Oļegs Karavajevs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Oļegs Karavajevs
Personalia
Geburtstag 13. Februar 1961
Geburtsort BarnaulSowjetunion
Sterbedatum 6. Oktober 2020
Sterbeort Deutschland
Größe 186 cm
Position Torwart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1979–1980 Alga Frunse 18 (0)
1981 Paxtakor Taschkent 0 (0)
1982–1983 Alga Frunse 30 (0)
1984 Kairat Alma-Ata 2 (0)
1985–1986 FK SKA-Chabarowsk 88 (0)
1987–1988 FK Daugava Riga 69 (0)
1989–1991 FK Fakel Woronesch 79 (0)
1991–1993 OFK Belgrad 29 (0)
1993–1994 Evagoras Paphos 0 (0)
1994–1995 FC Carl Zeiss Jena 16 (0)
1995–1998 FSV Zwickau 74 (0)
1998 Skonto Riga 9 (0)
1999 FK Riga 22 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992–1999 Lettland 38 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Oļegs Karavajevs (* 13. Februar 1961 in Barnaul, Region Altai als Oleg Borissowitsch Karawajew, Sowjetunion; † 6. Oktober 2020[1] in Deutschland[2]) war ein sowjetischer, später lettischer Fußballtorwart russischer Abstammung.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karavajevs spielte in den 1980er-Jahren vor allem in der zweithöchsten Spielklasse der UdSSR. In der Spielzeit 1984 stand er für Kairat Alma-Ata in zwei Spielen in der Wysschaja Liga zwischen den Pfosten.

Nach Stationen in Jugoslawien und auf Zypern – unterbrochen von einer kurzen Stippvisite in seinem unabhängig gewordenen Heimatland – wechselte der 1,86 Meter große Torhüter im Sommer 1994 nach Deutschland. Mit dem FC Carl Zeiss Jena gelang ihm in der Spielzeit 1994/95 der Aufstieg aus der Drittklassigkeit in die 2. Bundesliga. Karavajevs war in 16 der 34 Spiele zum Einsatz gekommen.[3] Ab Beginn der Saison 1995/96 hütete er das Tor des FSV Zwickau, der in diesem Jahr mit Rang 5 die beste Platzierung seiner vierjährigen Zweitligazugehörigkeit erreichte. Für die Westsachsen bestritt er insgesamt 74 Zweitliga- und 5 DFB-Pokalspiele unter dem Namen Oleg Karawajew.[4][5] Nach dem Abstieg der Zwickauer 1998 ging der Torwart zurück nach Riga, wo er seine Karriere 1999 nach einem innerstädtischen Wechsel von Skonto zum FK beendete.

Nach dem Ende seiner Karriere lebte er in Deutschland[6] und bestritt gelegentlich Einsätze für den SV 1874 Vielau.[7]

Auswahleinsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1992 und 1999 bestritt Karavajevs für die Nationalelf Lettlands 38 Länderspiele. Die Hälfte dieser Auswahleinsätze absolvierte er während seines Aufenthaltes in Deutschland – 4 als Spieler des FC Carl Zeiss und 15 als Profi des FSV Zwickau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Умер бывший вратарь сборной Латвии. In: newsru.co.il. 7. Oktober 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020 (russisch).
  2. Mūžībā devies ilggadējais Latvijas futbola izlases vārtsargs Oļegs Karavajevs. In: jauns.lv. 6. Oktober 2020, abgerufen am 9. Oktober 2020 (litauisch).
  3. Matthias Arnhold: Germany – Player Data – FC Carl Zeiss Jena. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 3. Oktober 2013. Abgerufen am 21. März 2015.
  4. Zwickauer Rekordspieler. In: fsv-zwickau.de. FSV Zwickau e.V., abgerufen am 21. Oktober 2020.
  5. Zwickauer Nationalspieler. In: fsv-zwickau.de. FSV Zwickau e.V., abgerufen am 21. Oktober 2020.
  6. История команды „Алга“: Вратарь из Кыргызстана. In: vb.kg. 7. Februar 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020 (russisch).
  7. Er spielte mit Zwickau in der 2. Liga: Früherer Torwart Olegs Karavayevs verstorben. In: freiepresse.de. 8. Oktober 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020.