Obermeitingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Obermeitingen
Obermeitingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Obermeitingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 9′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Igling
Höhe: 575 m ü. NHN
Fläche: 9,93 km2
Einwohner: 1669 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86836
Vorwahl: 08232
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 131
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 23
86836 Obermeitingen
Webpräsenz: www.obermeitingen.de
Bürgermeister: Erwin Losert (CSU)
Lage der Gemeinde Obermeitingen im Landkreis Landsberg am Lech
Ammersee Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Ostallgäu Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Starnberg Landkreis Fürstenfeldbruck Windach Weil (Oberbayern) Utting am Ammersee Unterdießen Thaining Pürgen Schwifting Schondorf am Ammersee Scheuring Rott (Landkreis Landsberg) Reichling Prittriching Vilgertshofen Penzing (Bayern) Obermeitingen Landsberg am Lech Kinsau Kaufering Igling Hurlach Hofstetten (Oberbayern) Greifenberg Geltendorf Fuchstal Finning Eresing Egling an der Paar Eching am Ammersee Dießen am Ammersee Denklingen ApfeldorfKarte
Über dieses Bild

Obermeitingen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Igling.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existiert nur die Gemarkung Obermeitingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obermeitingen gehörte zum Kloster Rottenbuch. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Kloster aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Ab dem 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Obermeitingen befand sich von August 1944 bis zum „Evakuierung“ genannten Todesmarsch im April 1945 das Lager IX der Außenlagergruppe Landsberg/Kaufering des KZ Dachau.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1161 Einwohner
  • 1987: 1265 Einwohner
  • 1991: 1368 Einwohner
  • 1995: 1514 Einwohner
  • 2005: 1563 Einwohner
  • 2010: 1571 Einwohner
  • 2015: 1669 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Erwin Losert (CSU). Der Vorgänger Clemens Weihmayer (CSU) war 36 Jahre im Amt.[2]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat
Jahr CSU SPD FW UBL gesamt Wahlbeteiligung in %
2014 5 0 3 4 12 64,1
2008 6 1 5 0 12 56,6
2002 7 2 3 0 12 56,9

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Rot und Silber; vorne ein schwebendes goldenes Tatzenkreuz, hinten eine bewurzelte rote Buche; im Schildfuß ein von Silber und Schwarz gespaltener durchgehender Balken in Form von Straßenplatten.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Schule

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 292 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 454. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 22 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 432 ha, davon waren 319 ha Ackerfläche und 113 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • eine Kindertageseinrichtung mit 67 Plätzen und 62 Kindern, davon zehn unter drei Jahren

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obermeitingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Losert-tritt-in-Weihmayers-Fussstapfen-id29220772.html