Oberpreuschwitz

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Oberpreuschwitz
Stadt Bayreuth
Koordinaten: 49° 56′ 53″ N, 11° 30′ 56″ O
Höhe: 411 (397–430) m
Eingemeindung: 1. Juli 1976
Postleitzahl: 95445
Vorwahl: 0921
Alte Ortsmitte von Oberpreuschwitz
Alte Ortsmitte von Oberpreuschwitz
Ortsplan von Oberpreuschwitz 1850
Ortsplan von Oberpreuschwitz 2012

Oberpreuschwitz ist Ortsteil und zugleich der 38. Distrikt der kreisfreien Stadt Bayreuth im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfkern von Oberpreuschwitz liegt westlich der Stadt im Tal und an den Talhängen des 4,7 Kilometer langen[1] Rotmainzuflusses Oberpreuschwitzerin. Auf den angrenzenden Hochflächen entstanden in den letzten Jahrzehnten Neubaugebiete.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name gilt, wie die übrigen auf -itz endenden Namen im Bayreuther Raum, als slawischen Ursprungs.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gasthof im Tal der Preuschwitzerin
Altes Feuerwehrhaus
Ortsmitte von Dörnhof

Im Giechburgvertrag von 1149 ist Eberhard de Briscwizze erwähnt. Briscwizze ist vermutlich mit dem heutigen Oberpreuschwitz identisch.

Oberpreuschwitz war mit den Ortsteilen Dörnhof, Teufelsgraben, Unterpreuschwitz und Wiesen eine eigenständige politische Gemeinde. Am 1. Juli 1976 wurde sie im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Bayreuth eingegliedert.[3] Durch die Anlage von Neubaugebieten im Süden und Osten des einstigen Dorfkerns stieg die Einwohnerzahl in den letzten Jahrzehnten stark an.

Nach ca. einjähriger Bauzeit wurde im Juli 1977 das neue Feuerwehrhaus eingeweiht.[4] Im April 2018 wurde bekannt, dass der Bach Preuschwitzerin nach Gülleeintrag Ende März biologisch tot ist.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Preuschwitzer Straße führt in Richtung Innenstadt, die Dörnhofer Straße zum Ortsteil Dörnhof, wo sie auf die Heinersreuth mit Eckersdorf verbindende Kreisstraße BTs 14 stößt. Oberpreuschwitz und Dörnhof werden von der Stadtbuslinie 307 im Rahmen des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) werktags tagsüber weitgehend im Halbstundentakt erschlossen.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ASV Oberpreuschwitz e. V. 1921 mit knapp 600 Mitgliedern. Die U17-Frauenfußballabteilung spielt derzeit (2011) in der Bayernliga.
  • Kindergartenverein mit einem Kindergarten
  • Oberpreuschwitzer Freiwillige Feuerwehr
  • Gesangverein

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Inge Fischer: Die Flurkarte als Quelle für den Heimatkunde-Unterricht dargestellt am Beispiel der Gemeinde Oberpreuschwitz, Bayreuth, Pädagogische Hochschule 1959.
  • Ernst Wiedemann: Hofgeschichte der Gemeinde Oberpreuschwitz, in: Archiv für Geschichte von Oberfranken, 47 (1967), S. 5-98.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberpreuschwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Umweltschutzbericht Bayreuth 2012, abgerufen am 28. April 2018
  2. Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten. 1. Auflage. Gondrom, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-0809-8, S. 12.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 669.
  4. Vor 25 Jahren: Neues Feuerwehrhaus für Oberpreuschwitz in: Nordbayerischer Kurier vom 13. Juli 2017, S. 12.
  5. Wenig Hoffnung für die Preuschwitzerin in: Nordbayerischer Kurier vom 28./29. April 2018, S. 13.
  6. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?oberfranken/bayreuth.htm
  7. a b http://geschichte-on-demand.de/bay_bayreuth.html
  8. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=OBEITZ_W8581
  9. Oberpreuschwitz bei citypopulation.de, abgerufen am 28. April 2018