Ober-Ramstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ober-Ramstadt
Ober-Ramstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ober-Ramstadt hervorgehoben
Koordinaten: 49° 50′ N, 8° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 199 m ü. NHN
Fläche: 41,88 km²
Einwohner: 14.848 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 355 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64372
Vorwahlen: 06154, 06167
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 016
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Darmstädter Straße 29
64372 Ober-Ramstadt
Webpräsenz: www.ober-ramstadt.de
Bürgermeister: Werner Schuchmann (SPD)
Lage der Stadt Ober-Ramstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Erzhausen Weiterstadt Griesheim Pfungstadt Bickenbach (Bergstraße) Alsbach-Hähnlein Seeheim-Jugenheim Modautal Mühltal Ober-Ramstadt Messel Eppertshausen Münster (bei Dieburg) Dieburg Roßdorf (bei Darmstadt) Fischbachtal Groß-Bieberau Reinheim Groß-Zimmern Otzberg Groß-Umstadt Schaafheim Babenhausen (Hessen) Darmstadt Bayern Odenwaldkreis Kreis Bergstraße Kreis Groß-Gerau Landkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild
Luftaufnahme von Ober-Ramstadt

Ober-Ramstadt[2][3] (im lokalen Dialekt: Owwer-Ramschd) ist eine Stadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Modau in Ober-Ramstadt

Ober-Ramstadt liegt etwa 10 km südöstlich von Darmstadt entfernt an der B 426 im vorderen Odenwald. Am Fluss Modau[4], der durch Ober-Ramstadt fließt, liegt das Hochwasserrückhaltebecken Ober-Ramstadt, das einen drei Hektar großen Stausee bildet.

Ober-Ramstadt und seine Stadtteile

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ober-Ramstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Roßdorf, im Osten an die Stadt Reinheim, im Südosten an die Stadt Groß-Bieberau, im Süden an die Gemeinde Modautal, im Westen an die Gemeinde Mühltal, sowie im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Darmstadt.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt gehören seit 1977 neben der Kernstadt Ober-Ramstadt der aus den zwei Ortsteilen Ober- und Nieder-Modau bestehende Stadtteil Modau, 2.877 Einwohner (Stand: 30. Juni 2005) und Wembach-Hahn, 1.004 Einwohner (Stand: 30. Juni 2005). Bereits 1972 schloss sich Rohrbach, 1.534 Einwohner (Stand: 30. Juni 2005), freiwillig an.

Fläche und Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Gesamtfläche des Stadtgebiets von knapp 4.200 ha entfallen auf die Kernstadt 2.251 ha, auf die Stadtteile Modau 934 ha, Rohrbach 489 ha und Wembach Hahn 512 ha. Die Fläche wird zu jeweils gut 40 Prozent land- und forstwirtschaftlich genutzt. Verkehrs- und Gebäudeflächen haben einen Anteil von jeweils gut sieben Prozent.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ur- und Frühgeschichte, Römerzeit, bis 500 n. Chr.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bereits aus der Jungsteinzeit (5000–2000 v. Chr.) finden sich erste Spuren in der Ober-Ramstädter Gemarkung. 1964 wurden „Im Goldgrund“ (Buchenhof) Grabungen durchgeführt und die Reste einer Ansiedlung aus der Zeit der Bandkeramik (etwa 2200 v. Chr.) gefunden.[6][7][8][9] Vor Beginn der Arbeiten an der Umgehungsstraße wurden 1997/98 archäologische Grabungen im Gewann „Hinter dem Büche / Faulbach“, unweit des „Michaelshof“ durchgeführt. Gefunden wurden ein Axt-Stück und eine dreieckige Speerspitze aus Feuerstein aus der Jungsteinzeit. Weiterhin fand man Reste einer spätbronzezeitlichen Siedlungsstelle mit teilweise gut erhaltenen Strukturen. In den Abbruchresten einer römischen Villa (200 n. Chr.) wurden hunderte von Scherben, Nägeln und Reste von Krügen gefunden, darunter auch eine Amphore. Weiterhin kamen Reste einer römischen Ofenanlage zu Tage. Dieser Befund ist einzigartig, zu dem es bislang noch keine bekannten Vergleichsbeispiele gibt. 50 Prozent der Funde im Grabungsbereich stammten aus der späten Bronzezeit (1300–800 v. Chr.). Ebenfalls nahezu 50 Prozent des Fundmaterials datiert in die römische Kaiserzeit (27 v. Chr. – 284 n. Chr.).[10][11]
  • In der unteren Heyerstraße wurde 1959 ein römerzeitliches Brandgrab (150–180 n. Chr.) mit reicher Ausstattung (15 Gefäße, darunter eine kleine Glasflasche) beim Aushub einer Baugrube gefunden.[12][13] 1967/68 wurden in der Flur „Ober der Pfingstweide“ die Fundamente eines römischen Gutshofs (Villa rustica) freigelegt.[14][15][16] Die Masse des keramischen Materials wurde der Mitte des zweiten bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts n. Chr. zugeordnet. In den 1780er Jahren wurden hier viele Fundament-Mauern ausgebrochen und die Steine, die durch einen guten Mörtel verbunden waren, zur Ausbesserung der angrenzenden Straße verwendet.[17] Der ehemalige Standort der Villa rustica befindet sich heute im Betriebsgelände der Deutsche Amphibolin-Werke. Der südhessische Raum gehörte in römischer Zeit zur Civitas Auderiensium in der Provinz Germania superior.
    Die Civitas Auderiensium lag westlich des Limes (rote Linie) und südlich des Mains
  • Um 260 zerfällt die römische Macht. Die Bucinobanten, ein Teilstamm der Alemannen drängen um 368 n. Chr. in den Odenwald ein und besiedeln das Land zwischen Main und Neckar, danach kommen die Franken.[18] Im 5. Jahrhundert teilen die Franken unter Chlodwig I. das Land in Gaue ein.
    Alamannische Expansion zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert

Mittelalter 500–1500[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Gründung von Ober-Ramstadt lässt sich überwiegend der fränkischen Hauptsiedlungsperiode vom 5. bis in das 8. Jahrhundert zuordnen. Dies belegen Ortsnamensendungen wie -heim, -statt/stadt, -felden, -brücken, -hausen/husen, -rod, und -weiler/wiler. Ober-Ramstadt ist vermutlich aus zwei voneinander rund 500 m entfernt gelegenen fränkischen Gehöft-Gruppen hervorgegangen. Die eine könnte auf dem hochwasserfreien Höhenrücken zwischen Alicestraße und untere Adlergasse gelegen haben, die andere zweifellos bedeutendere Ansiedlung lag unterhalb der Ev. Kirche.[8] Die gewaltige Mauer, die die Kirche und den Kirchhof umgibt, deutet auf eine frühmittelalterliche Befestigungsanlage hin. Scherben und Mauerfunde bei Ausgrabungen belegen karolingischen Ursprung um ca. 900 n. Chr.[19][20]
  • Der westliche Teil des heutigen Südhessen gehörte im Frühmittelalter zum Oberrheingau (Rinahgowe), der im Herzogtum Franken, später im Herzogtum Westfranken lag.[21][22]
    Westfranken (Francia Occidentalis) und Ostfranken (Francia Orientalis) um das Jahr 1000
    Die umliegenden Wälder gehörten zum kaiserlichen Wildbann Dreieich, welcher 1338 in Ober-Ramstadt auch eine seiner 30 Wildhuben unterhielt.[23][24]
  • König Heinrich II. übertrug 1002 die Grafschaft Bessungen, zu der Ober-Ramstadt vermutlich gehörte und die ein Bestandteil des Königshofes Gerau war, dem Bistum Worms, dann 1009 dem Erzbistum Bamberg und schließlich am 21. Juni 1013 an das Bistum Würzburg. Die Bischöfe übten jedoch lediglich die oberlehensherrlichen Rechte aus.[8][18][25] Das Gebiet um Darmstadt wurde im frühen 12. Jahrhundert von den Herren von Hagen-Münzenberg und den Herren von Dornberg verwaltet, sie waren Vögte der Bischöfe von Würzburg. 1222 werden die Besitzrechte der reichsunmittelbaren Grafschaft Katzenelnbogen (1095–1479) um Darmstadt-Bessungen als Würzburger Lehen bestätigt und 1257 erwarb Diether V. von Katzenelnbogen Schloss Dornberg bei Groß-Gerau. Der Bischof von Würzburg verlieh 1259 den Königshof Gerau mit Bessungen an die Grafschaft Katzenelnbogen. Mit ihrem hiesigen Lehnsgut sind die Grafen von Katzenelnbogen umgegangen, als ob es Privateigentum wäre; einzelne Lehnsstücke wurden verkauft, verpfändet oder Verwandten zum Gebrauch überlassen. Der Würzburger Bischofskirche als dem Eigentümer im juristischen Sinne blieb stets nur übrig, den eigenwilligen Umgang ihrer Vögte mit diesem Kirchengut in förmlichen Zustimmungserklärungen gutzuheißen.[18]
  • Um 1260 teilen sich die Brüder Graf Diether V. und Graf Eberhard I. die Grafschaft. Diether (ältere Linie) erhält zur Nutznießung die Niedergrafschaft Katzenelnbogen mit der Stammburg und Zwingenberg. Eberhard (jüngere Linie) erhält zur Nutznießung die Obergrafschaft Katzenelnbogen mit den Burgen Auerbach und Dornberg. Burg Hohenstein bleibt beiden gemeinsam und dient der jüngeren Linie ab 1260 als Residenz.[26] In der Urkunde der Stadtrechtsverleihung wird Ober-Ramstadt 1310 als Ramstat bezeichnet.[27][28] Allerdings erscheinen schon ab dem Jahre 1222 in Katzenelnbogener Urkunden Personen mit dem Zusatz von Ramstadt[29] und in einem Teilungsvertrag aus dem Jahre 1306 ist ein Gut zu Ober-Ramstadt erwähnt. Dieses Gut gehörte zum Besitz von Elisabeth von Nassau, Witwe von Graf Gerhard III. von Eppstein-Braubach, dem Schwiegervater von Eberhard I. von Katzenelnbogen.[30]
  • Der deutsche König Heinrich VII. hatte dem Grafen Eberhard I. von Katzenelnbogen (Sohn von Diether IV. von Katzenelnbogen) für dessen Dorf Ober-Ramstadt am 22. Juli 1310 das Stadtrecht verliehen. Der Graf erhielt dieses Privileg für seine Tätigkeit als Ratgeber und Diplomat im Dienste von drei deutschen Königen, Rudolf I., Adolf von Nassau (Neffe von Eberhard I.) und Albrecht I. So konnte er seine Besitzansprüche im nord-westlichen Odenwald, der niemals im Besitz der Reichsklöster Lorsch und Fulda war, weiter ausbauen und gegen die rivalisierenden Territorialherren der Umgebung verteidigen. Ober-Ramstadt durfte sich in allem der gleichen Freiheiten und Rechte erfreuen, deren sich unser städtische Gemeinde Frankfurt bekanntermaßen erfreut, heißt es in der Urkunde.[31] Dazu zählte das Recht zur Befestigung der Stadt und Abhaltung eines Wochenmarktes donnerstags. Die Begrenzung des damaligen Ober-Ramstadt bildeten bis zum 17. Jahrhundert wahrscheinlich der Abhang unterhalb der Schafgrabengasse, der Haingraben (die heutige Grabengasse), die Kirchhofsmauer und die Modau. Es gab drei Zugänge zum Ort. Sicher ist nur, dass in regelmäßigen Abständen das 1326 zum ersten Mal erwähnte Zent- und Landgericht Birckey(n) oder zu „Ramstadt auf dem Berg“ zusammenkam, um über Beleidigungen, Diebstähle und andere kriminelle Delikte zu verhandeln.[32] 1453 wird es „Landgericht auf dem Landberg bei Ober-Ramstadt“ genannt.[33][34] 1492 wird es beschrieben als Zentgericht „bei der Kirche unter der Linde“.[35][36][37] Gemeint ist die Stelle, wo die Schafgrabengasse in die Schulstraße mündet.[38][39][40][41][42] Um das Jahr 1600 wurde das Zentgericht nach Lichtenberg verlegt. Ob nun allerdings wirklich ein Wochenmarkt abgehalten wurde, ist nicht bekannt. Der Großteil der Bevölkerung ernährte sich weiter von der Landwirtschaft, wobei sie dem Grafen auf dessen Feldern auch Frondienste leisten mussten. Denn Höfe, die besonders gute Erträge versprachen, bewirtschaftete die gräfliche Verwaltung. Für 1326 (1403) lässt sich ein solcher Herrenhof oberhalb der Kirche („gelegen hinder der kirchen“) nachweisen. Genannt werden noch die Höfe „in der gruben vnd der dritte heißet der nider hofe“. Weitere Höfe waren der Herzog-, Rodenberger-, Ketzfeder-, Eigelmann-, Schmarz-, Heinz Peter- und Culmannshof.[43] Getreide wurde angebaut; Schafe versorgten die Bevölkerung mit Milch, Fleisch und Wolle. Die gräfliche Schäferei von Ober-Ramstadt wird erstmals 1451 erwähnt und hatte z. B. Ende des Jahres 1465 einen Bestand von 704 Stück.[44][45] Einige Handwerker gab es, wie hundert Jahre später die Steuerlisten der Grafen beweisen. Darin wird Ober-Ramstadt im Übrigen als Dorf bezeichnet, was den Schluss nahelegt, dass die Vorteile der Stadtrechte nicht genutzt wurden.[46] Dazu könnte der Tod des Grafen Eberhard I. bereits ein Jahr nach der Verleihung beigetragen haben.[47][48] Aber: Der Grund ist vielmehr wie bei der Fülle anderer derartiger missglückter Versuche des beginnenden 14. Jahrhunderts darin zu suchen, dass die Höchstzahl lebensfähiger wahrer Städte bereits erreicht war. In unserem Fall lagen die Städte Reinheim und Dieburg zu nahe, auch sollte bald Darmstadt als neuer Verwaltungsmittelpunkt bei einer verkehrsmäßig doch besseren Lage sich als dritte Konkurrentin entwickeln.[49][50]
  • Nach dem Tod von Eberhard I. im Jahre 1311 und seines drittältesten Sohnes Gerhard (1293–1312) teilten (mutschierten) sich 1318 die Grafen Berthold III. (jüngster Sohn von Eberhard I.) und Eberhard II. (Enkel von Eberhard I.) die Besitztümer der Obergrafschaft auf. Diese Mutschierung (Erhaltung des Gesamteigentums mit geteilter Nutzung) erfolgte erst nach Zustimmung von Graf Bertholds Frau Adelheid von Sayn und Graf Eberhards Mutter Margarethe von der Mark; Ober-Ramstadt fiel Berthold III. († 1321) zu.[51][52] Ihm folgte sein Sohn Eberhard III. († 1328) (seit 1324 im Dienst von König Johann von Böhmen) und sein Enkelsohn Eberhard IV., der 1354 ohne Nachkommen starb. Seine Grundherrschaft ging deshalb an seinen Großcousin Diether VIII. von Katzenelnbogen über. Dadurch wurde die Obergrafschaft Katzenelnbogen 1354 wieder vereint.
Wappen von Eberhard IV. von Katzenelnbogen

