Oberon (Elfenkönig)

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Oberon und die Meerjungfrau, Joseph Noel Paton, 1888
Oberon auf Briefmarke

Die Figur des Elfenkönigs Oberon (dem Alberich in der germanischen Mythologie entsprechend) ist erstmals in der französischen Sage Les Prouesses et faitz du noble aus dem 14. Jahrhundert von Huon de Bordeaux zu finden, die dem Sagenkreis Karls des Großen angehört.

Der Stoff des Gedichts wurde später von vielen englischen Dichtern verwendet wie Geoffrey Chaucer, Edmund Spenser und im Sommernachtstraum von William Shakespeare. Auf der Grundlage dieses Schauspiels erscheint Oberon als Figur in Musiktheaterwerken von Henry Purcell (The Fairy Queen) und Benjamin Britten (A Midsummer Night's Dream). 1787 wurde der neu entdeckte Uranusmond Oberon nach der literarischen Figur in Shakespeares Drama benannt.

Johann Wolfgang Goethe übernahm die Figuren aus Shakespeares Werk in der Walpurgisnachtstraum-Szene von Faust I. Oberon ist mit Titania verheiratet und in Faust I wird ihre Goldene Hochzeit beschrieben.

Christoph Martin Wieland benutzte im 18. Jahrhundert die Figur in seinem romantischen Epos Oberon, nach dem James Robinson Planché das Libretto für Carl Maria von Webers gleichnamige Oper erstellte.

Ein weiterer bekannter Autor, der diesen Namen verwendete, ist Wolfgang Hohlbein. In seiner Fantasyreihe „Anders“ wird der Gott der Elder Oberon genannt.

Der Begriff Elfenkönig wurde vom dänischen Wort „ellerkongen“ abgeleitet. Johann Wolfgang von Goethe nahm den Elfenkönig als Vorbild für seine Ballade vom Erlkönig.