Obernholz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Obernholz
Obernholz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Obernholz hervorgehoben
Koordinaten: 52° 45′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Hankensbüttel
Höhe: 84 m ü. NHN
Fläche: 37,82 km2
Einwohner: 854 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29386
Vorwahl: 05832
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 019
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 29
29386 Hankensbüttel
Bürgermeister: Werner Rodewald (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Obernholz im Landkreis Gifhorn
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Über dieses Bild
Ortseingang

Obernholz ist eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obernholz liegt zwischen den Naturparks Drömling und Südheide. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Hankensbüttel an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Hankensbüttel hat.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden und Westen grenzt Obernholz an die Gemeinden Sprakensehl, Dedelstorf und Hankensbüttel, im Osten an die Stadt Wittingen und im Norden an den Landkreis Uelzen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in folgende Orte:

Bottendorf, Steimke, Schweimke, Wettendorf, Wentorf und Wierstorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 schlossen sich die ehemals selbständigen Gemeinden Bottendorf, Schweimke, Steimke, Wentorf, Wettendorf und Wierstorf zur neuen Gemeinde Obernholz zusammen.[2] Der Name kommt von dem im Zentrum gelegenen Flurstück Obere Holz. Aus diesem Namen entstand Obernholz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1820 596
1. Dezember 1905¹ 909
16. Juni 1925¹ 1008
16. Juni 1933¹ 1044
29. Oktober 1946¹ 1889
6. Juni 1961¹ 1176
27. Mai 1970¹ 1051
30. Juni 1975 985
30. Juni 1985 894
31. Dezember 1989 899
30. Juni 1995 963
30. Juni 2000 968
30. Juni 2001 949
30. Juni 2002 930
30. Juni 2003 938
30. Juni 2004 939
30. Juni 2005 940
30. Juni 2006 936
30. Juni 2007 937
30. Juni 2008 929
30. Juni 2009 904
30. Juni 2010 903
9. Mai 2011¹ 918
30. Juni 2012 896
31. Dezember 2013 900
31. Dezember 2016 875

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Obernholz setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

Wählergemeinschaft FLOh Sonstige SPD Gesamt
2006 7 (81,8 %) 2 (18,2 %) 0 (0 %) 0 (0 %) 9 Sitze
2011 8 (91,2 %) 0 (0 %) 1 (8,8 %) 0 (0 %) 9 Sitze
2016 6 (70,7 %) 0 (0 %) 1 (12,4 %) 2 (12,8 %) 9 Sitze

letzte Kommunalwahl am 11. September 2016

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Werner Rodewald wurde am 9. September 2001 gewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die grüne Farbe der linken oberen Wappenhälfte verkörpert den Wald-, Wiesen- und Nutzlandbestand. Das Schwarz der unteren rechten Hälfte das Moorgebiet. Bach- und Wasserläufe werden durch den silbernen Wellenschrägbalken versinnbildlicht. Die obere Hälfte des goldenen Rades (Wagenrad) erinnert an die alte Heerstraße, die einst das Gebiet durchzog und an die ansässigen Handwerksbetriebe. Die untere Hälfte an mehreren Wassermühlen (Schaufelrad). Die Anzahl der Schaufeln deutet hin auf die sechs Ortsteile der Gemeinde Obernholz. Der silberne Kranich ist im schwarzen Feld (Moor) symbolisiert die großen und stolzen Schreitvögel, die einst und heute noch Moor und Wiesen bevölkern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die östliche Grenze der Gemeinde bildet der Elbe-Seitenkanal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obernholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 227.
  3. http://www.az-online.de/nachrichten/landkreis-gifhorn/wittingen/steimke-windrad-brennt-1110908.html