Neuzeit 1500–1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die erste Bebauung außerhalb des alten Ortskern bei und unterhalb der Kirche fand um 1450 im engeren Umkreis der heutigen Brückengasse statt. Dort stand 1584 auch das freiadlige Gut Kottwitz von Aulenbach bzw. Fabrice von Westerfeld, das 1727 an das Waisenhaus Darmstadt verkauft wurde. Das Waisenhaus übergab 1737 den Hof als Erblehen an Henrich Christian Rothenhäuser.[77][78][79]
  • Nach dem Tod von Graf Philipp I. von Katzenelnbogen im Jahre 1479 fiel die Grafschaft Katzenelnbogen an die Landgrafschaft Hessen, aber schon 1470 wurde die Verwaltung der Obergrafschaft an Heinrich III. von Hessen übertragen, denn sein Schwiegervater Graf Philipp I. hatte ihm diesen Bezirk zur Sicherung seiner Erbansprüche eingeräumt.[80] Bis 1490 war Ober-Ramstadt neben weiteren benachbarten Orten nach altem Herkommen verpflichtet, im Frondienst Brennholz auf das Schloss Lichtenberg zu bringen.[81] Ab 1500 gehörte Ober-Ramstadt zum Gebiet des Oberrheinischen Reichskreis. Das Ober-Ramstädter Gerichtsbuch wurde 1527 begonnen.
  • Nach dem Tod von Landgraf Philipp I. (genannt der Großmütige), im Jahre 1567, wurde die Landgrafschaft Hessen in vier Teilherrschaften aufgeteilt. Sein jüngster Sohn Landgraf Georg I. erhielt den südlichsten Teil, aus der die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt hervorging, welche 1806 im Großherzogtum Hessen aufgeht. Ende 1575 zogen einige tausend Reiter durch Ober-Ramstadt, die Pfalzgraf Johann Kasimir (Pfalz-Simmern) für den Prinzen Heinrich v. Condé wegen des Hugenottenkrieges geworben hatte.[82] Die Ober-Ramstädter (Volks-)Schule wurde 1581 gegründet, Landgraf Georg stiftete 100 Gulden zur Schulgründung.[8][83][84]
  • Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurden durch die Kriegshandlungen und die Pest (1634–1636) ein Großteil der Bevölkerung hinweggerafft, 1650 erfährt man von ganzen 63 Einwohnern.[85] 1621 tauschte Landgraf Ludwig V. seine sieben Höfe in Ober-Ramstadt samt der Schäferei gegen kommunales Waldgebiet ein. Es handelte sich um: 1. Großer Hof (1618) mit der Schäferei (aber ohne die Zehntscheune), 2. Schmarzhof (1582), 3. Rodenberger Hof (1582), 4. Ketzfeders Hof, 5. Culmanns Hof (1582), 6. Herzogshof (1617), 7. Kalben Hof und den landgräflichen Hof (Dippelshof) in der Ober-Traisaer Gemarkung.[86][87][88][89][90][91][92][93][94] Nach der Schlacht bei Mingolsheim (Böhmisch-pfälzischer Krieg 1618–1623), im April 1622, begann Peter Ernst II. von Mansfeld seinen als Strafexpedition gedachten Einfall nach Hessen-Darmstadt. Seine Söldner besetzen Darmstadt und errichteten bei Bessungen ein großes Lager mit etwa 18.000 Mann Fußvolk und 5.200 Reiter. Im Mai 1622 kam es zum „Mansfelder Einfall“. Söldnerhaufen des Grafen Peter Ernst II. von Mansfeld, dem Kurfürsten Friedrich V. (Pfalz) und des Markgrafen Georg Friedrich (Baden-Durlach) drangen in Ober-Ramstadt ein und misshandelten die Einwohner, von denen einige durch Folterungen zu Tode kamen. Der Plünderungsschaden betrug 7892 ½ Reichstaler.[95] Nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 brachten die geschlagenen Truppen die Pest auch in unsere Umgebung. Die nachdrängenden kaiserlichen Truppen mordeten, brandschatzten und plünderten auch in Umstadt, Reinheim, Groß-Bieberau und Ober-Ramstadt.[96] Auch die Ernte im Jahre 1635 war vollkommen verwüstet und der größte Teil der geängstigten Bewohner Ober-Ramstadts floh, alles im Stich lassend, nach Lichtenberg oder nach Darmstadt, um sich zu retten. Viele starben aber auch an Hunger.[97] Während des Hessenkrieg (1645–1648) wurde Darmstadt am 7. April 1647 von zwei Regimentern des französischen Marschall Turenne besetzt, die 44 000 Reichstaler oder Quartier forderten.[98] Auf Anordnung des Zentgraf Johann Buch wurde aus der Kirche von Ober-Ramstadt eine Glocke abgenommen und mit weiteren aus den umliegenden Orten am 21. April 1647 nach Frankfurt/M. überführt.[99] Der Verkaufserlös wurde den französischen Truppen zugeführt.[100] Vom 28. Oktober bis zum 9. Dezember 1672 zogen brandenburgische-, kaiserliche- und lothringische Truppen wegen des Holländischen Krieges durch die Obergrafschaft. Sie richteten vom 20. November bis zum 9. Dezember an der Ober-Ramstädter Kirche erheblichen Schaden an, rissen das Blei vom Kirchturm und Kirchendach, verbrannten die Frauenstühle auf dem Kirchplatz und zerschlugen eine Glocke, die mit weiteren Metallen weggeführt wurde.[101][102][103] 1689 wurde der Galgenberg (1450 erstmals erwähnt) gerodet und als Ackergelände nutzbar gemacht.[104] Im Juni 1693 flüchteten die Bewohner der Umgebung wegen der herannahenden französischen Truppen (Pfälzischer Erbfolgekrieg) in die Maingegend in Richtung Aschaffenburg. Im Vormonat hatten diese Truppen Heidelberg eingenommen und zerstört, drangen an der Bergstraße vor und verwüsteten zum wiederholten Male Schloss Auerbach. Ein von französischen Truppen gelegtes Feuer vernichtete die meisten Häuser von Zwingenberg; ihre Reiterei drang in Darmstadt ein, zerstörte einige Häuser und begann die Stadtmauer niederzureißen.[105]
  • 1709 war ein überaus strenger Winter, in dem viele Einwohner, Vieh und Wild umkamen.[104] In dem Jahr wollte auch eine Reihe von Familien nach den Karolinischen Inseln auswandern. Freilich erreichten sie das Ziel ihrer Reise nicht. Von gewissenlosen Agenten ausgebeutet, kehrten sie nach kurzer Zeit bettelarm wieder zurück.[104] 1710 wurde der Versuch unternommen, Weinberge anzulegen.[104][106] 1722 erwarb Landgraf Ernst Ludwig das Grundstück Darmstädter Straße 52, den ehemaligen Wallbrunn‘schen Hof.[90] 1723 wanderten (Schwabenzug) 80 Personen aus Ober-Ramstadt und zwei aus Frankenhausen mit dem Ziel Banat nach Südungarn aus.[107] 1730 wurde zwischen Nieder-Traisa, Ober-Ramstadt und der Landgrafschaft ein Vergleich geschlossen, wodurch die Ober-Traisaer Gemarkung mit dem Dippelshof und das dazugehörende Ackerland an Nieder-Traisa fiel.[94]

Jüngere Geschichte 1800 bis zur Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im 19. Jahrhundert begann Ober-Ramstadt sich zunehmend von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer industriellen zu wandeln. Im Jahr 1806 hatte Ober-Ramstadt einen Bestand von 195 Wohnhäusern.[108] Wegen der Napoleonischen Kriege kam es im Jahr 1806 in Ober-Ramstadt zu zahlreichen Truppendurchmärschen und Einquartierungen. Marschall Charles Pierre François Augereau lag hier vom 27. bis zum 30. Januar mit seinem Stab im Quartier. Nach dem Rückzug Napoleons über den Rhein, wegen der Völkerschlacht bei Leipzig, rückten Soldaten der Gegenpartei im November 1813 in Ober-Ramstadt ein. Von den ca. 3.500 Soldaten, die das junge Großherzogtum Hessen als Napoleons Verbündeter für diesen Feldzug bereitstellen musste, kehrten nur knapp 10 % zu ihren Familien nach Hessen zurück.[109] Die Kriegsschulden aus dieser Zeit beliefen sich für Ober-Ramstadt auf 6.466 Gulden.[110] Die Gemeinde ließ deshalb im Jahr 1814 den Gemeindewald „Eiche“[111][112] abholzen, um durch die Versteigerung des Holzeinschlags (überwiegend Tannenholz) die Schulden etwas auszugleichen.[113][114][115]
  • Der Schießberg wurde von 1816 bis 1830 bebaut, die Berg-, Schul- und Schießbergstraße, sowie die Ackermannsgasse entstehen. Zu jener Zeit errichtete der Revierförster Heyer sein Haus am Eingang zur Ammerbachstraße, später genannt Walter’sches Anwesen, heute Familie Lautz.[116] In der Zeit von 1821–1841 wanderten 58 Ober-Ramstädter nach Amerika aus.[117][118] Im Jahre 1840 wurde die Provinzialstraße von Ober-Ramstadt nach Hahn und Lengfeld gegen Höchst gebaut.[119][120] 1847 wurde in der Hirschapotheke – zuvor war dies das Gasthaus „Zum Löwen“ – (Bachgasse 1) eine Postexpedition (Thurn-und-Taxis-Post) eingerichtet,[121] die 1866 in das Kaufhaus von Balthasar Breitwieser (Darmstädter Straße 33) verlegt und 1876 mit einer Telegraphenleitung versehen wurde. Die Postsendungen wurden per Carriolpost vom Oberpostamt Darmstadt nach hier befördert.
  • Auf Initiative von Georg Schulz III. wurde im Oktober 1863 der Arbeiterbildungsverein gegründet. Schulz war Wirt des Gasthauses Zum Ochsen, seit 1864 Gemeinderat und von 1886–1892 Bürgermeister.[122] Im Januar 1869 werden starke Erdstöße verspürt, 1871 erfolgte ein starkes Erdbeben. Am 28. Dezember 1870 wird der Zugverkehr Darmstadt – Ober-Ramstadt durch die Hessische Ludwigsbahn in Betrieb genommen.1894 wurde das Bahnhofsgebäude errichtet.[123][124][125][126] Drei Ober-Ramstädter Soldaten sind im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallen. Die Kleinkinderschule wurde 1886 gegründet und 1892 ist das neue Postgebäude in der Ernst-Ludwig-Straße 9 errichtet worden.[127]
  • 1895 gründete Eduard Murjahn in Ober-Ramstadt die „Deutsche Amphibolin-Werke“. Bis heute hat die Firma hier ihren Hauptsitz und ist Europas modernste Produktionsstätte für Dispersionsfarbe sowie ein europaweit führender Anbieter von Beschichtungssystemen. Die Krankenschwesternstation wurde im August 1898 gegründet.[128][129] 1899 erschien die erste Ausgabe der „Odenwälder Neueste Nachrichten“, die Lokalzeitung wurde vom Verleger August Xandry und dem Redakteur F. C. Alfred Lauenstein gegründet.[130]
  • Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts können als zentraler Zeitraum der Entwicklung der Stadt gesehen werden. Seit 1901 besteht eine zentrale Wasser- und seit 1907 eine Elektrizitätsversorgung.[131][132] Die Planungen für die Auslegung von unterirdischen Fernsprechkabeln in Ober-Ramstadt beginnen im Jahr 1908.[133] Am 16. November 1911 wurden heftige Erdstöße verspürt. Das Beben geschah um 22:26 Uhr und richtete erhebliche Sachschäden in Süddeutschland an.[134] Im Jahre 1912 wurden die Hausnummern eingeführt.[135] Der Erste Weltkrieg kostete 145 Ober-Ramstädtern das Leben.[136] Die Hofreite in der Ammerbachstraße 65 wurde 1927 von W. Fritsch errichtet und ca. 1993 in eine Wohnanlage mit 36 Einheiten umgebaut. 1928 wird das Kino in der damaligen Wehrstraße Nr. 5, heute Leuschnerstraße (Penny-Markt), errichtet und im gleichen Jahr wurde die Omnibuslinie Darmstadt – Ober-Ramstadt eröffnet.[137] 1932 wird die Straße Ober-Ramstadt – Rohrbach angelegt und am 1. Juni 1933 für den Verkehr freigegeben. Die erweiterte Wasserversorgungs-Anlage auf dem „Eiche“ wurde am 6. November 1938 in Betrieb genommen.[131]
  • Am Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge in der Hammergasse Nr. 5 und das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Abraham Wartensleben, Baustraße Nr. 6, niedergebrannt. Aber schon 1911 wurde an der Synagoge, erbaut vor 1885,[138] Sachbeschädigung begangen.[139] Am Samstag, dem 24. März 1945, gegen 23.00 Uhr, besetzten US-Truppen nach der Rheinüberquerung und vom Mühltal her kommend Ober-Ramstadt; die US-Militärregierung nimmt ab 9. April 1945 ihren Dienst auf. Von 1952 bis 1956 wird die Eichesiedlung erbaut.[140][141] Das Forstamt Ober-Ramstadt wurde am 31. Dezember 1975 aufgelöst.[142]
  • Im Jahr 2005 gab Bürgermeister Werner Schuchmann Ober-Ramstadt den Leitspruch „Stadt der Farben“ und rief die Bürger dazu auf, bei Renovierungen ihre Häuser in bunten Farbtönen zu streichen, um der Stadt ein schöneres Aussehen zu verleihen. Zu diesem Zweck wurde ein Stadtentwicklungsplan ausgearbeitet, der bereits in Teilen Anwendung fand. In den Jahren 2006 bis 2008 gab die Umgestaltung und Komplettsanierung der Hauptstraße Ober-Ramstadt ein neues Gesicht. In den Jahren 2014 und 2015 werden mehrere Erdstöße in der Region verspürt.

Die Geschichte der Stadt lässt sich im Museum Ober-Ramstadt, das 1732 von dem Vater Georg Christoph Lichtenbergs als Rathaus gebaut wurde, nachvollziehen.

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Obergrafschaft Katzenelnbogen (bis 1479) war in die Kellereien/Rentamt (Finanz-Verwaltungsbezirke) Auerbach, Zwingenberg, Lichtenberg, Reinheim, Darmstadt, Dornberg/Groß-Gerau und Rüsselsheim aufgeteilt. Diese unterstanden der Landschreiberei Darmstadt. Ober-Ramstadt mit Staderstatt (Wüstung bei Ober-Ramstadt) gehörte zuerst zur Kellerei Lichtenberg.[143][144]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Januar 1977 die bis dahin selbständigen Gemeinden Modau, die am 1. Juli 1971 durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Nieder-Modau und Ober-Modau entstanden war, und Wembach nach Ober-Ramstadt per Gesetz eingegliedert.[150] Bereits am 1. April 1972 wurde die Gemeinde Rohrbach freiwillig nach Ober-Ramstadt eingegliedert.[151]

Ortsname und Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den historischen Dokumenten ist der Ortsname im Laufe der Jahrhunderte in wechselnder Schreibweise belegt:[149]

  • Ramstat (1310)[152]
  • Ramstatt (1318)
  • Oberramstadt (1319)[153]
  • Ramistath (1325)[154]
  • Oberingrozen Ramstat (1384)[155]
  • Rambstat (1384)[156][157]
  • Obir-Ramstad (1403)[158]
  • Großenramstadt (1403)[159]
  • Ober Ramstatt (1470)[160]
  • Ramstat (1482)[161]
  • superior Ramstat (16. Jahrhundert)
  • Oberrambstatt (1647)[162]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[149]

Ober-Ramstadt: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
2.100
1840
  
2.248
1846
  
2.398
1852
  
2.349
1858
  
2.408
1864
  
2.379
1871
  
2.576
1875
  
2.646
1885
  
2.864
1895
  
3.209
1905
  
4.027
1910
  
4.367
1925
  
4.725
1939
  
5.599
1946
  
7.267
1950
  
7.613
1956
  
7.565
1961
  
7.610
1967
  
8.472
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Wüstung Staderstatt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Katzenelnbogener Urkunden wird mehrfach die Siedlung Staderstatt genannt; erstmals im Jahre 1287 und somit 23 Jahre vor der Stadtrechtsverleihung an Ober-Ramstadt.[8] In der letzten Urkunde aus dem Jahre 1456 sind Einnahmen und Ausgaben verzeichnet. Im Vergleich der Abgaben (Zehnt) zu den benachbarten Orten könnte Staderstatt ein Gehöft gewesen sein. Die Lage der Wüstung ist bis heute nicht bekannt.[170][171][172] Lehensträger von Staderstatt waren im Spätmittelalter Ludwig Blache (1287), Johann von Larheim (1413) und Richwin von den Erlen (1425) – 1391 Burgmann zu Katzenelnbogen.[173][174] Der Stammsitz der Familie war der „Erlenhof“, welcher zur Burg Greifenstein gehörte. Das Geschlecht ist 1489 erloschen.[175]

Kapelle St. Wendelin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit vor der Reformation hatte Ober-Ramstadt zwei Gotteshäuser besessen: Die Kirche Unserer lieben Frauen im Dorf und die Kapelle zu St. Wendelin am südlichen Ausgang des Dorfes auf der östlich der Helgertsmühle (Hellgarthen Mühle) gelegenen Anhöhe (Helgen = die Heiligen, Helgenhaus = Feldkapelle).[106][176][177] Diese Kapelle wurde im 15. Jahrhundert errichtet und in der Reformationszeit abgebrochen, um 1888 waren dort noch Mauerreste sichtbar, die Pfarrkirche dagegen war bis zum Jahre 1716 in Gebrauch.[178][179][180][181][182][8]

Forsthaus Eiserne Hand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Anwesen gehört zu Ober-Ramstadt. Die Namensherkunft und Bedeutung ist nicht geklärt. Möglicherweise stand die Bezeichnung im Zusammenhang mit der dortigen Straßen- und Weggabelung sowie dem Wegweiser. Um 1800 befand sich dort eine Holzmacherhütte, 1828 ein Wirtshaus, später dann bis in die heutige Zeit ein Forsthaus. 2013 ging das Anwesen in Privatbesitz über.

