Oberaurach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberaurach
Oberaurach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberaurach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 45,14 km2
Einwohner: 3958 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97514
Vorwahlen: 09529, 09522, 09549
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 159
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstr. 25
97514 Oberaurach
Webpräsenz: www.oberaurach.de
Bürgermeister: Thomas Sechser (CSU)
Lage der Gemeinde Oberaurach im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild

Oberaurach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge. Ein Ort namens Oberaurach existiert nicht, die Verwaltung befindet sich in Tretzendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberaurach liegt im Naturpark Steigerwald. Westlich des Ortsteils Neuschleichach entspringt die Aurach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberaurach gliedert sich in elf Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl)[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Eltmann, Priesendorf, Schönbrunn im Steigerwald, Rauhenebrach, Knetzgau und Sand am Main.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Gemeindeteile wurden bereits in den Jahren 741 und 753 erstmals urkundlich erwähnt. Der ursprünglich zum Fürstbistum Würzburg gehörende Ort kam kurz zum Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana, bevor er mit den Verträgen von Paris 1814 zu Bayern kam. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern entstand am 1. Mai 1978 die heutige politische Gemeinde, wobei der Gemeindename Oberaurach als Kunstwort für die Gemeinden am oberen Lauf der Aurach eingeführt wurde. Die Gemeinde Oberaurach besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Dankenfeld, Fatschenbrunn, Kirchaich, Neuschleichach, Oberschleichach, Tretzendorf, Trossenfurt und Unterschleichach.[3]

Kirchlich gehören die Ortsteile Kirchaich und Dankenfeld zum Erzbistum Bamberg, die Ortsteile Trossenfurt/Tretzendorf, Ober-, Unter- und Neuschleichach, Fatschenbrunn und Hummelmarter zum Bistum Würzburg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Barockschloss Tretzendorf, in dem heute das Rathaus der Gemeinde Oberaurach untergebracht ist

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Thomas Sechser (CSU). Er setzte sich 2014 mit 53,76 % der Stimmen gegen Sabine Weinbeer (Freie Wähler) und Thomas Karg (SPD) durch, gegen die er schon 2008 antrat und mit 55,37 % der Stimmen gewann. Sein Vorgänger war Siegmund Kerker (CSU).

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder:

Gemeinderatswahl 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder:

Gemeinderatswahl 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hatte 16 Mitglieder:

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberaurach liegt nahe der Autobahn A 70 (Anschlussstelle 11 Knetzgau) sowie direkt an der Steigerwald-Höhenstraße.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Armin-Knab-Haus in Neuschleichach
  • Armin Knab (1881–1951), deutscher Komponist, Musiker und Jurist, geboren in Oberaurach OT Neuschleichach.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/124357&attr=OBJ&val=1634
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien