Oberon microsystems

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Oberon microsystems wurde 1993 als Spin-off der ETH Zürich gegründet und ist heute eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich.

Ursprünglich hat die Firma Entwicklungswerkzeuge für die Programmiersprache Component Pascal entwickelt, einer Variante von Oberon.

1999 wurde die Firma Esmertec ausgegründet, um ein von Oberon microsystems entwickeltes Java Echtzeitbetriebssystem für Mikrocontroller zu vertreiben und weiterzuentwickeln.

2010 hat Oberon microsystems Microsofts .NET Micro Framework auf ARM Cortex-M Mikrocontroller portiert und diese Portierung als Open Source veröffentlicht (NETMF for STM32).

2011 wurde die Firma Yaler ausgegründet, um einen bei Oberon microsystems entwickelten Relay Server als Hosted Service zu vertreiben und weiterzuentwickeln.

2014 hat Oberon microsystems das Limmat Projekt angekündigt, eine erweiterbare Plattform für Internet of Things Gateways.

2015 hat Oberon microsystems OberonHAP auf den Markt gebracht, eine lizenzierbare, optimierte Implementierung von Apples HomeKit Accessory Protocol auf Geräteseite. Dieses Produkt, plus entsprechende Beratungs- und Integrationsdienstleistungen, stellt heute das Kerngeschäft des Unternehmens dar.

Oberon microsystems hat als Dienstleister im Laufe der Jahre verschiedene Kundenprojekte realisiert, seit 2000 diverse Projekte im Gebiet Internet of Things, zum Beispiel für das Monitoring von Wasserkraftwerken via Internet (Alstom Power) oder das Fine Tuning von Hörgeräten über das Internet (Phonak).

Der Informatik-Professor Niklaus Wirth ist Ehrenmitglied im Verwaltungsrat, bis zu seinem Tode im Jahr 2016 war der Betriebswirtschaftsprofessor Norbert Szyperski Mitglied des Verwaltungsrates.

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