Weiler Dilshofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dilshofen (Dieslhoffen),[183] erstmals 1338 urkundlich erwähnt, war ursprünglich eine Wildhube und gehörte zum Wildbann Dreieich. 1454 wird ein Heylle Dyelßhoiffer genannt, der eine Bede von 6 Schilling für einen Garten zahlt.[184] Der westliche Hof (Kleinschmidt'scher Hof) des Weiler Dilshofen gehört zu Ober-Ramstadt, der restliche Teil zu Zeilhard bzw. jetzt Reinheim.[185][186]

Bergbaugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Grube „Zur Gnade Gottes“, die oberhalb des Nieder-Modauer Wegs zwischen Ober-Ramstadt und Nieder-Modau liegt und zur Gemarkung der „Kernstadt“ gehört, wurden silberhaltige Kupfererze geschürft und an Ort und Stelle in der Schmelzhütte aufgeschmolzen.[2][187][188][189][190][191][192][193][194][195][196][197][198][199][200][201]

Hauptartikel: Nieder-Modau

Geschichte der Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nieder- und Ober-Modau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Nieder-Modau
Hauptartikel: Ober-Modau
Hauptartikel: Modau (Ober-Ramstadt)
Hauptartikel: Burg Nieder-Modau
Wappen der Kalb von Reinheim

Der Begriff „Muotdaha“ wird im Lorscher Codex das erste Mal im Jahre 804 urkundlich erwähnt (Urkunde 216). Einige Zeit später tauchen auch die Bezeichnungen Moda, Muda, Maudava und Modach auf. Aus ihnen lassen sich die Begriffe Sumpf und Wasser herauslesen. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Ober-Modau stammt um das Jahr 1360. Damals war es ein Zehntort des Grafen Diether VIII. von Katzenelnbogen.

Auf dem Schlossberg bei Nieder-Modau stand eine Burg.[202][203][204][205][206] Letzter Burgherr war angeblich Werner Kalb von Reinheim, der ein Vasall von Diether VIII. von Katzenelnbogen war.[207] Kalb, der zeitweise auch Verwalter von Burg Tannenberg war, ging als Raubritter in die Geschichtsbücher ein. Die Burg Nieder-Modau wurde angeblich 1382 von Reisigen (bewaffnete Dienstleute) der Städte Frankfurt, Mainz und Worms zerstört und nicht wieder aufgebaut. Ihre Ruine wurde als Steinbruch genutzt. Heute sind noch die ehemaligen Burgwälle sichtbar (Wanderweg Ober-Ramstadt O4).

Am 1. Juli 1971 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinden Ober-Modau und Nieder-Modau zur Gemeinde Modau.

Waldenser in Rohrbach, Wembach, Hahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rohrbach (Ober-Ramstadt)
Hauptartikel: Wembach-Hahn
Kirche in Rohrbach, mit dem Leitspruch der Waldenser „Lux lucet in tenebris“ (Das Licht leuchtet in der Finsternis) über dem Eingang

1699 fanden in den Ortschaften Rohrbach, Wembach und Hahn Waldenser aus der Gemeinde Pragela im Herzogtum Piemont (dem heutigen Pragelato, Partnerstadt Ober-Ramstadts) eine neue Heimat, nachdem sie 1685 nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes wegen ihres reformierten Glaubens die Heimat verlassen mussten.[208]

Die waldensische Bewegung, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und deren Anhänger schon seit dieser Zeit Verfolgungen ausgesetzt waren, schloss sich 1532 der Reformation an. Bei evangelischen Fürsten Deutschlands fanden sie ebenso wie Tausende anderer Verfolgter, zum Beispiel die Hugenotten, Aufnahme. Ihre Ansiedlung, die – durch Privilegien zum Teil erleichtert – auch umworben war, war für die deutschen Fürstentümer kulturell wie wirtschaftlich eine Bereicherung.

Nach Verhandlungen ermöglichte Landgraf Ernst Ludwig 1699 knapp 400 Waldensern aus Pragela auf seinen Hofgütern Rohrbach, Wembach und Hahn einen Neubeginn.[209] Um diese landgräflichen Hofanlagen entstand in der Folgezeit eine planmäßige Neubebauung, die in Rohrbach besonders konsequent durchgeführt und heute noch nachvollziehbar ist. Für Hugenotten wurden zu dieser Zeit ganze Innenstädte neu angelegt, etwa in Hanau, Neu-Isenburg, Mannheim oder Freudenstadt.

Während Wembach und Hahn sich als Siedlung entlang einer Straße entwickelten, war für Rohrbach das (heute nicht mehr vorhandene) zentrale Hofgut zum Orientierungs- und Mittelpunkt des neuen Dorfes gewählt worden. In den ersten 30 Jahren nach 1699 entstand die regelmäßige Bebauung mit typischen Fachwerkhäusern und U-förmig dahinter angeordneten Nebengebäuden. Die Grundstücksparzellen waren gleich groß, und nach Gleichheitsgrundsätzen wurden auch alle Ackerflächen aufgeteilt.

Die Kirche in Rohrbach fand zusammen mit einem Pfarrhaus und Friedhof ihren Platz auf einer langgestreckten Freifläche in der Mitte der Gemeinde. Als Fachwerkkirche 1708 für alle drei Kolonien gebaut, wurde sie 1767 durch einen massiven Saalbau ersetzt.[210] Im Innern sehr schlicht gehalten, entsprach sie den strengen Vorschriften der reformierten Lehre. Die Wembacher Kirche wurde nach diesem Vorbild bis 1835 errichtet. Um 1830 wanderten mehrere Familien der Waldenserkolonie nach Pennsylvania aus.[211]

Vermutlich waren es Waldenser, die die Kartoffel – die schon seit Mitte des 17. Jahrhunderts in Südfrankreich kultiviert wurde – in Südhessen heimisch gemacht haben. In Deutschland sollen die ersten Kartoffeln während der Regierung Ferdinand III. 1647 in Pilgramsreuth (Rehau), Oberfranken angebaut worden sein.[212] In einem lukrativen Nebenerwerb wirkten viele der Waldenserfamilien Strümpfe, deren Qualität regional sehr geschätzt wurde.

Zugehörigkeit zum Kreis Dieburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen selbständigen Gemeinden Nieder-Modau, Ober-Modau, Rohrbach, Wembach-Hahn (mit Koloniewald) gehörten zum Kreis Dieburg und wurden am 1. November 1938 in den Landkreis Darmstadt eingegliedert.[213]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ober-Ramstadt und seinen Stadtteilen befinden sich

  • die evangelische,
  • die katholische,
  • die evangelisch-freikirchliche sowie
  • die neuapostolische Kirchengemeinde.

Die evangelische Gemeinde Ober-Ramstadts, die die größte Gemeinde des Ortes ist, gehört zu der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.[222]

Die römisch-katholische Liebfrauengemeinde wurde von infolge des Zweiten Weltkrieges Heimatvertriebenen gegründet und gehört zum Bistum Mainz.[223]

Jüngste Glaubensbewegung in der Stadt ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ober-Ramstadt ist dafür bekannt, dass es seit Jahren eine Wählerhochburg der SPD ist.[224]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[225] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[226][227]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Von 37 Sitzen entfallen auf:
  • SPD: 19
  • BFO/GRÜNE : 4
  • FDP: 2
  • CDU: 7
  • AG : 5
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 50,3 19 44,8 17 48,3 18 55,4 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 18,5 7 24,1 9 26,4 10 23,3 9
BFO/GRÜNE Bürger für Ober-Ramstadt/Grüne 11,8 4 22,1 8 13,5 5 9,5 3
Auf gehts Auf gehts, bürgernahe Politik in Ober-Ramstadt 14,1 5 6,0 2
FDP Freie Demokratische Partei 5,4 2 3,1 1 4,6 2 4,5 2
FWG Freie Wählergemeinschaft Ober-Ramstadt 6,3 2 7,3 3
PBC Partei Bibeltreuer Christen 0,9 0
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 50,8 49,6 47,1 55,0
Rathaus von Ober-Ramstadt, im Vordergrund die Modau

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt setzt sich aus acht Mitgliedern, zzgl. Bürgermeister, zusammen (SPD 5; CDU 2; Auf geht’s 1).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Einführung der hessischen Landgemeindeordnung endete am 17. Januar 1821 die Ära der herrschaftlichen Schultheißen als Spitze der örtlichen Kommunalverwaltung. Johann Georg Ramge war seit 1820 „Gemeinderechner“ und übernahm im April 1822 das Amt vom Oberschultheiß Karl Pfersdorf (1808–1822).[228][229]

  • 1822–1841 Ramge, Johann Georg
  • 1841–1848 Breitwieser, Georg Peter
  • 1848–1857 Heim, Wilhelm[230]
  • 1857–1859 Simmermacher, Georg
  • 1859–1879 Breitwieser, Johann Balthasar II.[231]
  • 1879–1880 Fritsch, ?
  • 1880–1886 Fischer, Hermann
  • 1886–1892 Schulz, Georg III.[232][233][234]
  • 1892–1900 Jacoby, Georg III.
  • 1900–1911 Fritsch, Georg[235]
  • 1911–1933 Rückert, Adam III.[236]
  • 1933–1939 Jörgeling, Anton Ernst (kommissarisch)[237]
  • 1939–1942 Jörgeling, Anton Ernst (hauptamtlich)[238]
  • 1942–1945 Muhl, Heinrich (kommissarisch)
  • 1945–1946 Braband, Jakob (kommissarisch)[239]
  • 1946–1966 Frankenberger, Peter IV.
  • 1966–1986 Kleppinger, Georg
  • 1986–2004 Hartmann, Bernd
  • 2004 bis heute Schuchmann, Werner

Ortsbeirat Rohrbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil Rohrbach gibt es einen Ortsbeirat mit neun Mitgliedern (SPD 3; CDU 3; BfO/Grüne 3).

Kinder- und Jugendbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Stadt begleitet wird der neunköpfige Kinder- und Jugendbeirat Ober-Ramstadts.

Seniorenbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Belange der Bürger ab 60 Jahren kümmert sich unter anderem seit 1998 der Seniorenbeirat Ober-Ramstadts, unterstützt von der Seniorenbeauftragten der Stadt Ober-Ramstadt. Der Seniorenbeirat wird jeweils für zwei Jahre gewählt, die nächsten Wahlen finden im Jahr 2012 statt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen von Ober-Ramstadt zeigt „In Silber eine grüne Rosenstaude mit drei roten Rosen“. Der Hessische Innenminister Wilhelm Leuschner hat der Stadt Ober-Ramstadt am 5. August 1930 die Führung dieses Stadtwappens genehmigt.[240][241] Die älteste bekannte Darstellung des Rosenwappens befindet sich auf dem Pergamenteinband einer Urkunde aus dem 16. Jahrhundert.

Nach einer anderen Deutung zeigt das Stadtwappen „drei Kornraden, eine heute gefährdete Art aus der Familie der Nelkengewächse, die früher häufig in der Umgebung Ober-Ramstadts anzutreffen war“.[242] Für die Deutung als Rosen argumentiert der Verein für Heimatgeschichte e. V. Ober-Ramstadt.[243] Nebst der Abbildung des Rosenwappens aus dem 16. Jahrhundert, wird auf die gängige heraldische Darstellung der Rosen hingewiesen, deren 5-blättrige Grundform von Heckenrosen abgeleitet ist. Weiter wird auf Bezüge von Maria, der Namenspatronin der vorreformatorischen Kirche von Ober-Ramstadt und Graf Eberhard I. von Katzenelnbogen, der für Ober-Ramstadt 1310 die Stadtrechte erlangte, zu Rosen-Darstellungen verwiesen.[244]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Laienspielgruppe der SKG Wembach-Hahn führt alljährlich zweimal ein Lustspiel in der Waldenserhalle auf.
  • Die Laienspielgruppe der Waldensergemeinde Rohrbach führt alljährlich jeweils ein Theaterstück viermal im Bürgerhaus Rohrbach auf. Weiterhin wird alle 25 Jahre das Stück „Glaube und Heimat“ aufgeführt, das die Vertreibung der Waldenser aus Pragelato zum Inhalt hat.
  • Seit 1995 finden in der Wacker Fabrik einmal jährlich im Herbst die Theatertage mit etwa 10 Aufführungen statt.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ober-Ramstadt hat mehrere Musikvereine. Viele davon nehmen an den Ober-Ramstädter Musiktagen teil. Die mehrtägige, alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung gibt es seit 2004.

  • Chor ’56 e. V. Ober-Ramstadt mit den Abteilungen Gemischter Chor ’56,[246] Jazzchor ’56, Kinderchor ’56, Jugendchor '56 (seit 10/2008)
  • Evangelischer Kirchen- und Posaunenchor Ober-Ramstadt
  • Gesangverein „Eintracht 1880“ Rohrbach (Männerchor) mit ChorPusdelicti (Gemischter Chor)
  • Harmonikaspielring 1938 in der SKG Ober-Ramstadt
  • Stadtorchester Ober-Ramstadt[247]
  • Sängervereinigung „Frohsinn ’03“ Modau
  • Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt e. V., (Frauen- und Männerchor)[248]
  • Die Stadtstreicher Ober-Ramstadt (Streichorchester)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • September: Kerb, Kirchweih – am 1. Wochenende. Die eigentliche Einweihung der Ev. Kirche Ober-Ramstadt fand am 11. September 1718, am 13. Sonntag nach Trinitatis statt.
  • Oktober: 3., Grenzgang, dieser Brauch geht auf frühere Zeiten zurück. Damals war es ein offizieller Gang unter dem „Geläut“ der Glocken, wobei die Schöffen voranschritten. Das Kontrollieren der Gemarkungssteine hat damals die Dorfgemeinschaft in feierlicher Form vollzogen.

Restaurants[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ober-Ramstadt gibt es mehrere Restaurants, auch aus dem Ausland wie etwa türkisch, griechisch u. v. a. m. Eines der ältesten Gasthäuser in Ober-Ramstadt war die Wirtschaft Zur Sonne, Darmstädter Straße 70a (Ecke Sonngasse). Johann Peter Stromberger * 1660 in Groß-Zimmern; † 1711 in Ober-Ramstadt war dort Bierbrauer und Gastwirt.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein für Heimatgeschichte e. V. Ober-Ramstadt betreibt seit 1964 das „Museum Ober-Ramstadt“ im alten Rathaus, das von Georg Christoph Lichtenbergs Vater im Jahr 1732 erbaut wurde.

In Rohrbach gibt es in der alten Schule das „Waldensermuseum“, ein von der EU gefördertes LEADER-Projekt.

