Oberpöring

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberpöring
Oberpöring
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberpöring hervorgehoben
Koordinaten: 48° 42′ N, 12° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberpöring
Höhe: 349 m ü. NHN
Fläche: 17,39 km2
Einwohner: 1131 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94562
Vorwahl: 09937
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 139
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Niederpöring 23
94562 Oberpöring
Webpräsenz: www.oberpoering.de
Bürgermeister: Josef Loibl (FWG/ Unpart.Wgem.N/FWG)
Lage der Gemeinde Oberpöring im Landkreis Deggendorf
Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Passau Landkreis Regen Landkreis Rottal-Inn Landkreis Straubing-Bogen Aholming Auerbach (Landkreis Deggendorf) Außernzell Bernried (Niederbayern) Buchhofen Deggendorf Grafling Grattersdorf Hengersberg Hunding (Niederbayern) Iggensbach Künzing Lalling Metten Moos (Niederbayern) Niederalteich Oberpöring Offenberg Osterhofen Otzing Plattling Schaufling Schöllnach Stephansposching Wallerfing Winzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild

Oberpöring ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Martin in Oberpöring
Ansicht von Niederpöring

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberpöring liegt in der Region Donau-Wald an der Isar am Südrand des Gäubodens.

Gemarkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren folgende Gemarkungen: Niederpöring und Oberpöring. Weitere Ortsteile sind Alttiefenweg, Gneiding, Bürg und Oberpöringer Moos.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein für das Bootsunglück am 10. Mai 1945 in Niederpöring bei dem 11 der 17 Insassen einer gekenterten Fähre ums leben kamen[2]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberpöring gehörte den Grafen von Yrsch. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die die Grafen von den Freiherrn von Closen auf Arnstorf und Gern gegen Ende des 18. Jahrhunderts übernommen hatten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1834 wurde das Schloss Oberpöring mit der Kapelle niedergerissen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Nachbargemeinde Niederpöring eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Ettling hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1112 Einwohner
  • 1970: 1080 Einwohner
  • 1987: 1014 Einwohner
  • 1991: 1035 Einwohner
  • 1995: 1097 Einwohner
  • 2000: 1085 Einwohner
  • 2005: 1157 Einwohner
  • 2010: 1160 Einwohner
  • 2015: 1131 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Thomas Stoiber. Er erreichte in der Kommunalwahl 2014 62,13 % der gültig abgegebenen Stimmen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Angaben geben die Anzahl der erreichten Ratssitze und in Klammern den Stimmenanteil wieder:

FWG UWG FW Gneiding Gesamt Wahlbeteiligung
2014 6 (53,7 %) 4 (30,2 %) 2 (16,1 %) 12 69,4 %
2008 6 (41,0 %) 4 (31,8 %) 2 (17,2 %) 12 96,9 %

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber über einem grünen Dreiberg ein schwarzer Schrägbalken, der mit drei goldenen Kugeln belegt ist, links oben ein schwarzes Schildchen mit drei senkrechten silbernen Rauten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 14 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 384. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 31 Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1194 ha, davon waren 1155 ha Ackerfläche und 37 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtung: 56 Plätze mit 49 Kindern, davon fünf unter drei Jahren

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://niederpoering.de.tl/Schreckliches-F.ae.hrungl.ue.ck-auf-der-Isar.htm
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 585.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 605.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberpöring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien