Obermais

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Obermais (italienisch Maia Alta) ist ein Ortsteil der Stadt Meran in Südtirol mit ungefähr 3600 Einwohnern. Obermais ist vor allem als Villenviertel von Meran bekannt, welches sich durch zahlreiche Ansitze und Schlösser auszeichnet.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obermais liegt auf dem Murkegel des Naifbaches östlich der Passer, im Süden bildet der Winkelweg die Grenze zu Untermais, im Norden grenzt Obermais an Schenna, im Osten an Labers. Es liegt 374 Meter über dem Meeresspiegel. Das Obermaiser Zentrum liegt um den Brunnenplatz und am Anfang der Dantestraße.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Mais leitet sich von der römischen Zollstation Statio Maiensis ab. Sie bestand im 3. Jahrhundert in der Nähe der Passermündung in die Etsch.[1] Per Dekret vom 24. September 1923 wurde Obermais (wie auch Untermais und Gratsch) 1924 nach Meran eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Winkel

FC Obermais[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine lange Tradition hat der lokale Amateurfußballverein, welcher 1972 gegründet wurde. Bekannt ist er vor allem für die loyale Fangemeinde (Curva Sud), die seit 2005 besteht. Ab 2000 verbuchte der Verein eine stetige Leistungssteigerung, welche dazu führte, dass der FC Obermais zweimal in Folge aufstieg und somit in der höchsten regionalen Amateurspielklasse spielte. Dort hielt sich die Mannschaft für sechs Jahre, ehe sie in der Saison 2012/13 wieder in die Landesliga absteigen musste. Der Fußballplatz, auf dem der Verein seine Heimspiele austrägt, wird Lahn genannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obermais – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard Heuberger: Das Burggrafenamt im Altertum, Schlern-Schriften Nr. 28, Innsbruck 1935.

Koordinaten: 46° 40′ N, 11° 10′ O