Kunst- und Kulturausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Atelier Freifarbe
  • Atelier und Künstlergemeinschaft Helgertsmühle
  • Restaurant und Galerie „Die Goldene Nudel“
  • Gasthof „Darmstädter Hof“ mit Kunstscheune „rive gauche“
  • Atelier „ImFluss“ in der Regenbogenmühle[249]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Weltmeister 2004 sowie mehrfacher Europameister im Rollkunstlauf hat die TGS 1900 Ober-Ramstadt e. V. internationale Bedeutung. Weiterhin wird hier Judo betrieben.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus

  • Das alte Rathaus wurde 1732, an der Stelle eines abgetragenen Vorgängerbaus aus dem Jahre 1580/1621, errichtet und diente in dieser Funktion bis 1929. Das Gebäude von 1732 ist nach den Plänen und unter der Aufsicht von Pfarrer Johann Conrad Lichtenberg, dem Vater von Georg Christoph Lichtenberg, vom Maurermeister Johann Franz Blattner erbaut worden.[250][251][252] Die Gemeinde lieh sich für den Neubau von Frau Maria Catharina Wiemer, aus der Eberstädter Wiesenmühle, 1000 Gulden.[253] Auch Pfarrer J. C. Lichtenberg beteiligte sich mit 253 Gulden an der Finanzierung des Gebäudes. Das Wachhäuschen war 1812 als Unterbringung für die Feuereimer gebaut worden. Als 1859 eine Feuerspritze angeschafft wurde, ist das Spritzenhaus unterhalb des Rathauses angebaut worden.[254]

Neues Rathaus

  • Das neue Rathaus steht auf dem Platz eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens, in dem sich auch die Gaststätte „Zur Goldenen Traube“ befand.[255] Die Gemeinde hat das alte Gebäude 1919 von Peter Rodenhäuser XIV. käuflich erworben, 1928 abtragen lassen und 1929 darauf das neue Rathaus errichtet.[256]

Hammermühle

Die Hammermühle in Ober-Ramstadt
Petri-Villa in Ober-Ramstadt
  • An die örtliche Wirtschaftsgeschichte sowie die Inbetriebnahme des ersten Eisenhammers 1688/89 erinnert die Anlage der ehemaligen Hammermühle in der Innenstadt.[166][196][257] Die Hammermühle war eine von insgesamt zehn Mühlen im frühen 17. Jahrhundert in Ober-Ramstadt. Auf einer schmalen Insel zwischen Hammerbach und Modau stand die ehemalige Loh- und Ölmühle, die 1629 erstmals urkundlich erwähnt wurde.[258][259] Für die Lohe, zum Gerben des Leders, wurde Eichenrinde gemahlen. Öl wurde meist aus Leinsamen oder Raps hergestellt. Im Jahre 1708 wurde im Auftrag von Landgraf Ernst Ludwig das Anwesen zum Bau einer Hammerschmiede für die Eisenverarbeitung angekauft.[260] Eisenerzbau und -verarbeitung fand bereits im 16. Jahrhundert in und um Ober-Ramstadt statt. Ab 1720 hatte die Hammermühle das Monopol zur Lieferung für die Obergrafschaft Katzenelnbogen inne, 1817 wurde der Hammer mangels Roheisen wegen Unrentabilität aufgegeben.[261][262][263] Die Hammerhofreite bestand aus einem Hammerhaus mit dem vom Mühlrad angetriebenen Blasebalg und Hammer, dem Wohnhaus des Hammerschmieds und einer Kohlenscheuer. Das zur Hammermühle gehörende „Herrschaftliche Wohnhaus“ mit Nebengebäuden stand gegenüber an der Ecke Darmstädter Straße 48 / Schafgrabengasse (heute Kfz-Zulassungsstelle).[196] Nach 1817 kaufte Johann Michael Breitwieser den Mühlplatz, riss die Gebäude bis auf das Kellergeschoss ab und erbaute eine Getreidemahlmühle mit Wohnhaus, Scheune und Stallungen. Später kam eine Hanfreibe hinzu, zum Aufspleißen der Hanfstängel für die Gewebeherstellung. 1839 war Johann Michael Breitwieser bereits gestorben und seine Witwe stellte den Neubau noch fertig. Ihr Wappen ist noch heute am Mühlgraben zu sehen: ein Mühlstein mit gekreuzten Hämmern und der Initiale MBW = Michael Breitwieser Witwe. Nach 1945 wurde der Mühlen- und landwirtschaftliche Betrieb zu Gunsten eines Betriebs zur Herstellung von Handschuhen aufgegeben. Nach dem Ankauf durch die Stadt Ober-Ramstadt wurde 1979 der Auftrag zur Herstellung eines Bürgerzentrums vergeben und in die Verantwortung des Verein für Heimatgeschichte gelegt, die Einweihung erfolgte im Mai 1984.[256]

Weitere Mühlen[264]

Name der Mühle Erste Nennung Anmerkungen
Neue Schloßmühle 1839 heute einziger Mühlenbetrieb in Südhessen
Helgertsmühle 1696 Helgen = die Heiligen
Obere Eichelmannsmühle 1629 auch Hannmichelsmühle/Pulvermühle[265][266][267][268]
Untere Eichelmannsmühle 1450 auch Schneider Mühle, mit Hammermühlenwehr
Ehemalige Göpel-Ölmühle 1863 Anwesen Wink, Antrieb: Dampfmaschine
Hammermühle 1629 mit Wasserrad und Mühlengetriebe
Rauhmühle 1398 auch Schwanzers-Mühle, Bero-Mühle = Bensch-Raumühle[268][269][270][271]
Müller & Sohn, Hirse- und Haferschalmühlen, Nährmittelfabrik 1944 Antrieb: E-Motor[272]
Hohe Rain Mühle 1403 auch Eis Mühle[273][268][274]
Waldmühle 1600 [275]
Obere Schachenmühle 1553 auch Schleifmühle[276]
Mittlere Schachenmühle 1303 auch Heilebertsmühle/Burger Mühle[268]
Untere Schachenmühle 1629 auch Bender-Mühle, durch Teilung der Mittleren Schachenmühle entstanden

Petri Villa

  • Die etwa 1850 erbaute und denkmalgeschützte Petri-Villa trägt den Namen ihres letzten Besitzers. Hier lebte zeitweise der Botaniker und Arzt Friedrich Alefeld. Die Villa wird seit dem Jahr 2000 als städtische Begegnungsstätte genutzt und bietet vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation, Information, Bildung, Geselligkeit, Freizeitgestaltung, Beratung und Unterstützung besonders für ältere Menschen und Frauen.[277]

Hochwasserrückhaltebecken

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An die Petri-Villa schließt sich der fast einen halben Hektar große Petri-Park an.

In der Nähe liegt der Hammergarten, in dem sich seit Mai 2008 ein Boulodrome befindet. Bei gutem, warmem Wetter ist dies ein beliebter Treffpunkt für Boulespieler.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige ehemalige und heutige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. F. Heim Söhne, Schildpattwarenfabrik, gegr. 1862. Georg Friedrich Heim Junior gründete die erste Fabrik in Ober-Ramstadt, Ernst-Ludwig-Straße 1 u. 3. Nach 1908 wurde das Zweigwerk in der Bahnhofstraße 14 errichtet. In der Nacht vom 26. auf den 27. September 1911 brach in der Firma ein Brand aus.[278] Im Jahre 1912, als der Betrieb sein 50-jähriges Jubiläum zu einer Zeit der Blüte des Werkes feierte, waren 185 Personen beschäftigt.[279] Die Betriebskrankenkasse der Firma wurde am 1. Juli 1938 aufgelöst und ging in die AOK über. Das Produktsortiment umfasst heute Löffel, Salatbestecke, Zangen, Eieruhren, Tabletts, Messerbänkchen usw. Die Familie Huse führt das Unternehmen heute bereits in der 5. und 6. Generation.[256]
  • Größter Arbeitgeber vor Ort sind die 1895 hier gegründeten Deutschen Amphibolin-Werke (DAW) mit rund 5.600 Beschäftigten weltweit, davon rund 1.400 am Standort Ober-Ramstadt. DAW ist der viertgrößte Farbenhersteller in Deutschland und Europas größter Baufarbenhersteller. Bekannte Marken und Produkte von DAW sind vor allem Caparol und Alpina. Die in Ober-Ramstadt produzierte Dispersionsfarbe Alpinaweiß, ist nach Betriebsangaben Europas meistverkaufte Innenfarbe und in Deutschland die bekannteste Dispersionsfarbe überhaupt.[280] Das Werk prägt die Stadt bis heute und verhalf ihr zum Beinamen „Stadt der Farben“.[281]
Hauptartikel: Deutsche Amphibolin-Werke
  • 1898 wurde die Odenwälder Hartstein-Industrie gegründet, die ihren Sitz in Ober-Ramstadt hatte; 1904 wurde der Sitz nach Darmstadt verlegt.[282]
  • Die Küchenmöbelfabrik Schröbel war einst deutschlandweit bekannt. In den besten Produktionszeiten größter Arbeitgeber in Ober-Ramstadt mit bis zu 500 Mitarbeitern. Ludwig Schröbel baute 1901 die Schreinerei in der Bahnhofstraße auf. Nach der Weltwirtschaftskrise erreichte die Produktion den Höhepunkt mit 30.000 Küchen pro Jahr. Am 14. Januar 1937 zerstörte ein Großfeuer die Möbelfabrik Schröbel.[283] Die Firma unterhielt 1939 einen eigenen Spielmannszug.[284] Anfang der 1970er Jahre konnte die Küchenmöbelfabrik nicht mehr mit dem Zeitgeist mithalten und die Produktion lief aus.[285][256]
  • Die Bosch-Tochter Bosch Rexroth stellt Druckventile, Steuerungselemente und Zwischenbleche für Industriehydraulik her.[286]
  • Während des Kalten Krieges wurden in einem Werk unter der Regie der MIP Mainz Industries Panzerwerke Reifen und Panzerketten für die US-Armee runderneuert. Die Fabrik (Tire-Depot) auf dem so genannten MIAG-Gelände war die größte ihrer Art in Europa und bestand bis zum Abzug der US-amerikanischen Truppen aus der Bundesrepublik 1993. Zuvor wurde auf dem Gelände (Gewann: „Im Ochsenbruch“) Munition von der „Deutschen Munitionsfabrik Max Walbinger“ für den Ersten Weltkrieg hergestellt. Am 30. Oktober 1926 gründete Hans Gustav Röhr zusammen mit Hugo Greffenius, mit Geldern der Unternehmerfamilie Stinnes und dem Frankfurter Bankhaus Otto Hirsch & Co., die Röhr Auto AG. Hierfür übernahm man die Produktionsstätten der früheren Falcon Automobilwerke.[256][287][288] Während des Zweiten Weltkriegs wurden unter Regie der namensgebenden MIAG Elektrofahrzeuge, Kräne und Gabelstapler gefertigt.[289][290] Seit etwa 2007 betreibt die Stadt den Teilabriss des MIAG-Geländes. Es entstehen zahlreiche neue Wohnhäuser, ein unterirdisches Regenüberlaufbecken sowie soziale und Freizeiteinrichtungen, welche die Lebensqualität vor Ort verbessern sollen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ober-Ramstadt liegt an der B 426 und der Landesstraße L 3104 und ist durch die Odenwaldbahn an Darmstadt, Frankfurt am Main sowie Erbach und Eberbach angebunden.

Die Buslinien O, K 56 und 678 (nur Spätverkehr) verbinden Ober-Ramstadt mit Darmstadt, Modautal, sowie Fischbachtal und Roßdorf. Die Stadtbuslinien OR1 und OR2 sind in der Stadt Ober-Ramstadt stündlich ebenso unterwegs, wie das kommunale Ruftaxi „midKom“.

Die Ortsdurchfahrt wurde in den Jahren 2006 bis 2008 erheblichen Umbaumaßnahmen unterzogen, die zur Verkehrsberuhigung beitragen sollen. In weiteren Baumaßnahmen soll unter anderem ein drittes Parkhaus in der Nähe des Rathauses entstehen. Bereits jetzt existiert jeweils ein Parkhaus im „Zentrum am Rathaus“ und im „Zentrum am alten Markt“.

Eine Ortsumgehung führt im Süden an Ober-Ramstadt vorbei. Seit einiger Zeit gibt es Planungen, die eine zweite Umgehung im Osten der Stadt zum Ziel haben. Begründet wird diese Umgehung mit der Ausweisung von größeren Gebieten für den Wohnungsbau im sogenannten „MIAG-Gelände“ und von „Eiche-Ost-Ost“ bis 2015. Um diese Trasse zu verhindern wurde eine Bürgerinitiative gegründet, da diese befürchtet, dass Verkehr aus dem Umland angezogen werden könnte.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ober-Ramstadt ansässig sind folgende Medien:

  • Die Odenwälder Nachrichten (seit 1899) ist eine unabhängige Lokalzeitung, in der auch die „Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Ober-Ramstadt“ mitgeteilt werden, sie erscheint freitags.
  • Der Kurier. Das kostenlose Anzeigenblatt erscheint freitags.
  • Die Internet-Zeitung Owwer-Ramschd.de gibt es seit Ende 2009.

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind neben einer ärztlichen Notdienstzentrale in der Hammermühle (schloss am 21. Dezember 2012, seit Dezember 2015 ist dort wieder die DRK-Sozialstation eingerichtet) mit Feiertags- und Wochenendbereitschaft Mediziner folgender Fachrichtungen in Ober-Ramstadt ansässig:

Weiterhin sind folgende Gesundheitsberufe vor Ort vertreten:

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AWO-Kindergarten „Pusteblume“
  • Evangelische Kindertagesstätten „Eiche“ und „Pfarrgarten“ in der Kernstadt sowie in den Stadtteilen Modau, Rohrbach und Wembach
  • Kindertagesstätte „Nina und Phillipp Ackermann“
  • drei Krabbelgruppen sowie ein Tagesmütter-Vermittlungsbüro

Die Ober-Ramstädter Kleinkinderschule (Kindergarten) wurde 1886, in der Amtszeit von Pfarrer Johann Georg von Wachter, gegründet und befand sich im Anwesen Schulstraße 6, dem ehemaligen zweiten (1779) Schulgebäude, das im Jahre 1906 von der evangelischen Kirchengemeinde erworben wurde.[129] Der AWO-Kindergarten befand sich früher auf einem Grundstück zwischen der Georg-Sachse-Straße und dem Fröbelweg.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ober-Ramstädter Schule wurde im Jahre 1581 durch den Vater der hessischen Volksschule, den Superintendenten Johannes Angelus ins Leben gerufen.[8] Die Geschichte der Ober-Ramstädter Schule ist im Aufsatz von Konrektor Franz Hahn ausführlich dargestellt.[84][291]

Sporteinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ballsporthalle Dieselstraße
  • Sportgelände In der Aue, 1926 von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins und des Arbeiter-Sportverein „Vorwärts“ errichtet[292]
  • Großsporthalle Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule
  • Schulsport- und Trainingsanlage der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule
  • Turnhalle der Hans-Gustav-Röhr-Schule[293]
  • Turnhalle der Eiche-Schule
  • Sporthalle des TV 1877 e. V.
  • Sportgelände Modau
  • Sportgelände Rohrbach
  • Sportgeeignete Mehrzweckhallen in Modau, Rohrbach und Wembach-Hahn

Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Polizeistation Ober-Ramstadt wurde am 6. Dezember 1874 errichtet und ist mit zwei Gendarmen des „Großherzoglich Hessischen Gendarmeriekorps“ besetzt worden. Sie wurde ein paar Jahre später geschlossen und ist am 1. April 1905 erneut wieder eingerichtet worden.[294] Vor 1874 waren zur Leistung des Sicherheitswache-Dienstes alle Ortsbürger vom vollendeten 26. bis zum vollendeten 48. Lebensjahr verpflichtet.[295][296] Die Polizei befand sich zuerst im alten Rathaus und die staatlichen Gendarmen wurden durch kommunale Nachtschutzleute unterstützt. Im Jahre 1923 wurde das Gendarmerie Haus in der Baustraße Nr. 90 errichtet.[297] Die nach dem Krieg 1945 aufgestellte Gemeindepolizei bestand bis 1965 und hatte einen Dienstraum im neuen Rathaus zur Verfügung. Die Stärke betrug am 1. Januar 1962 sechs Polizeibeamte.[298] Nach deren Verstaatlichung 1965 erfolgte der Umzug 1967 in das Gebäude der früheren Knabenschule (1840 errichtet, später Kochschule), Darmstädter Straße Nr. 60. Im Jahr 1971 bezogen Feuerwehr, Polizei und DRK das neu errichtete Gebäude in der Brückengasse Nr. 2. Die Dienststelle gehört heute zum Polizeipräsidium Südhessen.

Brand- und Katastrophenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe in Ober-Ramstadt wird seit 1899 durch eine Freiwillige Feuerwehr in der Kernstadt sowie durch drei kleinere Freiwillige Feuerwehren in den Stadtteilen Modau, Rohrbach und Wembach-Hahn sichergestellt.[299] Im Stadtteil Wembach-Hahn ist seit 1984 ein Ortsverband des Technischen Hilfswerk angesiedelt.

