Oberirsen

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Oberirsen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberirsen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 235 m ü. NHN
Fläche: 9,45 km2
Einwohner: 610 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57635
Vorwahl: 02686
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 082
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Wilfried Stahl
Lage der Ortsgemeinde Oberirsen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Oberirsen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptort Oberirsen liegt im Tal des Scharfenbachs zwischen Rimbach im Norden und Marenbach im Westen. Nachbarorte sind Wölmersen im Südosten und Birnbach im Süden. Rimbach grenzt im Norden an Mittelirsen im Leuscheider Land, das bereits in Nordrhein-Westfalen liegt.

Zu Oberirsen gehören die Ortsteile Marenbach und Rimbach.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird angenommen, dass die Besiedlung des Ortes bereits in der Zeit zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert erfolgte. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1219.

Im März 1945 wurden in Oberirsen und Rimbach die Todesurteile über vier Offiziere der Wehrmacht gefällt und vollstreckt, weil die Sprengung der Ludendorff-Brücke bei Remagen misslang. Der fünfte Mitangeklagte, Hauptmann Bratge wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Er war zum Zeitpunkt der Verurteilung bereits in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Das Fliegende Standgericht West wurde durch Führererlass angeordnet. Drei der zum Tode verurteilten Offiziere liegen auf der Kriegsgräberstätte in Birnbach begraben.

Gedenkstein zur Erinnerung an die vier hier im März 1945 zum Tode verurteilten Offiziere

Am 1. Mai 1969 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Marenbach und Rimbach eingemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberirsen bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Die Quelle der Einwohnerzahlen des Jahres 2014 und 2016 ist die Gemeindestatistik der VG Altenkirchen vom 31.12. des jeweiligen Jahres und umfasst alle Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz.

Jahr Einwohner
1815 258
1835 352
1871 481
1905 531
1939 474
1950 503
1961 504
Jahr Einwohner
1970 509
1987 567
1997 664
2005 672
2014 659
2016 610
2016 637

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberirsen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Oberirsen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberirsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 8 (PDF; 1,9 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 174 (PDF; 2,8 MB).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen