Ołużna

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Ołużna
Ołużna führt kein Wappen
Ołużna (Polen)
Ołużna
Ołużna
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Kołobrzeg
Gmina: Gościno
Geographische Lage: 54° 5′ N, 15° 36′ OKoordinaten: 54° 4′ 40″ N, 15° 36′ 20″ O
Einwohner: 243 (31. März 2011[1])
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZKL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów



Ołużna (deutsch Seefeld) ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Gościno (Groß Jestin) im Powiat Kołobrzeski (Kreis Kolberg) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt in Hinterpommern, etwa 12 Kilometer südlich von Kołobrzeg (Kolberg) und 99 Kilometer nordöstlich von Stettin (Szczecin).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ołużna (ältere Namen: Zevelde, wendisch Woluzna) wird in Camminer Bischofsurkunden von 1276 und 1280 erwähnt. Der Urkunde von 1280 zufolge war das Dorf durch ein Tauschgeschäft mit dem Bischof Hermann von Gleichen eine dauerhafte Eigentumsortschaft des Domkapitels zu Kolberg geworden. Im 13. Jahrhundert wurde Seefeld während kriegerischer Handlungen zerstört und danach wieder aufgebaut. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde das Dorf durch Grenzstreitigkeiten erneut schwer in Mitleidenschaft gezogen. Um 1867 lebten innerhalb des Dorfs 232 Einwohner in 39 Familien und auf der Gemarkung des Dorfs weitere 93 Einwohner in 14 Familien.[2][3]

Vor 1945 gehörte das Dorf Seefeld zum Landkreis Kolberg-Körlin im Regierungsbezirk Köslin der Provinz Pommern. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Mai 1945 von der Roten Armee besetzt und anschließend zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Im Jahr 2011 lebten in dem Dorf 243 Einwohner.[1]

Kirchspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde von Seefeld war zu Garin eingepfarrt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 28. Mai 2017
  2. Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil III, Band 1, Anklam 1867, S. 268-269.
  3. Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 614, Nr. 9.