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger und Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Owwer-Rämschter Stecher[302]
  • Johann Conrad Lichtenberg (1689–1751), Pfarrer in Neunkirchen und Ober-Ramstadt (1729–1745), ab 1745 Erster Stadtprediger in Darmstadt und ab 1749 Superintendent.
  • Ludwig Christian Lichtenberg (1738–1812), deutscher Physiker und Herausgeber.
  • Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799), deutscher Schriftsteller, Experimentalphysiker und Philosoph.
  • Friedrich Alefeld (1820–1872) war ein deutscher Arzt und Botaniker und lebte bis zu seinem Tode in Ober-Ramstadt.
  • Johann Georg von Wachter (1822–1904), Pfarrer, unter ihm wurde 1886 die Kleinkinderschule gegründet.[303]
  • August Fritz (1843–1895), Tier- und Landschaftsmaler. Begleitete häufig Großherzog Ludwig IV. als Maler auf dessen Jagdreisen. In Ober-Ramstadt geboren.
  • Friedrich Karl von Wachter (1847–1926), Generalmajor in Berlin, Darmstadt und Mainz, in Ober-Ramstadt geboren.
  • Daniel Bonin (1861–1933), Gymnasialprofessor und Historiker (Waldenserforscher), Ehrenbürger (1899) der Waldensergemeinde Rohrbach, geboren in Rohrbach.
  • Willy Hof (1880–1956), Industrieller, Verkehrsplaner, Mitgründer und erster Geschäftsführer des Vereins HaFraBa, gilt als einer der Väter der deutschen Autobahnen. Er lebte bis zu seinem Tode in Ober-Ramstadt.[304]
  • Georg Wink (1894–1967), 1945–1963 Landrat im Landkreis Darmstadt. Er förderte die Gründung des Schuldorfs Bergstraße und lebte bis zu seinem Tode in Ober-Ramstadt.
  • Hans Gustav Röhr (1895–1937), einer der fortschrittlichsten deutschen Automobilkonstrukteure, gründete in Ober-Ramstadt die Röhr Auto AG.
  • Ludwig Breitwieser (1900–1965), Grafiker und Lehrer, Gründungsmitglied der expressionistischen Vereinigung „Die Dachstube“. In Ober-Ramstadt geboren.
  • Werner Deparade (* 1901 in Magdeburg), Ehrenbürger (1965) von Ober-Ramstadt.
  • Karl Schlechta (1904–1985), war ein deutsch-österreichischer Nietzsche-Forscher und Herausgeber (sog. „Schlechta-Ausgabe“ der Werke Nietzsches).
  • Julius Bendorf (* 1915 in Ober-Ramstadt; † 2016 in USA), Überlebender des Holocaust, Ehrenbürger (2011) von Ober-Ramstadt.[305]
  • Georges Royer, Bürgermeister der Schwesterstadt Saint-André-les-Vergers, Ehrenbürger (1975) von Ober-Ramstadt.
  • Alex Berton, Bürgermeister der Schwesterstadt Pragelato, Ehrenbürger (1976) von Ober-Ramstadt.
  • Franz Würtenberger, Kreisbrandinspektor, Ehrenbürger (1979) von Ober-Ramstadt.
  • Luigi Poggi, Bürgermeister der Schwesterstadt Cogoleto, Ehrenbürger (1979) von Ober-Ramstadt.
  • Giacorno Grattarola, Bürgermeister der Schwesterstadt Cogoleto, Ehrenbürger (1989) von Ober-Ramstadt.
  • Arnulf Zitelmann (* 1929), deutscher Schriftsteller, lebt und arbeitet ebenfalls in Ober-Ramstadt.
  • Werner Bickelhaupt (* 1939), deutscher Fußballtrainer (unter anderem Nationalmannschaft von Thailand).
  • Gerhard Kleppinger (* 1958), ist deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Profifußballer.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bergwerk „Zur Gnade Gottes“, Hessisches Intelligenzblatt 1774, Fol. 217. In: Odenwälder Nachrichten 27. Juli 1907.
  • Helfrich Bernhard Wenck: Bergbau am Haselberg. In: Hessische Landesgeschichte, 1783, S. 155.
  • Georg Wilhelm Justin Wagner: Der Schloßberg bei Nieder-Modau. In: Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde, S. 401–405, Darmstadt 1835.
  • Georg Wilhelm Justin Wagner: Wüstungen im Großherzogtum Hessen (1862), Hofbuchhandlung G. Jonghaus, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, H 118/2, Archiv für Hess. Geschichte. Weißthümer v. Grimm. Statistik v. Wagner 1827. In: Odenwälder Nachrichten 27. Juli 1907.
  • Pfarrer Georg v. Wachter erzählt aus seinem Leben (1897). In: „Glaube und Heimat“, Juni 1935.
  • Chronik von Ober-Ramstadt. In: „Odenwälder Nachrichten“ 13. Juli 1907.
  • Bergassessor Sommer: Der Bergbau des Landgrafen Georg I. von Hessen bei Oberramstadt im Odenwalde. In: Der Erz-Bergbau, Ausgabe Dezember 1908 (Bibliothek des Ruhrgebiets Bochum, Signatur 8 b 73.4 1908).
  • Pfarrer Albert Junker: Chronik von Ober-Ramstadt. In: Festbuch des Gesangverein Germania (1910) – Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, O 4802/42.
  • Denkschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Schildpattwarenfabrik G. F. Heim Söhne, Ober-Ramstadt 1912.
  • Wilhelm Ludwig Friedrich: Die beabsichtigte Erhebung Ober-Ramstadts zur Stadt im Jahre 1310, Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1913, V. Band, Nr. 12.
  • Wilhelm Ludwig Friedrich: Zur Geschichte der Zent Ober-Ramstadt, Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1915, V. Band, die Jahrgänge 1911–1915 umfassend.
  • Karl Esselborn: Ortsgeschichtliches aus der Umgebung von Darmstadt, I. Ober-Ramstadt, In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1918, VI. Band, Nr. 9, S. 208–219.
  • G. Windhaus u. E. Anthes: Führer durch den Odenwald und die Bergstraße, Verlag Ludwig Ravenstein, Frankfurt/M. 1922, S. 96.
  • Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, 1930, S. 20, 30, 33, 43, 60, 130.
  • Hessisches Ortsnamensbuch, 1937, S. 534–536.
  • Otfried Praetorius: Zwölftausend Einwohner der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt um 1640. Hessische familiengeschichtliche Vereinigung, Darmstadt, Band 6, 1940.
  • Aus der Geschichte unseres Dorfes. In: Glaube u. Heimat, März 1949.
  • Peter Georg Lantelme: Die Geschichte der Waldensergemeinden Rohrbach, Wembach und Hahn. Jacob Helene, Pfungstadt 1950.
  • Carl Horst Hoferichter: Ober-Ramstadt – das Tor zum Odenwald, 1954.
  • Adolf Müller: Vom heimischen Gerichtswesen im Mittelalter. In: Neutsch im Odenwald, aus seiner Geschichte, S. 29–36, 1956.
  • Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486, Band I–IV. Selbstverlag der Historischen Kommission für Nassau, Wiesbaden 1953/57.
  • Friedrich Mössinger: Bergwerke und Eisenhämmer im Odenwald. Verlag der „Südhessischen Post“, Heppenheim, 1957.
  • Carl Horst Hoferichter: Ober-Ramstadts Familien und Einwohner 1408–1708. In: Glaube und Heimat, Mai, Juni, Juli, August 1957.
  • Carl Horst Hoferichter: Vom heutigen Sagenschatz einer Odenwaldgemeinde (Ober-Ramstadt), In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1958, Heft 2, S. 49–57, Heft 3, S. 83–89.
  • 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, Festbuch zum Jubiläum der Stadt Ober-Ramstadt 1960.
  • Carl Horst Hoferichter: Geschichte einer Ober-Ramstädter Mühle. Die Rauhmühle (1398) In: Festbuch 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, S. 164–157.
  • Hartmut Lischewski: Zur Geschichte von Stadt und Kirche Ober-Ramstadt im frühen und späten Mittelalter. 1969.
  • Carl Horst Hoferichter: Ober-Ramstadts ältere Einwohnerschaft im Querschnitt. In: 50 Jahre Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung Darmstadt 1921–1971, Festschrift, S. 115–143, 1971.
  • Heinz Reitz: Ober-Ramstadt/Rohrbach im Luftbild. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1974, Heft 2, S. 53.
  • Heinz Bormuth: Geschichte und Zusammenbruch der Modauer Kasse. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1977, Heft 2, S. 52.
  • Diethard Köhler: Traditionelles Heiratsverhalten in der Waldenserkolonie Rohrbach, Wembach, Hahn. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1977, Heft 2, S. 64.
  • Diethard Köhler: Die Familien von Rohrbach, Wembach und Hahn im Odenwald, Eigenverlag, 1977–1978.
  • Diethard Köhler: Bevölkerung und Bevölkerungszuwachs im Kirchspiel Oberramstadt 1650 bis 1700, 1980.
  • Brigitte Köhler: Die Waldenserprivilegien des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt, In: Archiv f. hess. Geschichte u. Altertumskd. N.F. 38/1980, S. 181–234.
  • Waldemar Renz: Wege der Freundschaft – Von und nach Ober-Ramstadt, 1981.
  • Brigitte Köhler: Der Pfarrer von Modau und die ihm zehntpflichtigen Rohrbacher. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1981, Heft 1.
  • Brigitte Köhler: Die drei welschen Dörfer im Odenwald, In: Jahrbuch für den Kreis Darmstadt-Dieburg 1981 und 1982.
  • Brigitte Köhler: Die Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn im 18. Jahrhundert, 1983.
  • Otto Weber: Ober-Ramstadt vormals. Alte Photos. Ober-Ramstadt 1983, ISBN 3-921646-68-5.
  • Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt: Die Hammermühle, 1984.
  • Diethard Köhler: Deutsche Familien in Rohrbach, Wembach, Hahn 1700–1800, Selbstverlag 1985.
  • Brigitte Köhler: Die Verschwisterung Pragelato und Rohrbach-Wembach-Hahn, 1985.
  • Arthur Funk: Zur Geschichte des Schloßbergs bei Nieder Modau Verein für Heimatgeschichte, Ober-Ramstadt 1985.
  • Diethard Köhler: Modauer Familien 1635–1750, Kirchengemeinde Nieder-Modau. Im Auftrag des Vereins für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt, 1987.
  • Gertrud Großkopf: Die Südgrenze des Wildbanns Dreieich und die Wildhube zu Nieder-Klingen. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1987, Heft 2.
  • Gerd Steffens: Bilder aus jüngster Vergangenheit – Ober-Ramstadt im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit, Verein für Heimatgeschichte 1988.
  • Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt: Ober-Ramstadt und seine Juden, 1988.
  • Arthur Funk: Heimat in alten Fotografien: Ober-Modau. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1988, Heft 3, S. 114.
  • Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober-Ramstadt – Lichtenberg von 1659 bis 1695. Schriften der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung e. V. Darmstadt 1991.
  • Ober-Ramstadt im Jahre 1742 Ackerbürgerdorf in abseitiger Lage. In: „Darmstädter Echo“, 11. Juli 1992.
  • Gerhard Markert: Die Kirche in Ober-Ramstadt, Festschrift zum 275. Jahrestag der Einweihung der Ober-Ramstädter Kirche, 1993.
  • Brigitte Köhler, Daniel Bonin – Waldenserforscher, hrsg. vom Verein f. Heimatgeschichte Ober-Ramstadt 1996.
  • Brigitte Köhler: Deutsche als „Fremde“ unter französischen Waldensern in Wembach, In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 55, 1997, S. 181–234.
  • Brigitte Köhler: Dreihundert Jahre Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn, Herkunft und Geschichte ihrer Bewohner Verein für Heimatgeschichte, Ober-Ramstadt 1999, ISBN 3-9805727-1-4.
  • Berthold Matthäus: Feldbahnen der Odenwälder Hartstein-Industrie. Hrsg.: Verein für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt 2000.
  • Brigitte Köhler: Haus- und Herkunftsnamen in der Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn, In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2002, Heft 1, S. 34.
  • Pfarrgemeinderat Liebfrauen Ober-Ramstadt: 50 Jahre Liebfrauenkirche in Ober-Ramstadt 1954–2004.
  • Brigitte Köhler: Die Pfannenmühle in Wembach. In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2009, Heft 2, S. 73.
  • Brigitte Köhler: Auswanderung nach Amerika um 1830. Von der Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn nach Pennsylvanien. In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2009, Heft 4, S. 148–152.
  • Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt. Ober-Ramstadt 2010, ISBN 978-3-9813356-0-6.
  • Brigitte Köhler: Bibliographie von Brigitte Köhler – Diethard Köhler und Die Geschichte eines alten Hauses, im Auftrag des Vereins für Heimatgeschichte e. V. Ober-Ramstadt, 2010.
  • Brigitte Köhler: Zur Herkunft der Waldenser von Rohrbach, Wembach und Hahn. In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2011, Heft 1, S. 22.
  • Thomas Steinmetz: Der Südwestzipfel des Wildbanns Dreieich im Odenwald – Ein Beitrag zur Geschichte des oberen Modautals und der Burg Nieder-Modau, In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Heft 2, S. 43–62.
  • Marie Baum u. Luca Tritsch: Eine kurze Stadt- und Industriegeschichte von Ober-Ramstadt. In: Hausarbeit des Leistungskurses Geschichte der Georg-Christoph-Lichtenbergschule in Ober-Ramstadt im Jahr 2015.
  • Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg: Handwerk, Technik, Industrie in Ober-Ramstadt. In: Zeitreisen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2015.
  • Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg: Die Kunststoffstraße im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 2015, www.kunststoffstrasse.de.
  • Horst Matthes: Ober-Modau nach 1945. Ober-Ramstadt 2015, ISBN 978-3-9812976-9-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ober-Ramstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Thomas Steinmetz: Der Namensstamm Ram- findet sich nicht selten bei Orten mit Bergbautradition (mehrere Ramsau im Alpenraum, Ramsbeck im Hochsauerland, vermutlich auch Ramsen in der Pfalz). All diese Ortsnamen sind vermutlich vom lateinischen Wort Aeramen abzuleiten, das Erz, Kupfer und Bronze bedeuten kann. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Nr. 2, S. 55.
  3. Ramstadt könnte „Erzstätte“ bedeuten. In: Darmstädter Echo vom 9. Januar 2016 und Woher kommt der Name Ober-Ramstadt? In: Südhessen Woche vom 17. Februar 2016.
  4. Der Fluss Modau („Muotdaha“) wird im Lorscher Codex das erste Mal im Jahre 804 urkundlich erwähnt (Urkunde 216).
  5. Homepage Stadt Ober-Ramstadt (Memento vom 6. September 2012 im Webarchiv archive.is)
  6. Werner Jorns: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte des nördlichen Odenwaldes, In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1956, Heft 1, S. 25–28, Heft 2, S. 59–61.
  7. Wertvolle Funde bei Ober-Ramstadt – vor 3700 Jahren – Hügelgräber. In: Darmstädter Echo, 20. Juli und 19. August 1965.
  8. a b c d e f g h Hartmut Lischewski: Zur Geschichte von Stadt und Kirche Ober-Ramstadt im frühen und späten Mittelalter. 1969.
  9. Ankek, C.: Stein- und eisenzeitliche Funde aus einem Grabhügel „An der Ludwigseiche“ bei Ober-Ramstadt. In: Fundberichte aus Hessen, Nr. 9/10, 1969/70, S. 69–76.
  10. Dr. D. Vorlauf: Abschlussbericht über die archäologische Untersuchung vom 2. Juni – 22. Juli 1997 und vom 29. Juni – 17. Juli 1998. Wissenschaftliche Baugrund-Archäologie e. V. (Marburg).
  11. Trasse der Umgehungsstraße ist Fundgrube für Archäologen. In: Darmstädter Echo, 20. Juni 1997, 11. Juli 1997, 7. Juli 1998, 9. März 1999, Lokalanzeiger, 4. Juli 1997.
  12. Ein römisches Brandgrab entdeckt; Odenwälder Nachrichten, 13. Juni 1959.
  13. Robert H. Schmidt: Die villa rustica Lichtenbergstraße/Am Schwimmbad in Ober-Ramstadt …und ein zugehöriges Brandgrab von der Heyerstraße… In: Ober-Ramstädter Hefte, 13, Ober-Ramstadt 1985.
