Obernbeck

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Obernbeck
Stadt Löhne
Koordinaten: 52° 12′ 10″ N, 8° 42′ 8″ O
Höhe: 55 m ü. NN
Fläche: 5,6 km²
Einwohner: 6523 (31. Dez. 2003)
Bevölkerungsdichte: 1.165 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32584
Vorwahl: 05732
Gohfeld Löhne-Ort Mennighüffen Obernbeck UlenburgKarte
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Lage von Obernbeck in Löhne

Obernbeck [ˌʔoːbɐnˈbeːk] ist ein Stadtteil der im Nordosten Nordrhein-Westfalens gelegenen Stadt Löhne. Bis zu deren Gründung 1969 bildete der Ort eine eigene Gemeinde.

Lage und Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil liegt im Westen des Löhner Stadtgebietes. Angrenzende Stadtteile sind Ulenburg im Norden und Osten, Löhne-Bahnhof im Südosten und Löhne-Ort im Süden. Ansonsten schließt sich im Westen Kirchlengern mit Südlengern, Kirchlengern-Dorf und Häver an.

Obernbeck hat etwa 6.500 Einwohner und liegt am Nordufer der Werre. Das Gelände erhebt sich im Westen mit dem Höhenzug der Egge stark ansteigend, weiter östlich eher sanft aus der Flussniederung. Ortsteile sind Obernbeck (Mitte), Feld und Ellerbusch. Der benachbarte offizielle Stadtteil Ulenburg mit seinen nur knapp 500 Einwohnern wird in der allgemeinen Wahrnehmung teilweise ebenfalls zu Obernbeck gerechnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1969 wird die Gemeinde Obernbeck ein Teil der neu gegründeten Stadt Löhne.[1]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Grundschule Obernbeck
  • Werretalschule Obernbeck (Förderschule)
  • Städtisches Gymnasium Löhne

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Obernbeck [2]
  • Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius (größerer Einzugsbereich)

Aussprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Endkonsonanten c und k wird der vorhergehende Vokal e lang gesprochen, da es sich bei dem c um ein Dehnungs-c handelt. Die Aussprache ist also [obɛɐnˈbeːk].

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marie Hüsing (1909–1995), evangelische Diakonisse, Dichterin und Schriftstellerin; in Obernbeck geboren
  • Walter Heise (1931–2017), Musikpädagoge und -wissenschaftler; in Obernbeck geboren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlef Scheiding: Menschen unterwegs in dunkler Zeit. Ein biografisches Zeitdokument der Jahre 1936–1946 in Obernbeck. Löhne 2014, ISBN 978-3-00-039119-4
  • Detlef Scheiding: „Ihr werdet staunen …“ Der Mönch Campani und die Kirche in Obernbeck. Löhne 2004, ISBN 3-00-013778-5.
  • Fritz Schwier: Chronik der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Mennighüffen bis 1926 und Obernbeck bis 1936. Löhne 1988

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 75.
  2. Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Obernbeck