Nowogurowski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Siedlung städtischen Typs
Nowogurowski
Новогуровский
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Tula
Stadtkreis Nowogurowski
Gegründet 1946
Siedlung städtischen Typs seit 1966
Bevölkerung 3590 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 220 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 48753
Postleitzahl 301382
Kfz-Kennzeichen 71
OKATO 70 202 553
Website novogurovskiy.tulobl.ru
Geographische Lage
Koordinaten 54° 28′ N, 37° 21′ OKoordinaten: 54° 28′ 0″ N, 37° 20′ 30″ O
Nowogurowski (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Nowogurowski (Oblast Tula)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Tula

Nowogurowski (russisch Новогуровский) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Tula in Russland mit 3590 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 35 km Luftlinie nordwestlich des Oblastverwaltungszentrums Tula und 15 km östlich der Stadt Alexin am Flüsschen Potrjassowka unweit seiner Mündung in den rechten Oka-Nebenfluss Waschana.

Nowogurowski bildet als dessen einzige Ortschaft den gleichnamigen Stadtkreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1946 unweit des Dorfes Gurowo im Zusammenhang mit der Errichtung einer Zementfabrik gegründet; sein Name bedeutet „Neu-Gurowo“. Am 22. Februar 1966 wurde die Siedlung Perwomaiski des Rajons Alexinski eingemeindet und der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen.

Im Rahmen der munizipalen Verwaltungsreform in Russland wurde die Gemeinde Nowogurowski zum 1. Januar 2006 aus dem Rajon ausgegliedert und bildet seither einen eigenständigen Stadtkreis.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 3357
1979 3679
1989 4491
2002 3809
2010 3590

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Kilometer südlich von Nowogurowski befindet sich die Station Suchodol bei Kilometer 256 der 1874 eröffneten Eisenbahnstrecke Wjasma – Kaluga – Tula – Rjaschsk.

Gut zehn Kilometer östlich der Siedlung verläuft die föderale Fernstraße M2 von Moskau nach Belgorod und zur ukrainischen Grenze Richtung Charkiw. Zum Ort führt von dort die Regionalstraße 70K-013, weiter als 70K-004 zur sechs Kilometer westlich verlaufenden 70K-003 Tula – Alexin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)