  14. Verein für Heimatgeschichte e. V. Ober-Ramstadt. Villa Rustica. In: Jahresbericht 1967, S. 41.
  15. Verein für Heimatgeschichte, Jahresbericht 1968, 1970.
  16. Die villae rusticae Ober der Pfingstweide. In: Ober-Ramstädter Hefte, 2, Ober-Ramstadt 1971 und Grundriss des 1967/68 untersuchten Hauptgebäudes der Villa rustica, Ober der Pfingstweide: In: Chronik Nieder-Ramstadt, 1988, S. 48.
  17. Georg Wilhelm Justin Wagner: Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen, S. 75.
  18. a b c Karl Dehnert: Chronik Nieder-Ramstadt mit Trautheim. 1988.
  19. Evangelische Kirche Ober-Ramstadt. In: Jahresbericht 1969 des Vereins für Heimatgeschichte, S. 38.
  20. Gärten der Erinnerung. In: Faltblatt, Evangelisches Dekanat „Vorderer Odenwald“, 2015.
  21. Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte, 1783, S. 26.
  22. Johann Konrad Dahl: Die Grenzen des alten Oberrheingaues. In: Historisch-topographische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, S. 14–15, Darmstadt 1812.
  23. Friedrich Carl von Buri: Behauptete Vorrechte derer Alten königlichen Bann-Forste, oder Ausführung derer dem königlichen Forst- und Wildbann zu der Drey-Eich anklebenden Oberherrlich- und Gerechtigkeiten … nebst einem Beweiß- und Urkundenbuch, S. 17. Büdingen 1742.
  24. Dr. phil. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, Selbstverlag der Stadt Darmstadt, S. 20. Darmstadt 1930.
  25. Thomas Steinmetz: Der Südwestzipfel des Wildbanns Dreieich im Odenwald – ein Beitrag zur Geschichte des oberen Modautales und der Burg Nieder-Modau. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Nr. 2, S. 46–47
  26. Karl E. Demandt: Teilung der Grafschaft Katzenelnbogen um 1260. In: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 139, um 1260.
  27. Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Band 1: 1060–1418, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XI, 1953, Nr. 505
  28. Die im Jahre 1430 gefertigte Abschrift der lateinischen Urkunde ist dem Marburger Kopialbuch von Katzenelnbogen entnommen (Katzenelnbogener Kopiar 383). Im Marburger Staatsarchiv ist weder eine Originalausfertigung (das Siegel fehlte nach der Bemerkung des Kopisten schon damals) noch eine weitere Abschrift dieser Urkunde vorhanden.
  29. Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Band 1: 1060–1418, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XI, 1953. Heinrich von Ramstadt, Nr. 74, Jahr 1222; Peter von Ramstadt, Nr. 134, Mainz 2. September 1259 und 154 12. Juli 1265; Johann von Ramstadt, Nr. 170, Assenheim 6. Januar 1269; Johann von Ramstadt, Nr. 335, 23. Juli 1292.
  30. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 475 und 6307, 24. Juli 1306.
  31. Nach der Sitte der Zeit sollten bei Entstehung einer Stadt die Rechte einer bisherigen Stadt zum Muster genommen werden. Nun ist aus dem Jahre 1297 eine amtliche Aufzeichnung der Freiheiten und Gerechtsame Frankfurts a. M. vorhanden, womit Ober-Ramstadt bedacht werden sollte.
  32. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 672, zwischen 23. Juli und 1. September 1326.
  33. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 4798, 5. Juli 1453.
  34. Notariatsinstrument des Notars Nikolaus Feltmann aus Arheilgen über das Weistum der Bergschöffen: Die Amtleute des Landgrafen Wilhelm III. zu Darmstadt, Lichtenberg, Gernsheim u. a. lassen auf dem Dorf bei der Kirche unter der Linde Herrlichkeit und Obrigkeit des Landgrafen in der Zent Ober-Ramstadt weisen im Beisein aller Zentleute im gehegten Zentgericht durch die Bergschöffen. In: Regesten der Landgrafen von Hessen. Regest-Nr. 8587, 25. Oktober 1492.
  35. Festlegung der Quoten, mit denen die dem Landgericht Ober-Ramstadt angehörenden Dorfschaften Zentschöffen zur Zent zu senden haben (um 1496). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt E 9 Nr. 801.
  36. Oberamtmann Gottfried von Cleen läßt die Bergschöffen und alle Centleute zu Ober-Ramstadt heischen (befehlen). In: Regesten der Landgrafen von Hessen. Regest-Nr. 8693. Jahr: 1496.
  37. Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte, 1783, S. 82.
  38. Pfarrer von Wachter: Die in der Chronik erwähnte Gerichtslinde stand auf dem Berg nördlich der jetzigen Kirche hinter dem Schulhausgarten, wo früher eine Centscheune stand. In: Die Kirche in Ober-Ramstadt. 1993, S. 9.
  39. Dr. phil. Adolf Müller: Vom heimischen Gerichtswesen im Mittelalter. In: Neutsch im Odenwald. 1956, S. 29–36, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, O 4559.
  40. Zentgericht Ober-Ramstadt, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt C 4 Nr. 197/1 (1492).
  41. Festschrift 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, S. 30.
  42. Heinz Bormuth: Die Odenwälder Zentgerichte. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2004, Heft 4, S. 127.
  43. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6144/3, 6144/7 aus dem Jahre 1472, Nr. 6207/4 aus dem Jahre 1456.
  44. Karl E.Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6094/6 aus dem Jahre 1451.
  45. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6278 aus dem Jahre 1465.
  46. Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, B 3 Nr. 157.
  47. Karl Esselborn: Ortsgeschichtliches aus der Umgebung von Darmstadt – 1. Ober-Ramstadt. In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen. 1918, Bd. VI., S. 216.
  48. Wie Ober-Ramstadt zur Stadt wurde In: Darmstädter Echo. 6. Februar 2010.
  49. Dr. phil. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, Selbstverlag der Stadt Darmstadt, S. 30. Darmstadt 1930.
  50. Festschrift 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, S. 29.
  51. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: B 3, Nr. 36.
  52. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 586, 1. April 1318, Nr. 587, 1. April 1318 und 592, 26. August 1318.
  53. Erdbeben am 18. Oktober 1356, siehe Obergrafschaft Katzenelnbogen
  54. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 1777, 22. Mai 1384.
  55. Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe. StA Wü, MIB 10 fol. 223 v (02) und 224. Folgende Dörfer, Gerichte und Hörige wurden verpfändet: Auerbach, Einhausen, Biebesheim, Pfungstadt, Griesheim, Büttelborn, Dornheim, Trebur, Gerau, Worfelden, Schneppenhausen, Arheilgen, Roßdorf, Gundernhausen, Ramstadt, Frankenhausen, Ober-Beerbach, Ueberau. Weiterhin Teile von: Groß-Bieberau, Niedern- und Obernhausen, Nonrod, Meßbach und Dudenhofen. Ausgenommen waren die Burgen in diesem Gebiet.
  56. Karl E. Demandt: Ehevertrag zwischen Graf Johann IV. v. K. (von der jüngeren) und Gräfin Anna v. K. (von der älteren Linie) zum Zwecke der Wiedervereinigung der seit etwa 1260 geteilten Grafschaft Katzenelnbogen. In: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 1733, 2. Februar 1383 und Nr.1774, 26. März 1384.
  57. Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, B 3 Nr. 157
  58. Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, B 3 Nr. 452
  59. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 4971, 21. Juni 1457.
  60. Helfrich Bernhard Wenck: Cent Ober-Ramstadt. In: Hessische Landesgeschichte, L 1, 1783.
  61. Thomas Steinmetz: Karte der Zent Ober-Ramstadt. In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Heft 2, S. 49. Zur Zent gehörten die Orte: Allertshofen, Asbach, Bierbach, Billings, Brandau, Dilshofen, Ernsthofen, Frankenhausen, Groß-Bieberau, Gundernhausen, Hahn, Herchenrode, Hippelsbach, Hottenbach, Hoxhohl, Illbach, Klein-Bieberau, Lichtenberg, Lützelbach, Meßbach, Neunkirchen, Neutsch, Nieder-Modau, Niedernhausen, Nonrod, Ober-Modau, Obernhausen, Ober-Ramstadt, Reinheim, Rodau, Rohrbach, Roßdorf, Steinau, Ueberau, Webern, Wembach, Wersau.
  62. Dr. phil. Adolf Müller: Vom heimischen Gerichtswesen im Mittelalter. In: Neutsch im Odenwald. 1956, S. 30
  63. Entwurf eines im Auftrag des Landgrafen Ernst Ludwig v. Hessen-Darmstadt gefundenen Zentweistums für die Zent Ober-Ramstadt, erstellt auf der Grundlage des auf dem Landgericht zu Ober-Ramstadt am 22. September 1496 gefundenen Zentweistums (wie Nr. 795). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt E 9 Nr. 796.
  64. Zentweistum Ober-Ramstadt von 1496. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt F 29 Nr. 1131.
  65. Wilhelm Ludwig Friedrich: Zur Geschichte der Zent Ober-Ramstadt. In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen. Fünfter Band, die Jahrgänge 1911 bis 1915 umfassend, S. 233; Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Best. E 12 Nr. 347/15; C 1 A Nr. 8, Zentweistümer von 1492, 1496 und 1547.
  66. Ulrich Kirschnick: Die Bevölkerung der Zent Ober-Ramstadt – Lichtenberg von 1659 bis 1695. In: Schriften der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung e. V., Nr. 8, Darmstadt 1991.
  67. Dietz, Carl Joseph, * 29. März 1772 in Wertheim; † 7. Oktober 1845 in Darmstadt, 1798 Marschkommandant, Zentgraf in Ober-Ramstadt, 1811 Justizamtmann in Reinheim, 1821 Landrat in Reinheim, 1831 i.R.
  68. Lehnsherren Kalb von Reinheim, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 G Nr. 84/1 (1430–1570)
  69. Rudolf Kunz: Geburtsbrief für Hans Werner Kalb von Reinheim (1544). In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1969, Nr. 3, S. 95
  70. Rudolf Kunz: Verzeichnis der Lehnsgüter des Philipp Kalb von Reinheim (1565). In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1973, Nr. 2, S. 63–66
  71. Mosbach von Lindenfels: Belehnung mit dem Hof zu Ober-Ramstadt (1423–) 1702–1718. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt G 31 D, 8/3.
  72. Lehnsherren Groschlag zu Dieburg, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14, G Nr. 2/1 (1490).
  73. Lehnsherren von Bibra, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 G Nr. 2/1 (1491). Regesten der Landgrafen von Hessen, Nr. 8087, vom 30. September 1491.
  74. Lehnsherren von Wallbrunn, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 12 Nr. 356/2 (1549). 1662 empfängt Johann Konrad von Wallbrunn zu Ernsthofen „3 höfe zu Ober-Rambstatt“. In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, V. Band, 1913, S.196.
  75. Lehnsherren Werberg von Lindenfels, Marb. Kopialb. v. Katzenelnb., 15. Jhd., fol. 108r. In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, V. Band, 1913, S.196.
  76. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 4767, Ende des Jahres 1452.
  77. Übertragung der Belastung mehrerer zum Waisenhof in der Gemarkung Ober-Ramstadt eingetauschter Grundstücke auf einen dagegen vertauschten Acker. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 A Nr. 215/5, 28. Mai 1806.
  78. Fritz Gevert: Ein Brief des Superintendenten Friedrich Andreas Panzerbieter an Johann Konrad Lichtenberg. In: Glaube und Heimat, März 1936.
  79. Vom freiadligen Gut über das Elisenbad bis zum Saalbau Suppes. In: Odenwälder Nachrichten. 13. Februar 2014.
  80. Übertragung der Verwaltung der Obergrafschaft an Heinrich III. von Hessen, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Urkunde Nr. 5607, 17. Dezember 1470.
  81. Regesten der Landgrafen von Hessen, Nr. 6513, vom 29. September 1490.
  82. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Best. E 8 A Nr. 1/18: Schriftwechsel von Kanzler und Räten zu Darmstadt mit Landgraf Georg I. v. Hessen-Darmstadt über den Durchzug einiger tausend Reiter, die Pfalzgraf Johann Kasimir (Pfalz-Simmern) für den Prinzen Heinrich v. Condé geworben hatte, durch die Obergrafschaft (Marschweg: Reinheim, Dieburg, Roßdorf, Ober-Ramstadt, Nieder-Ramstadt, Eberstadt, Pfungstadt, Gernsheim) und Vorbereitung desselben. Laufzeit 1575 Oktober-Dezember.
  83. Staatsarchiv Darmstadt: Wiederaufrichtung der Schule, 1585. Best. [E 6] Nr. 6/6. D. Wilhelm Diehl: In: Hessen-darmstädtisches Pfarrer- und Schulmeister-Buch, S. 63.
  84. a b Die Ober-Ramstädter Schule. In: Glaube und Heimat, September / Oktober 1938.
  85. Fritz Gevert: Ober-Ramstadt im dreißigjährigen Krieg. In: Odenwälder Nachrichten. Oktober–Dezember 1933 und Januar–April 1934.
  86. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6144/3 u. 7, Jahr 1472.
  87. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6207/4, Jahr 1456.
  88. Georg Wilhelm Justin Wagner: Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen. S. 73.
  89. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: A 1 Ober-Ramstadt, 1621-01-06, 07-11 / 1623-09-26 (A 14). A 14 Nr. 1244. Darmstädter Tagblatt vom 8. August 1930.
  90. a b Zeitleihe der Hofgüter zu Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Bestand E 14 A Nr. 135/10.
  91. Waldtausch zwischen der Gemeinde und Landgraf Ludwig V. im sogenannten „Spieß“, 1621. Stadtarchiv: AS: XV/5.
  92. Tauschangebot der Gemeinde Ober-Ramstadt an den Landgrafen über das Gelände am Wildzaun gegen landesherrliche Höfe. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 A Nr. 37/1.
  93. Vom Dippelshof. In: Glaube und Heimat, Januar 1937.
  94. a b Ober-Traisaer Gemarkung: Vergleich zwischen der Gemeinde Nieder-Traisa, der Landgrafschaft und der Gemeinde Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, A 1, 218/1, 28. September 1730.
  95. Mansfelder Schadenslisten, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 8 A, Nr, 31/1, Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, S. 60.
  96. Die Schlacht von Nördlingen und ihre Folgen (1634–1635). In: 1250 Jahre Groß-Umstadt. S. 110.
  97. Kriegsschäden im Amt Lichtenberg durch kaiserliche Truppen 1640–1642. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 8 A, 166/7.
  98. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, S. 73
  99. Johann Buch, Zentgraf in Ober-Ramstadt, verheiratet 5. Dezember 1637 mit Susanna, Witwe (?) des Johann Heinrich Dickhaut. Verheiratet zum II. Mal 26. Februar 1640 mit Magdalena, Tochter des fürstlichen Bereiters (und Reitlehrer) Mattäus Lang zu Darmstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Best. R 21 C 1 Nr. NACHWEIS
  100. Einquartierung und Brandschatzung der französischen Truppen in der Obergrafschaft Katzenelnbogen, April 1647. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt E 8 A Nr. 251/1.
  101. Fritz Gevert: Aus dem Leben des Kirchenältesten und Kastenmeisters Johann Franz Ackermann. In: Glaube und Heimat, Juni 1937.
  102. Fritz Gevert: Glaube und Heimat, Sept. 1937
  103. Dr. phil. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, Selbstverlag der Stadt Darmstadt, S. 90. Darmstadt 1930.
  104. a b c d Fritz Gevert: Kleiner Streifzug durch das Ober-Ramstädter Kirchensaalbuch. In: Glaube und Heimat, Februar 1936.
