Nowousensk

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Stadt
Nowousensk
Новоузенск
Wappen
Wappen
Föderationskreis Wolga
Oblast Saratow
Rajon Nowousensk
Bürgermeister Michail Andrejew
Gegründet 1760
Stadt seit 1835
Fläche 43 km²
Bevölkerung 17.011 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 396 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 25 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 84562
Postleitzahl 413360–413362
Kfz-Kennzeichen 64, 164
OKATO 63 230 501
Website www.novouzensk.ru
Geographische Lage
Koordinaten 50° 27′ N, 48° 9′ OKoordinaten: 50° 27′ 0″ N, 48° 9′ 0″ O
Nowousensk (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Nowousensk (Oblast Saratow)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Saratow
Liste der Städte in Russland

Nowousensk (russisch Новоузенск) ist eine Stadt in der Oblast Saratow (Russland) mit 17.011 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt etwa 200 km südöstlich der Oblasthauptstadt Saratow nahe der Grenze zu Kasachstan bei der Mündung des Flusses Tschertanly in den Großen Usen (Bolschoi Usen), an dessen linkem Ufer.

Nowousensk ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke nach Alexandrow Gai, die in Krasny Kut von der Strecke Saratow–Astrachan abzweigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1760 wurde an Stelle der heutigen Stadt von Altorthodoxen das Dorf Tschertanla gegründet, benannt nach dem gleichnamigen Fluss (turksprachig etwa für Hechtfluss). 1835 erhielt der Ort das Stadtrecht unter dem Namen Nowy Usen (Neu-Usen; zur Gegensatz zur bereits weiter flussaufwärts am Bolschoi Usen gelegenen Festung Usen). Später erfolgte die Umbenennung in Nowousensk.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 13.261
1939 12.848
1959 12.843
1970 13.398
1979 14.536
1989 16.589
2002 16.881
2010 17.011

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nowousensk ist Zentrum eines Landwirtschaftsgebietes mit überwiegendem Getreideanbau. Darauf basieren Betriebe der Lebensmittelindustrie. Daneben gibt es Baustoffwirtschaft.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]