Nzérékoré

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Nzérékoré
Nzérékoré (Guinea)
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Koordinaten 7° 44′ N, 8° 49′ WKoordinaten: 7° 44′ N, 8° 49′ W
Basisdaten
Staat Guinea

Region

Nzérékoré
Präfektur Nzérékoré
Einwohner 135.000
Panorama von Nzérékoré
Panorama von Nzérékoré

Nzérékoré ist mit etwa 135.000 Einwohnern[1] zweitgrößte Stadt Guineas und Hauptstadt der gleichnamigen Region und Präfektur Nzérékoré.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nzérékoré liegt in der geographischen Region Waldguinea in Südosten Guineas, nahe den Grenzen zu Liberia und der Elfenbeinküste; die Region Nzérékoré grenzt zudem an Sierra Leone. Es ist ein Kreuzungspunkt von Straßen ins liberianische Ganta, nach Danané (Elfenbeinküste), Kankan und Macenta.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewohner gehören vorwiegend zu den Ethnien Guerzé (Kpelle), Mano (Manon) und Kono (Konon), die 2001 auf 55.000 Personen geschätzt wurden. Wegen der Bürgerkriege in den Nachbarländern leben viele Flüchtlinge in der Region; in den 1990er Jahren waren dies sogar mehrere 100.000, im November 2004 waren es nach dem UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) 73.000, von denen bis Ende 2005 weitere 10.000 in ihre Heimatländer zurückkehrten. Das UNHCR unterhält in der Stadt Nzérékoré ein Büro; es gibt ein staatliches Spital und eine römisch-katholische Missionsstation.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nzérékoré ist Handelszentrum für die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung. Es werden Reis, Maniok, Pfeffer, Tabak, Kaffee, Kolanüsse und Palmen zur Ölgewinnung angebaut. Tropisches Holz wird in einer Säge- und Sperrholzfabrik verarbeitet. Die Exportprodukte Holz, Palmöl und Kaffee werden zum liberianischen Hafen von Monrovia transportiert, der mit 265 Kilometer Entfernung deutlich näher liegt als der landeseigene Hafen in der Hauptstadt Conakry.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ministère de l'Education Pré-Universitaire et de l'Education Civique: Atlas Scolaire de la Guinée, MEPU-EC und GTZ, Conakry 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. bevölkerungsstatistik.de (2006)
  2. https://www.britannica.com/place/Nzerekore