  105. Fritz Gevert: Aus dem Leben des Kirchenältesten und Kastenmeisters Johann Franz Ackermann. In: Glaube und Heimat. Mai–November 1937.
  106. a b Christmann Mang erwarb 1569 einen „wingarth bei S. Wendeln“ und 1586 einen „wingarten am Grewenberge gelegen (…).“ Fritz Gevert: Ober-Ramstädter Kriegskameraden um 1570. In: Glaube und Heimat, März 1938.
  107. D. Ernst Wagner: Auswanderung aus Hessen, 1938, S. 14; Festschrift 25 Jahre Donausiedlung Darmstadt, 1974, S. 21; Erzwungene Wege, Auswanderung aus Ober-Ramstadt, In: Odenwälder Nachrichten, 30. Januar 2014.
  108. a b Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohner. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 8 A Nr. 352/4.
  109. 1812 Hessische Heimkehrer aus dem Rußlandfeldzug. In: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e. V., Newsletter Dezember 2015.
  110. Kriegskostenrechnung Herbst 1805 – Juli 1806, sowie 1813–1815. Stadtarchiv: AS: VIII/8.
  111. Das Eiche, hergeleitet vom Mhd. Eichehe d.i. Ort, wo Eichen stehen.
  112. Die Schreibweise Eiche ist so auch in der Großherzogliche Hessische Generalstabskarte, aufgenommen 1823–1840, kartographische Bearbeitung 1832–1850, eingetragen.
  113. Donnerstags den 14. dieses und die folgenden Tage, jedesmal Vormittags um 10 Uhr, sollen im Oberramstädter Gemeindswald Eichhö ohngefahr 385 Klftr. tannenes Scheid- und Prügelholz nebst 43000 tannene Wellen und 5 Stämme Bau-Eichen unter den im Termin zu eröffnenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Reinheim am 1. April 1814. Großherzogl. Oberamt daselbst. In: Beilage zur Großherzoglich Hessischen Zeitung Nr. 42, 7. April 1814. S. 370.
  114. Fritz Gevert: Ober-Ramstadt im Jahre 1806. In: Odenwälder Nachrichten. November–Dezember 1929 und Januar 1930.
  115. Fritz Gevert: Ober-Ramstadt in den Jahren 1813–1815. In: Odenwälder Nachrichten. Januar–Februar 1930.
  116. Fritz Gevert: Die Bebauung des Schießberges. In: Odenwälder Nachrichten. November 1930.
  117. Dr. phil. Adolf Müller: Neue Zeiten – Neue Plagen. In: Neutsch im Odenwald. 1956, S. 76
  118. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Auswanderer-Nachweis R 21 B
  119. Bau einer Provinzialstraße von Roßdorf über Ober-Ramstadt nach Gadernheim 1839–1840. Stadtarchiv: AS: XXV/2.
  120. Bau der Provinzialstraße von Ober-Ramstadt nach Hahn, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Best. G 31 M Nr. 87/4
  121. Franz Beckmann und Heinz Reitz: Die Post in Starkenburg im Jahre 1866. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1990, Nr. 4, S. 158.
  122. Odenwälder Bote, Groß-Umstadt, Nr. 69 vom August 1884
  123. Fritz Gevert: Vom Eisenbahnbau in Ober-Ramstadt. In: Glaube und Heimat, September-November 1935.
  124. Erwin Netscher: Der Bau der Odenwald-Eisenbahn. In: Odenwälder Nachrichten 25. März 1939.
  125. Die deutschen Eisenbahnstrecken in ihrer Entwicklung 1835–1935. Berlin 1935 = Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken. ND Mainz 1984, S. 82f (Nr. 55).
  126. Karl-Heinz Schanz: Die Hessische Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft und der Bau der Odenwaldbahn. In: Beilage Nr. 14, Odenwälder Nachrichten, Juni 2000.
  127. Georg von Wachter, Glaube und Heimat, Juli 1935; Odenwälder Nachrichten, 30. Mai 1953
  128. Vertrag mit dem Alice-Frauenverein über die Krankenpflege in Ober-Ramstadt 1898–1905, Stadtarchiv: AS: XVI/2.
  129. a b Krankenschwesternstation und Kleinkinderschule. In: Glaube und Heimat. Januar 1938.
  130. „Odenwälder Neueste Nachrichten“, Nr. 1, 1. Jahrg., vom Samstag, den 23. September 1899: Beilage zu 100 Jahre Odenwälder Nachrichten, 17. September 1999.
  131. a b Ober-Ramstadts Wasserversorgung. In: Odenwälder Nachrichten, 5. u. 8. November 1938.
  132. Harald Höflein: Dem Strom des Fortschritts folgen … – Der Bau des kommunalen Elektrizitätswerks in Ober-Ramstadt 1907.
  133. Verlegung von Fernsprechkabel. In: Odenwälder Nachrichten vom 7. März 1908.
  134. Erdbeben in Süddeutschland. In: Odenwälder Nachrichten vom 18. November 1911.
  135. In der Gemeinderatssitzung am 9. September 1912 wurde beschlossen, dass Hausnummern beschafft werden sollen, und zwar auf Kosten der Hauseigentümer. In: Odenwälder Nachrichten vom 12. September 1912.
  136. Fritz Gevert: Die Kriegstoten unserer Gemeinde 1914–1918. In: Beilage zu „Glaube und Heimat“, 13. März 1938.
  137. Dr. Peter Engels: 100 Jahre HEAG. Chronik 1912–2012, Darmstadt 2012.
  138. Gesuch der israelitischen Gemeinde um Erbauung eines Hintergebäudes an die Synagoge. Intus: Pläne. 1885. Stadtarchiv AS: XIII/3.
  139. „Kürzlich wurden nächtlicher Weise sämtliche Fenster an der hiesigen Synagoge demoliert. Um den Täter zu ermitteln, wurden 20 Mark Belohnung ausgesetzt.“ In: Odenwälder Nachrichten, 29. April 1911.
  140. Die Schreibweise Eiche ist so auch in der Großherzogliche Hessische Generalstabskarte, aufgenommen 1823–1840, kartographische Bearbeitung 1832–1850, eingetragen.
  141. 10 Jahre Eiche-Siedlung. In: Odenwälder Nachrichten, 17. Februar 1962
  142. Forstamt Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, G 38 Ober-Ramstadt.
  143. Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen, HStAD B 3 Nr. 36
  144. Dr. phil. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, S. 33.
  145. Amt Lichtenberg, In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, fünfter Band, 1911 bis 1915, S. 232
  146. Dr. phil. Adolf Müller: Aus Darmstadts Vergangenheit, S. 32.
  147. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6095/13, 1451–1452.
  148. Beschreibung und Statistik des Amtes Lichtenberg aus dem Jahre 1629, In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1965/3 S. 71. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, P 1, Nr. 1319: Alte Karten und Pläne – Oberamt Lichtenberg, Datum: 1750
  149. a b c Ober-Ramstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 1. September 2012.
  150. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt vom 26. Juni 1974 In: GVBl.I 1974/22
  151. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 237.
  152. Thomas Steinmetz: Der Namensstamm Ram- findet sich nicht selten bei Orten mit Bergbautradition (mehrere Ramsau im Alpenraum, Ramsbeck im Hochsauerland, vermutlich auch Ramsen in der Pfalz). All diese Ortsnamen sind vermutlich vom lateinischen Wort Aeramen abzuleiten, das Erz, Kupfer und Bronze bedeuten kann. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Nr. 2, S. 55
  153. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 597, 10. Januar 1319.
  154. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6076, im Jahr 1325.
  155. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 1774, 26. März 1384.
  156. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 1777, 22. Mai 1384.
  157. Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe. StA Wü, MIB 10 fol. 223 v (02) und 224.
  158. Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft), HStAD B 3, Nr. 157
  159. Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1913, V. Band, Nr. 12, S.196.
  160. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, B 17, Nr. 39.
  161. Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abt. 121, Nr. U 1502 Dez. 6.
  162. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 8 A, Nr. 251/1, 21. April 1647
  163. Helfrich Bernhard Wenck: „Ein Hubenregister des Amts Lichtenberg vom J. 1440 gibt in Nieder-Modau, einem Dorf, das jezo gegen 50 Mann stark ist, ungefähr 35 Landsiedel oder Hubleute namentlich an, und nach eben diesem Verhältnis in Ober-Ramstadt gegen 70, in Brandau über 20, in Neutsch 10, und doch werden nicht gerade alle Bauern ohne Ausnahm Landsiedelleihen gehabt haben.“ In: Hessische Landesgeschichte, 1783, S. 172
  164. Einwohnerzahl 1630: In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1965/3, S. 79
  165. Pfarrer Konrad Kalenberg: „Verzeichniß aller lebendigen Seelen, so ich in Anfang meines Ministerii in der ganzen Pfarr Oberrambst gefunden“ (1650) In: Glaube und Heimat, Juni–Oktober 1934.
  166. a b Erwin Netscher: Ober-Ramstadt zur Zeit des Eisenwerks und der Hammermühle. In: Glaube und Heimat, Evangelisches Gemeindeblatt Ober-Ramstadt, März 1939.
  167. Fritz Gevert: Die drei Einwohnerverzeichnisse unseres Kirchenbuches. In: Glaube und Heimat, Oktober 1934.
  168. Fritz Gevert: Aus dem Leben des Kirchenältesten und Kastenmeisters Johann Franz Ackermann. In: Glaube und Heimat, Mai 1937.
  169. Diethard Köhler: Bevölkerung und Bevölkerungszuwachs im Kirchspiel Ober-Ramstadt 1650 bis 1700, Ober-Ramstadt 1980.
  170. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 298 und 6207.
  171. Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte. 1783, S. 31.
  172. Georg Wilhelm Justin Wagner: Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen. S. 74.
  173. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 298, 2743 und 3452.
  174. Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte. 1783, S. 31.
  175. Richwin von den Erlen. In: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Verlag Wilhelm Beyerle, Wiesbaden 1842, S. 611.
  176. Hellgarthen Mühle, siehe Bericht „Johann Balzer Ernst -Anno 1678-“. In: Odenwälder Nachrichten. 1. November 1930.
  177. Rudolf Kunz: „Helgen, Helgenhaus“. In: Wörterbuch für südhessische Heimat- und Familienforscher. Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1995.
  178. Helfrich Bernhard Wenck: St. Wendelskapelle. In: Hessische Landesgeschichte. 1783, S. 141–142.
  179. Johann Konrad Dahl: Historisch-topographische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch. S. 36, Darmstadt 1812.
  180. Georg Wilhelm Justin Wagner: St. Wendelskapelle. In: Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen. S. 75–77, Hofbuchhandlung G. Jonghaus, Darmstadt 1862.
  181. Karl Esselborn: Ortsgeschichtliches aus der Umgebung von Darmstadt, I. Ober-Ramstadt, In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1918. VI. Band, Nr. 9, S. 212.
  182. Fritz Gevert: Wie die Bewohner unserer Gemarkung Christen wurden. In: Glaube und Heimat. August 1931.
  183. Dieslhoffen. In: Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6095/13, August 1451–1452.
  184. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 6096/26 aus dem Jahre 1454.
  185. Grundrisse der Höfe der sog. Kleinschmidt'schen Vasallen in Dilshofen, Hofgut (zu Ober-Ramstadt) mit den angrenzenden Orten Ober-Ramstadt und Georgenhausen, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, P 11 in E 14 E Nr. 34/1 f 45.
  186. Austausch von Gelände in der Gemarkung Ober-Ramstadt mit der Familie des Oberfinanzrates Kleinschmidt (1855, 1868–1873), Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, G 31 M Nr. 90/3. Karl Dehnert: Der Weiler Dilshofen – Grenzgang 1982. Zeilhard mit Dilshofen 1831. In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, Dezember 1998, S. 166; Heinrich Tischner: Die Geschichte von Dilshofen; Grenzgang 2014 – Vom Geißenwald nach Dilshofen. In: Odenwälder Nachrichten. 11., 18. und 25. September 2014.
  187. Helfrich Bernhard Wenck: Hessische Landesgeschichte. 1783, S. 155.
  188. Gingelbach. In: Karte vom Grossherzogthume Hessen. Aufgenommen vom Großherzoglich Hessischen Generalquartiermeisterstab (das Jahr ist nicht bekannt).
  189. Odenwälder Nachrichten vom 7. März und 4. April 1908.
  190. Bergassessor Sommer: Der Bergbau des Landgrafen Georg I. von Hessen bei Oberramstadt im Odenwalde. In: Der Erz-Bergbau. Zentralblatt für den gesamten Erzbergbau, Dezember 1908, S. 508–519 u. 536–545. Bibliothek des Ruhrgebiets Bochum, Signatur 8 b 73.4 1908.
  191. Wiederaufnahme des Bergbaus und der Schmelzhütte zu Ober-Ramstadt 1579–1599. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt E 14 A Nr. 120/1.
  192. Betrieb des Bergwerks zu Ober-Ramstadt 1577–1599. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 A Nr. 120/2.
  193. Dr. med. Joachim Strupp. 1598 wurde er mit dem Bergwerk zu Ober-Ramstadt und einer Hofreite am Markt zu Darmstadt samt Burgfreiheit belehnt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt Best. E 12 Nr. 299/53.
  194. Probebohrungen am Silberberg, siehe Bericht: „Wo liegt der Breite Stein?“ In: Odenwälder Nachrichten, 2. April 1938.
  195. Erwin Netscher: Ober-Ramstadt zur Zeit des Eisenwerks und der Hammermühle. In: Glaube und Heimat, Evangelisches Gemeindeblatt Ober-Ramstadt, März 1939.
  196. a b c Friedrich Mößinger: Bergwerke und Eisenhämmer im Odenwald, Verlag der „Südhessischen Post“, Heppenheim, 1957.
  197. Carl Horst Hoferichter: Kurze Ortsgeschichte von Ober-Ramstadt. In: Festbuch zum Jubiläum der Stadt Ober-Ramstadt 1960, S. 34, Ober-Ramstadt, 1960.
  198. Zum Erzbergbau in Ober-Ramstadt. In: Das Museum Ober-Ramstadt informiert. Beilage der Odenwälder Nachrichten, Nr. 1, Mai 1998.
  199. Karl-Heinz Schanz: Chronik vom Bergbau in Ober-Ramstadt. In: Das Museum Ober-Ramstadt informiert. Beilage der Odenwälder Nachrichten, Nr. 6, November 1998, S. 23.
  200. Karl-Heinz Schanz: Der Annaberger Bergknappschafts-Altar. In: Das Museum Ober-Ramstadt informiert. Beilage der Odenwälder Nachrichten, Nr. 7, Dezember 1998, S. 26.
  201. Plan des Schmelz-Ackers in der Gemarkung Ober-Ramstadt, 1790. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, P 1, 1515.
  202. G.W.J. Wagner: Der Schloßberg bei Niedermodau. In: Archiv für hessische Geschichte. Nr. 1, 1835, S. 401 ff.
  203. Walter Möller: Die Zerstörung der Burg Modau. In: Der Odenwald. Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1955, Heft 2, S. 51.
  204. Hans H. Weber: Der Schloßberg zwischen Ober-Ramstadt und Nieder-Modau. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1961, Heft 4, S. 121.
  205. Rudolf Knappe: Burg Nieder-Modau. In: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 1995, S. 527.
  206. Thomas Steinmetz: Kleinburgen und Burgstelle im Odenwald: Die Burg Nieder-Modau. In: Odenwald-Heimat , 56 (1981) 1, S. 2–3 und 2, S. 5–6
  207. Die Reichsministerialen von Dornberg (vor 1160 jene von Hagen-Münzenberg) sind (…) bis zu ihrem Aussterben als maßgebliche Herrschaftsträger im oberen Modautal sowie als wahrscheinlichste Erbauer und Besitzer der Burg bei Nieder-Modau zu vermuten. Thomas Steinmetz: Der Südwestzipfel des Wildbanns Dreieich im Odenwald – ein Beitrag zur Geschichte des oberen Modautales und der Burg Nieder-Modau. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2014, Nr. 2, S. 59
  208. Brigitte Köhler: Emigrierten die Waldenser nur aus Glaubensgründen? In: Der Odenwald Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 1994, Heft 1, S. 36.
