Obergärige Hefe

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Hefe während des Gärprozesses

Als obergärige Hefe bezeichnet man die Stämme der Bierhefe Saccharomyces cerevisiae, die bei der Gärung Zellverbände bilden, in denen sich Bläschen von Gärungsgas ansammeln, wodurch die Hefe nach der Fermentation als sogenannter Gest auf der Oberfläche des Jungbiers schwimmt.

Obergärige Hefe benötigt bei der Gärung höhere Umgebungstemperaturen (15–20 °C) als untergärige Hefe (4–9 °C) und ist daher anfälliger für Verunreinigungen mit Fremdpilzen und Bakterien. Die Vergärung verläuft dafür jedoch wesentlich schneller und ist auch ohne Kühlung möglich.

Die mit obergäriger Hefe gebrauten Biere werden auch obergärige Biere genannt. Dazu zählen zum Beispiel Kölsch, Altbier, Weißbier, Gose, Dampfbier, Berliner Weiße und Ale.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Schönfeld: Obergärige Biere und ihre Herstellung. Verlag Paul Parey: Berlin 1938

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]