-klage.at
  22. ris.bka.gv.at
  23. ris.bka.gv.at
  24. automaten-klage.at
  25. wien.gv.at (PDF).
  26. wien.gv.at
  27. stadtrechnungshof.wien.at (PDF).
  28. automaten-klage.at
  29. orf.at Urteil gegen Novomatic nach Klage von Privatmann, orf.at, 7. Oktober 2015, abgerufen 7. Oktober 2015.
  30. Horngacher: Berufungssenat bestätigt Urteil und Amtsverlust vom 6. Oktober 2008
  31. goldenmap.org:Novovmatic, abgerufen am 6. Juni 2013
  32. automaten-klage.at
  33. gamingcommission.be
  34. gametwist.com
  35. greentube.com
  36. novomatic.com
  37. derstandard.at
  38. derstandard.at
  39. Online: Polen: Tusks Minister treten wegen Glücksspiel-Affäre zurück
  40. Polen Magazin: Regierungskrise durch Glückspielaffäre
  41. peterpilz.at (PDF).
  42. pragerzeitung.cz
  43. parlament.gv.at
  44. muehlacker-tagblatt.de
  45. vdai.de
  46. Neues Headquarter in Rumänien eröffnet. In: Novomatic Magazin. 15. Januar 2011, abgerufen am 10. April 2016 (PDF, de-de).
  47. Korruptionsaffäre in Rumänien erreicht Novomatic - news.ORF.at. In: news.ORF.at. 4. Oktober 2015, abgerufen am 17. März 2016 (de-de).
  48. Korruptionsaffäre in Rumänien erreicht Novomatic > Kleine Zeitung. In: www.kleinezeitung.at. 4. Oktober 2015, abgerufen am 10. April 2016 (de-de).
  49. Novomatic nimmt Stellung zur Korruptionsaffäre. In: www.casinobonus360.de. 22. Oktober 2015, abgerufen am 10. April 2016 (de-de).
  50. [2], abgerufen am 3. Mai 2016
  51. a b Casinolizenzen Stadtpaket geht an Casinos Austria Kurier
  52. Novomatic geht vor Gericht Kurier
  53. EU weite Ausschreibung Casino Lizenzen format.
  54. novomatic.at; corporate information
  55. Aprobó examen de precalificación de Rudolf Binder y autorizó cambio societario en el Casino de Mostazal.
  56. Novomatic, Monticello Grand Casino & Entertainment World
  57. Corporate Social Responsibility. novomatic.com
  58. Rezension von DIE GESCHICHTE DER NOVOMATIC – ADMIRAL – D…
  59. webstarratings.com
  60. Admiral Automaten-Klage - Der Gerichtsprozess um das erste Novomatic Buch
  61. Kapitel 7
  62. Kapitel 14+15
  63. automaten-klage.at

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Novomatic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 2′ 11″ N, 16° 17′ 39,4″ O