  209. Brigitte Köhler: Französische Flurnamen in Südhessen, In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2013, Heft 1, S. 17.
  210. Christian Borck / Brigitte Köhler: Die Rohrbacher Kirchturmuhr von 1751. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2000, Heft 3, S.116.
  211. Brigitte Köhler: Auswanderung nach Amerika um 1830 von der Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn nach Pennsylvanien, In: „Der Odenwald“, Zeitschrift des Breuberg-Bundes, 2009, Heft 4, S. 148.
  212. Erster feldmäßige Kartoffelanbau in Bayern. historisches-franken.de, abgerufen am 27. Mai 2007.
  213. 13 Gemeinden des Kreises Dieburg wurden dem Kreis Darmstadt überwiesen. In: Odenwälder Nachrichten vom 3. November 1938.
  214. Verordnung vom 25. Januar 1717: Für die ganz ruinierte Kirche in Ober-Ramstadt wird eine weitere zu der bereits 1715 erlaubten Kollekte gestattet. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 3 A in 9/51.
  215. Bauarbeiten an Kirche und Pfarrhaus zu Ober-Ramstadt (1651, 1717, 1746–1779). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 5 C, 1208.
  216. Joseph Schlippe: Louis Remy de la Fosse und seine Bauten, In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, fünfter Band, 1915, S. 296.
  217. Fritz Gevert: Unser Gotteshaus. In: Glaube und Heimat. Juni–September 1936.
  218. H. Balz, Dekan: Aus der Geschichte der evangelischen Gemeinde Ober-Ramstadt. In: Festschrift 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt. S. 36–53.
  219. Gerhard Markert: Die Kirche in Ober-Ramstadt. In: Festschrift zum 275. Jahrestag der Einweihung der Ober-Ramstädter Kirche.
  220. Die evangelische Kirche in Ober-Ramstadt – Auf historischem Grund und Boden. In: Lokalanzeiger. 18. April 1997.
  221. Gärten der Erinnerung. In: Faltblatt, Evangelisches Dekanat „Vorderer Odenwald“, 2015.
  222. Fritz Gevert: Aus der Frühzeit unserer evangelischen Gemeinde. In: Glaube und Heimat. Oktober, November 1931, Januar–April 1932.
  223. Philipp Wetzel, Pfarrer: Die katholische Pfarrgemeinde in Ober-Ramstadt. In: Festschrift 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, S. 77.
  224. Werner Hahn: Festschrift – 100-jähriges Jubiläum des SPD-Ortsvereins Ober-Ramstadt 1901 bis 2001.
  225. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  226. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  227. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  228. Karl Pfersdorf, pensionierter Oberschultheiß, gest. 19. September 1855, Quelle: Regierungsblatt 1855, Beilage 35, S. 392
  229. Fritz Gevert: Ober-Ramstädter Amtspersonen. In: Odenwälder Nachrichten. November-Dezember 1930.
  230. Bürgermeister Wilhelm Heim ist der Vater von Georg Friedrich Heim + 1900, dem Gründer der Firma G. F. Heim Söhne Ober-Ramstadt.
  231. Breitwieser, Johann Balthasar, II, *16.02.1815 +13.02.1892, Bürgermeister 1859–1879, Eltern: Breitwieser, Michael, Müllermeister und Leutnant der Landwehr und Breitwieser, Susanna. Verh. I.: Ramge, Margarethe, + Ober-Ramstadt 1857, verh. II. 21. Februar 1859 : Hofmann, Eva Elisabeth, * Ober-Ramstadt 24. August 1834.
  232. Bürgermeisterwahl, 14. August 1886. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt).
  233. Der Ober-Ramstädter Arbeiterbildungsverein wurde im Oktober 1863 gegründet: „Durch die Thätigkeit unseres Mitbürgers Georg Schulz III. wurde dahier ein Arbeiterbildungsverein gegründet, der bereits über 60 Mitglieder zählt.“ In: Anzeige-Blatt für die Kreise Dieburg und Neustadt, Nr. 89, Freitag, 6. November 1863.
  234. Georg Schulz (*1827 +1892) war seit 1864 Mitglied im Gemeinderat, von 1886–1892 Bürgermeister in Ober-Ramstadt und Wirt des Lokals „Zum Ochsen“, das Stammlokal des Arbeiterbildungsvereins.
  235. Bürgermeister Georg Fritsch geht aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand. In: Odenwälder Nachrichten vom 16. September 1911.
  236. Bürgermeisterwahl am 14. Oktober 1911. Kandidiert hatten: Adam Rückert III., F. W. Göbel, W. Neuroth und Konrad Bauer. Bei der Stichwahl am 28. Oktober erhielt Adam Rückert III. 492 und F. W. Göbel 291 Stimmen. In: Odenwälder Nachrichten vom 30. Oktober 1911.
  237. Odenwälder Nachrichten, 11. April 1933 und 6. März 1934: Ortsgruppenleiter Anton Jörgeling kommissarischer Bürgermeister von Ober-Ramstadt.
  238. Feierliche Amtseinführung des hauptamtl. Bürgermeisters Jörgeling. In: Odenwälder Nachrichten 30. März und 15. April 1939.
  239. Amtliche Mitteilungen der Gemeinde Ober-Ramstadt, Nr.1, 30. Juni 1945,: Jakob Braband, kommissarischer Bürgermeister
  240. Wappen von Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, R 6 C 214/1-2.
  241. Pfarrer Albert Junker: „Tatsächlich muss Ober-Ramstadt, dessen Wappen ein Eichenzweig mit Früchten bildet, in früherer Zeit ein nicht unbedeutender Ort gewesen sein.“ In: Chronik von Ober-Ramstadt – Festbuch des Gesangverein Germania Ober-Ramstadt, S. 4, Ober-Ramstadt 1910.
  242. Ober-Ramstadt – eine Chronik zur Geschichte der Stadt. Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt (Hrsg.), 2010, S. 192.
  243. Ober-Ramstadt – 700 Jahre Stadtrechte
  244. Odenwälder Nachrichten. 7. Januar 2010, S. 4.
  245. Gemeindeväter kehrten aus Italien zurück: In: Odenwälder Nachrichten, 13. Juni 1959, 8. Juli 1961.
  246. Die Abteilung Gemischter Chor beendete ihre Übungsstunden und tritt nicht mehr auf. In: Odenwälder Nachrichten, 25. September 2015.
  247. 25 Jahre Stadtorchester Ober-Ramstadt 1983–2008, Jubiläumsbroschüre
  248. Chronik der Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt e. V., Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, O 4802-40/-42/-44/-56/-57/-58/-60/-61/-62/-63 und H 2 Darmstadt Nr. 7960
  249. Website Atelier ImFluss, aufgerufen am 24. Januar 2011
  250. Fritz Gevert: Rathausbau 1732. In: Odenwälder Nachrichten, 24. Dezember 1930.
  251. Das alte Rathaus. In: Beilage Nr. 1 der Odenwälder Nachrichten, Mai 1998.
  252. Maurermeister Johann Franz Blattner *1683 +1767 aus Tirol, verheiratet am 23. Januar 1714 mit Barbara Orth *1695 +1769 aus Ober-Ramstadt.
  253. Maria Catharina, Tochter von Peter Hoffmann, Müller auf der Ober-Ramstädter Raumühle. Sie heiratete nach 1720 in II. Ehe: Johannes Wiemer von der Wiesenmühle in Eberstadt. In: Die Familie Breitwieser, Glaube und Heimat, August 1938.
  254. Bau des Spritzenhauses 1859. Stadtarchiv: AS: XXVII/2 c.
  255. Gasthaus „Zur Goldenen Traube“. In: Odenwälder Nachrichten. 24. März 2011.
  256. a b c d e Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg: Handwerk, Technik, Industrie in Ober-Ramstadt. In: Zeitreisen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2015.
  257. Die Hammermühle. In: Lokalanzeiger, 24. Januar 1997.
  258. Karte der Hammermühle und der angrenzenden Grundstücke zwischen dem Darmstädter- und Nieder-Ramstädter Weg zu Ober-Ramstadt, 1750. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, P 1, 1513.
  259. Karte und Ansichten der Hammermühle und der angrenzenden Hofreiten zwischen dem Darmstädter- und Nieder-Ramstädter Weg zu Ober-Ramstadt, 1790. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, P 1, 1514.
  260. Lieferung von Alteisen aus der Brennerei zu Eberstadt an die Eisenhütte zu Ober-Ramstadt (1698–1699), Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 14 A, 119/11.
  261. Ausmessung und Absteinung der landesherrlichen Hammermühle zu Ober-Ramstadt, 1746–1790. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: E 14 A Nr. 1205.
  262. Verordnung betreffend den Eisen-Verlag in der Obergrafschaft Katzenelnbogen und Herrschaft Eppstein (Niedergang der Eisenschmelze wegen Erz- und Holzmangels in Ober-Ramstadt, nur der Eisenhammer wird noch betrieben, Erlaubnis zur Einführung von Formeisen von Usingen, Wittgenstein und Siegen, dazu wird in Darmstadt ein Eisenlager eröffnet, welches nur Samstags geöffnet ist und vom Hüttenverwalter von Ober-Ramstadt betreut wird), Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Best. R 1 A Nr. 8/80, 20. März 1720.
  263. Vererbpachtung und Betrieb des Eisenhammers zu Ober-Ramstadt, (1779–1787). Hessisches Staatsarchich Darmstadt, E 14 A, 122/8.
  264. Das Mühltal im Odenwald – Die Mühlen
  265. Entstehung der Eichelmannsmühle in der Gemarkung Ober-Ramstadt, Änderung in eine Mahl- und Pulvermühle sowie Umwandlung der Pulver- in eine Mahlmühle (1554–1709). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 10, 1694.
  266. Erbleihe (1677–1791) der Alten Eichelmanns- oder Pulvermühle in der Gemarkung Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 10 Nr. 1693.
  267. Erbleihe der Alten Eichelmanns- oder Pulvermühle in der Gemarkung Ober-Ramstadt (1677–1791). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt E 10 Nr. 187/5.
  268. a b c d Dr. Wilhelm Ludwig Friedrich: Das Mühlenwesen im Modautal bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. In: Quartalblätter des Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen, 1918, S. 203.
  269. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 2134, 13. August 1398, Nr. 2787, 22. August 1415 und Nr. 4206, 24. Februar 1445.
  270. Erbleihe der Rauenmühle bei Ober-Ramstadt (1554–1746). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 10, 1696.
  271. Carl Horst Hoferichter: Geschichte einer Ober-Ramstädter Mühle. In: Festbuch 650 Jahre Ober-Ramstadt, S. 144–157.
  272. Müller & Sohn: Hirse- und Hafermühlen vor 1944–1961. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt H 14 Nr. R 106.
  273. Erbleihe der Hohen-Rain-Mühle in der Gemarkung Ober-Ramstadt (1664–1709, 1763–1779). Staatsarchiv Darmstadt E 10 Nr. 187/7.
  274. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 2311, 7. Februar 1403.
  275. Eisenwerk „Waldmühle“, Inhaber: Gebrüder Barth. - Sitz: Ober-Ramstadt (1908–1923). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Darmstadt, R 1317.
  276. Erbleihe (1713–1761) der Schleif- oder Oberen Schachenmühle in der Gemarkung Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, E 10 Nr. 1689.
  277. Petri-Villa; abgerufen am 27. Februar 2010
  278. Der Brand der Heim’schen Kammfabrik. In: Odenwälder Nachrichten vom 28. September 1911.
  279. 50-jähriges Jubiläum der Firma Heim. In: Odenwälder Nachrichten vom 4. und 9. Mai 1912.
  280. daw.de: Karriere daw.de abgerufen am 26. November 2014
  281. 100 Jahre Deutsche Amphibolin-Werke. In: Odenwälder Nachrichten. 12. Mai 1995.
  282. Die Odenwälder Hartstein-Industrie feiert ihr 40jähriges Jubiläum. In: Odenwälder Nachrichten, 28. Juni 1938.
  283. Großfeuer Fa. Schröbel. In: Odenwälder Nachrichten, 16. Januar 1937.
  284. Spielmannszug der Firma Schröbel am Tag der nationalen Arbeit. In: Odenwälder Nachrichten, 29. April 1939.
  285. Zum 80. Geburtstag des Fabrikanten Georg Schröbel. In: Odenwälder Nachrichten 27. Mai 1961.
  286. Historische Wirtschaftsentwicklung. Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt, 23. August 2011, abgerufen am 23. August 2011.
  287. Röhr-Werk: Der Ober-Ramstädter Wirtschaftsprozess gegen Arthur Delfosse und Dr. Heinrichs. In: Odenwälder Nachrichten vom 15., 17., 19., 22., 24. Juni und 6., 10., 15., 17., 29. Juli 1937.
  288. Röhr-Auto AG, Ober-Ramstadt (1921–1956). - Sitz: Ober-Ramstadt. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt G 28 Darmstadt, R 476/1-4.
  289. Verlegung der MIAG von Ober-Ramstadt nach Braunschweig (1952). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, H 2 Darmstadt, 4593.
  290. Ober-Ramstadts Automobilgeschichte. Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt, 23. August 2011, abgerufen am 23. August 2011.
  291. Franz Hahn, Konrektor: Vom Werden unserer Schulen. In: Festschrift 650 Jahre Stadt Ober-Ramstadt, S. 54–76. Nachtrag: Im Jahre 1869 befand sich die Knabenschule in der Darmstädter Straße 60 und die (Kaplanei)Mädchenschule in der Kirchstraße 1.
  292. Die offizielle Einweihung des Sportgeländes In der Aue erfolgte aber erst am 9.–11. Juni 1956.
  293. Moderne Sporthalle ihrer Bestimmung übergeben. In: Odenwälder Nachrichten, 6. Juli 1963
  294. Odenwälder Bote (Groß-Umstadt), Nr. 101, 19. Dezember 1874: Errichtung der Polizeistation Ober-Ramstadt, Odenwälder Nachrichten, 4. April 1905 (erneute Errichtung). Fritz Beck: Großherzoglich Hessisches Gendarmeriekorps, Darmstadt 1905, S.188, 198.
  295. Polizeidiener, Nachtwächter 1815–1918. Stadtarchiv: AS: XVIII/5.
  296. Anleitung für die Großherzoglichen Hessischen Bürgermeister und Beygeordneten in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen…, S. 46. Verlag Johann Wilhelm Heyer, Darmstadt, 1827.
  297. Polizeigebäude Ober-Ramstadt, Baustraße 90 (94) (1952–1956). Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, H 24, 670.
  298. Jahresbericht der Stadtpolizei. In: Odenwälder Nachrichten, 6. Januar 1962, 26. Januar 1963
  299. Festschrift – 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ober-Ramstadt, 20.–23. August 1999.
  300. Errichtung einer Badeanstalt. „In der am 21. Mai stattgehabten Gemeinderatsitzung wurde folgendes beraten: 2) Zur Errichtung einer Badeanstalt wurde beschlossen, vorerst am Schützchen (am Schorssberg) eine Bordwand von ca. 1,50 m Höhe aufzuführen, sowie ein Absperrgeländer und Anbringung von Haken zum Aufhängen der Kleider und Sitzvorrichtungen zu errichten.“ In: Odenwälder Nachrichten vom 23. Mai 1912.
  301. Errichtung eines Schwimmbades durch die Schwimmbad-Gesellschaft. Stadtarchiv: AS: XIX/4 bzw. XV/5 f.
  302. Wie die Ober-Ramstädter zum Beinamen „Stecher“ kamen: Odenwälder Nachrichten, 6. August 2009
  303. Johann Georg von Wachter, geb. 3. Oktober 1822 als Sohn des letzten hessischen Kriegsministers General der Infanterie Friedrich von Wachter, ebenfalls Schüler von Prälat Dr. Köhler, studierte in Gießen, 1850–1851 Vikar in Brensbach, 1851 Mitpredigervikar in Erbach, 1854–1859 Rektor und Mitprediger in Homburg a. d. Ohm, 1859–1863 Pfarrer in Wallerstädten, 1863–1871 in Spachbrücken, 1871–1877 in Mörfelden, 1882 Mitbegründer des Odenwaldklub und 1. Vorsitzender bis 1896, anschließend Ehrenvorsitzender, 1877–1901 in Ober-Ramstadt. Hier pensioniert 1901, gest. 10. Mai 1904. Unter ihm wurde die Kirchenheizung eingerichtet, die Kleinkinderschule gegründet (1886), neue Kanzel-, Altar- und Taufsteinbekleidungen angeschafft. In: Glaube und Heimat. September 1938.
  304. Quelle: Neue Deutsche Biographie, Band 9, S. 375.
  305. Ehrenbürger Julius Bendorf. In: Odenwälder Nachrichten, 27. November 2014, 16. Januar 2015, 26. Februar 2016 und 11. März 2016; Darmstädter Echo, 29. November 2014 und 20. Februar 2016.