Oberbüren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Oberbüren
Wappen von Oberbüren
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Wilw
BFS-Nr.: 3424i1f3f4
Postleitzahl: 9245
Koordinaten: 730316 / 256903Koordinaten: 47° 27′ 0″ N, 9° 10′ 0″ O; CH1903: 730316 / 256903
Höhe: 500 m ü. M.
Fläche: 17,71 km²
Einwohner: 4321 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 244 Einw. pro km²
Website: www.oberbueren.ch
Karte
Bettenauer WeiherStadtweier (SG)Hauptwiler WeierRüüti WeierHoorbacher WeierHorber WeierBildweierGübsenseeKanton Appenzell AusserrhodenKanton ThurgauWahlkreis St. GallenWahlkreis ToggenburgKanton ZürichDegersheim SGDegersheim SGFlawilJonschwilNiederbürenNiederhelfenschwilOberbürenOberuzwilUzwilWil SGZuzwil SGKarte von Oberbüren
Über dieses Bild
ww

Oberbüren ist eine politische Gemeinde im Fürstenland (Wahlkreis Wil), Kanton St. Gallen, Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit den Dörfern Oberbüren (2116 E.), Niederwil (1297 E.) und Sonnental (522 E.) und dem Weiler Staubhusen liegt die Gemeinde an der Einmündung der Glatt in die Thur. Sie wird von der Autobahn A1 GenfSt. Margrethen durchquert und durch die Ausfahrt Uzwil–Oberbüren erschlossen; die Hauptstrasse 7 verläuft durch Oberbüren.

Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Schentis bei Sidenberg im Gemeindeteil Niederwil (660 m ü. M.). Der tiefste Punkt liegt 484 m ü. M. an der Thur, an der Grenze zur Gemeinde Niederbüren.

Oberbüren ist von sieben Nachbargemeinden umgeben, nämlich Zuzwil SG, Niederhelfenschwil, Niederbüren, Gossau SG, Flawil, Oberuzwil und Uzwil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordöstlich der Glattmündung über steilem Hang an der Thur steht die Benediktinerinnenabtei St. Gallenberg, im Volksmund auch bekannt als Kloster Glattburg. Hier fand man Spuren frühkeltischer Siedlungen aus der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.). Die Römerzeit belegen Münzfunde bei Sonnental und auf der Glattburg sowie ein Schatzfund im Hörbimoos bei Ufhofen. Traditionsurkunden des Klosters St. Gallen erwähnen Gebertschwil 744 erstmals als chiperativilare, Glattburg 788 als clataburuhc und Oberbüren 817 als purias. Die heutige Gemeinde entstand bei der Gründung des Kantons St. Gallen 1803 aus den Pfarreien Oberbüren und Niederwil sowie dem Dorf Durstudlen, das der Pfarrei Henau angehörte. Durstudlen, später Thurstuden, wurde 1880 in Sonnental umbenannt.

Wasserheilanstalt Bad Buchenthal.

Ab 1843 bestand auf Gemeindegebiet an der Glatt die Kaltwasser-Heilanstalt Bad Buchenthal. Sie stand unter Leitung von Kurärzten und zog Gäste aus weitem Umkreis an. Ein Brand 1907 machte dem Bad ein Ende. 1958/1959 eröffnete August Fust in Oberbüren eine Firma, die mit Haushaltswaren handelte, aus der die spätere Dipl. Ing. Fust hervorging.

2007 war Oberbüren Schauplatz der Entführung von Ylenia Lenhard.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberbüren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.